mystisch , mystĭcus. – mysticis disciplinis initiatus (durch mystische Lehren geweiht, z.B. anulus). – obscurus (dunkel, z.B. cupidine ingenii humani libentius obscura credendi, aus Neigung zum Mystischen). – Adv .mystice.
juristisch , iuridicus. – forensis (gerichtlich). – od. durch den Genet. Plur. iuris peritorum od. consultorum (der Juristen), z.B. um einen j. Ausdruck zu gebrauchen, ut iuris consultorum verbo utar.
artistische Gegenstände, eae res, quae artibus continentur.
humanistisch , durch den Genetiv humanitatis. – h. Studien, s. Humanitätsstudium.
interimistisch , s. »einstweilig« u. Adv. »einstweilen«.
charakteristisch , penitus insitus moribus (tief im Charakter jmds. eingewurzelt, z. B ... ... auffallend, z. B. vitium). – das ch. Kennzeichen, Merkmal, das Charakteristische einer Sache, insigne. nota (Kennzeichen, Gepräge, das gleichs. einer Sache ...
Art , I) der Inbegriff mehrerer Einzelwesen, die in gewissen, oft ... ... – species (eine einzelne Klasse aus dieser Gattung). – forma (die charakteristische, ausgeprägte Gattung, der Rede, der Beredsamkeit, orationis, eloquentiae, dicendi, loquendi ...
Tod , mors (der Tod als Zerstörer). – letum ... ... Tod als Würger; dah. der gewaltsame Tod, die Ermordung). – Oft durch die euphemistischen Ausdrücke: obitus. excessus vitae oder e vita. discessus e vita ...
Witz , ingenii acumen, auch bl. acumen (natürlicher Scharfsinn). – facetiae (seine, launige, witzig drollige [humoristische] Einfälle). – dicacitas (der beißende Scherz, die Stachelrede, der Spottwitz). ...
krank , aeger (leidend). – aegrotus (von einer Krankheit ... ... siech). – affectus valetudine. invalidus. infirmus. imbecillus (unwohl, unpäßlich, oft euphemistisch für aeger u. aegrotus). – schwer k., graviter aeger ...
Humor , hilaritas (Frohsinn). – festivitas ... ... überraschender heiterer Witz; vgl. »Witz«). – mit H. versehen etc., s. humoristisch. – Humorist ,- criptor festīvus. – humoristisch , quādam hilaritate conspersus (mit einer Art von Frohsinn gleichs. übergossen, ...
Abzeichen , nota (was eine Sache kenntlich macht). – insigne (das charakteristische Kennzeichen; daher insignia, die Abzeichen, Insignien, Attribute, z. B. der Königswürde, einer Gottheit etc.).
... (übh. Schilderung mit Worten, bes. die charakteristische). – explicatio. explicandi vis (Entwickelung im einzelnen). – adumbratio ... ... – scripturae genus (Art der schriftlichen Darstellung). – stilus (der charakteristische Ausdruck eines Schriftstellers). – filum (das Gepräge, die Behandlung der ...
Kennzeichen , signum (Zeichen übh.). – insigne (charakteristisches Zeichen von etw.). – nota (das Zeichen, das an etw. gemacht ist od. wird, um dieses kenntlich zu machen, das Merkmal). – indicium (Anzeige); verb. indicium atque insigne ...
Euphemismus , einen, gebrauchen, euphemistisch reden , lenitate verbi rei tristitiam mitigare; tristia dicere melioribus verbis.
... Besitztum angehört, als von dem, was ihm charakteristisch eigen ist, bei Cicero nur mit Genet.). – meus, tuus, ... ... angehört, Ggstz. publicus). – singularis (was jmdm. od. einer Sache charakteristisch ist). – nichts ei. besitzen, nihil peculii habere: es ist ...
Eigentümlichkeit , proprietas (eigentümliche Beschaffenheit, auch im Plur., z.B. caeli terraeque proprietates). – natura (natürliche, charakteristische Beschaffenheit). – Auch durch eine Wendung mit proprius od. suus, z.B. so viel Eigentüm lichkeiten, tam certae res cuiusque ...
... imago (bildliches Zeichen). – insigne (charakteristisches Zeichen). – stigma, ătis, n. ... ... : Zeichen der Geneigtheit, der Zustimmung, studia. – das eigentümliche, charakteristische Zeichen einer Sache, proprium alcis rei: es ist das charakteristische Z. jmds. oder einer Sache, est proprium alcis od. ...
von , I) zur Angabe der Entfernung, des Ausgehens von einem ... ... Gestalt; puella pulchrā formā. – Hingegen der Genetiv, wenn die Eigenschaft eine charakteristische, dem Subjekte eigentümliche und zu seinem Wesen gehörige ist. Es werden daher auch ...
Zug , I) die Handlung oder der Zustand des Ziehens: A) ... ... daß er etc., praeclarum hoc quoque Thrasybuli, quod etc.: das ist ein charakteristischer Z. der Deutschen, hoc Germanorum proprium est: kleine erdichtete Züge, ...
Buchempfehlung
Seine naturalistische Darstellung eines Vater-Sohn Konfliktes leitet Spitteler 1898 mit einem Programm zum »Inneren Monolog« ein. Zwei Jahre später erscheint Schnitzlers »Leutnant Gustl" der als Schlüsseltext und Einführung des inneren Monologes in die deutsche Literatur gilt.
110 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro