besorgt , metuens. timens (fürchtend, s. »fürchten« die Synon.). – sollicitus. anxius (bekümmert, ängstlich); verb. anxius ac sollicitus. – b. sein um etw., timere, vereri, laborare, sollicitum, anxium esse de alqa re: für ...
besorgen , I) v. tr. curare. procurare ( ... ... alcis rei alci demandare. – II) = Besorgnis, w. s. – Besorger , curator. – procurator (bes. der Geschäfte eines andern). ... ... B. der Wirtschaft, dispensator. – Besorgerin , procuratrix.
besonnen , moderatus (in seinen Leidenschaften Maß haltend, mit besonderer Mäßigung verfahrend). – sanus (der gesunden Verstand hat u. diesem gemäß handelt, z. B. orator). – constans (geistig od. moralisch fest, konsequent im Handeln). – ...
besolden , mercedem dare alci (Sold od. Lohn geben ... ... mercedem accipere (übh.); stipendium accipere (v. Soldaten). – Besoldung , merces (Lohn übh.). – salarium ... ... aussetzen, alci salarium constituere: B. geben, s. besolden.
geradeso , s. ebenso unter »2. eben no. III«.
besonders , I) von andern Dingen abgesondert. einzeln: separatim (apart, ... ... , getrennt, Ggstz. unā). – singulatim od. singillatim (jedes besonders, einzeln, Stück für Stück etc.). – singulariter (vor andern allein ... ... . antworten, singulis respondebo. – Wenn »besonders« = »beiseite« ist und zum Verbum gehört, so ...
besondere , der, die, das, I) abgesondert: separatus (z. ... ... in seiner Art). – singularis (einzeln für sich dastehend). – im besondern, s. besonders no. I: ich habe nichts Besonderes vor, est nihil aliud quod libenter agere possim. ...
Besorgnis , metus. timor (Furcht, w. vgl.). – cura (Sorge ... ... B. erregen bei jmd., metum inicere alci: ich hege die B. (besorge), daß etc., s. fürchten no. b: ich hege die ...
Besorgung , die, s. Besorgen, das.
besorglich , I) der leicht besorgt ist, befürchtet: proclivis ad metum. – anxius (ängstlich). – II) zu besorgen, zu befürchten: verendus; timendus.
Esoteriker , die, intrinsecus auscultantes (nach Sen. ep. 33, 6).
Besonnenheit , moderatio (das Maßhalten = die besonnene Mäßigung). – sanitas. mens sana (Nüchternheit des Verstandes, nüchterner Verstand). – constantia (geistige oder moralische Festigkeit, Konsequenz). – gravitas (Verfahren nach folgerechten Grundsätzen, Bedachtsamkeit). – bei B. bleiben ...
gesonnen sein , s. gedenken no. IV. – ich bin nicht ges. zu (behaupten) etc., non is sum, qui mit Konj.
Besorglichkeit , anxietas.
du , tu. – Bei der zweiten Person des Verbums wird es, als schon in dieser liegend. nicht besonders übersetzt, wenn nicht ein besonderer Nachdruck darauf liegt; ebenso fällt es vor dem relat. Pronomen weg.
Furcht , metus (die Furcht als Gedanke, daß uns ein selbst noch fernes Übel treffen könne, die Furcht des Vorsichtigen, Bedachtsamen. Besorgten, die Besorgnis, Ggstz. spes, confidentia). – timor (die F. als banges Gefühl ...
2. verlegen , I) veraltet: obsoletus. – v. der Ware, tabes mercis. – II) mit Unruhe besorgt: incertus. dubius (ungewiß, zweifelhaft). – anxius (ängstlich). – sollicitus (in unruhiger Besorgnisbefindlich). – commotus, wegen od. über etw., alqā re (betroffen ...
Erz , I) im allg.: metallum (μέταλλον). – II) eine besondere Mischung mehrerer Metalle: aes. aeris metallum (χαλκός). – korinthisches E., aes Corinthium: Erz in Stücken, ...
Scheu , pavor (ängstliche Furcht, z.B. vor dem Wasser, aquae). – metus (die besorgte Furcht). – verecundia (die Scheu, etw. Anstößiges zu tun, z.B. negandi; od. jmdm. od. einer Sache zu nahe zu ...
Sorge , I) Sorge für etwas, Sorgfalt: cura (im allg.). – curatio alcis rei (die Besorgung einer Sache). – diligentia (die Pünktlichkeit u. Vorsicht, mit denen man bei etwas zu Werke geht); auch verb. cura et diligentia. ...
Buchempfehlung
Während seine Prosa längst eigenständig ist, findet C.F. Meyers lyrisches Werk erst mit dieser späten Ausgabe zu seinem eigentümlichen Stil, der den deutschen Symbolismus einleitet.
200 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro