Donner , tonitrus, ūs, m., Plur. tonitrus ... ... alqā re: D. der Rede, sonitus. – donnerartig ; z.B. ein d. Getöse, sonitus, qualis auditur cum tonat. – Donnerer, Donnergott , Iuppiter tonans. – Donnerkeil , fulmen.
donnern , tonare( impers. u. intr., ... ... uneig. von der kräftigen Stimme und vom kräftigen Redner). – es donnert bei heiterem Himmel, sereno caelo tonat: es donnert in einem fort, continuus caeli fragor est: sich fürchten, wenn es donnert, tonitrua expavescere.
losdonnern , mit Worten, intonare. – gegen jmd., gravius od. vehementius in alqm invehi.
herdonnern , intonare (v. Redner).
Donnerwetter , tonitrua et fulmina (Donner u. Blitze). – tempestas (Ungewitter übh.). – plötzlich entstand (erhob ... ... ein starkes D., subito coorta est tempestas cum magno fragore tonitribusque. – Donnerwort , vox terribilis.
Donnerschall , caeli fragor. – Donnerschlag , fulmen fulminis ictus ( ... ... tonitrus u. tonitrua (Donner). – es fällt ein D. aus heiterem Himmel, sereno caelo fulget ... ... war ein D. für ihn, hāc re gravissime commotus est. – Donnerstag , * dies Iovis. ...
niederdonnern , jmd. mit Worten, alqm verbis obruere.
... II) v. intr .volvi. – devolvi (herabr., auch vom Donner). – evolvi (herausr., auseinander r.). – convolvi (zusammeur.). ... ... .B. aus den Augen, ab oculis, v. Tränen). – der Donner rollt fürchterlich, ingens fragor intonat.
sinnlos , I) der Sinne, der äußern Empfindung beraubt: sensu carens. sensibus orbatus od. alienatus. – attonitus (wie vom Donner gerührt, infolge eines gehabten Schreckens etc.). – Adv .sine sensu. ...
brüllen , mugire (v. Rinde, auch uneig. v. Donner etc.). – mugitum edere (ein Gebrüll von sich geben, v. Rinde). – rudere (schreiend br., v. Löwen, Hirschen etc.). – rugire. fremere (v. ...
Gebrüll , mugītus (des Stieres; übtr., des Donners). – rugītus (des Löwen, Spät.). – fremĭtus (übtr., des Donners).
... od. et fulgura, n. pl. (Donner u. Blitze) od. tempestas cum magno fragore tonitribusque coorta od. caelo deiecta (Unwetter mit Donner u. Blitzen); auch bl. tonitrua, n. pl. . (Donner) od. tempestas (Unwetter). – es entsteht ein G., es ...
andichten , jmdm. etw., affingere alci alqd; confingere alqd in alqm. – andonnern , jmd., acerbius invehi in alqm (hart anfahren). – Andrang , impetus (z. B. hostium, maris). – concursus (das Herbeieilen von allen Seiten ...
herabbringen , s. herunterbringen. – herabbücken, sich , se demittere ... ... zu jmd., zu jmds. Ohren, ad alqm, ad alcis aures. – herabdonnern , intonare alqd (von der Rednerbühne etc., s. Liv. 3 ...
wie , I) als Fragepartikel: quī? quid? – quo modo ... ... imitanda est. – Zuw. im Latein. nicht ausgedrückt, z.B. wie vom Donner gerührt, attonitus: wie geschaffen zu od. für etwas, natus ad ...
Wort , I) Redeteil u. (bes. der Plur. »Worte«) ... ... die Worte ausbrechen, sie verba facere (also sprechen); haec intonare (also donnernd sprechen); sie vociferari (also laut ausrufen): dann brach jener in die ...
wenn , I) als Zeitpartikel: cum (wann, wenn der ... ... Anstrengung ermüdet ist, alit lectio in genium et studio fatigatum reficit: wenn Jupiter donnert, darf keine Unterhandlung mit dem Volke gepflogen werden, Iove tonante cum populo ...
Blitz , fulgur (der B., insofern er leuchtet, und zwar ... ... ). – kreuzende, schlängelnde Blitze, obliqua fulmina. – unter B. u. Donner, subsecuto caeli fulgore tonitruque (z. B. apparere): wie der ...
starr , rigidus. rigens (eig. starr, steif vor Kälte; ... ... stupidus. stupens (betäubt vor Staunen, Verwunderung). – attonitus (wie vom Donner gerührt, d. i. vor Schrecken starr). – st. sein, s. ...
Krach , fragor. – fragores (anhaltender). – einen K. ... ... es kracht, s. »es tut einen Krach« unter »Krach«: es kracht (donnert) fürchterlich und blitzt, inter horrendos fragores micant ignes.
Buchempfehlung
Aristophanes hielt die Wolken für sein gelungenstes Werk und war entsprechend enttäuscht als sie bei den Dionysien des Jahres 423 v. Chr. nur den dritten Platz belegten. Ein Spottstück auf das damals neumodische, vermeintliche Wissen derer, die »die schlechtere Sache zur besseren« machen.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro