tot , I) eig.: mortuus (gestorben). – exanimis. exanimus (entseelt). – exsanguis (ohne Blut, erblaßt). – inanimus (von Natur ohne Leben, unbelebt, Ggstz. animal). – vitā et sensu carens (von Natur ohne Leben u. ...
Blut , sanguis (der dünne, die Glieder durchströmende und ... ... rohe, dicke Blut; sowohl sanguis als cruor auch zur Bezeichnung des Blutvergießens übh. u. des ... ... egenus (sehr bedürftig). – Blutbad , caedes. – auch durch sanguis od. cruor ( ...
Leib , 1) der ganze Körper, bes. im Ggstz. zur ... ... – L. u. Seele, corpus et anima: L. u. Leben, sanguis vitaque (Ggstz. pecunia fortunaeque, Hab u. Gut). – wohl bei ...
Fehde , inimicitiae (Mißhelligkeiten, Feindschaft). – rixa (Hader bis zu Tätlichkeiten). – bellum (offene F., Krieg). – blutige F., sanguis (s. Sall. Iug. 14, 9). – sie leben in ...
Viper , vipera. – Viper , -viperīnus (z.B. sanguis, venenum, dens).
Stier , der, taurus. Vgl. »Ochs, Rind«. – ein junger St., iuvencus: ein kleiner St., taurulus: vom Stiere, Stier-, taurinus (z.B. sanguis).
bluten , sanguinem fundere (eig., von Menschen u. Wunden). ... ... pro alqo (uneig., sein Leben aufopfern). – die Nase blutet ihm, sanguis e naribus ei fluit od. profluit; sanguinem e naribus fundit: leicht ...
Aderlaß , sanguinis missio od. detractio. – Ost umschr. durch sanguinem mittere, z. B. die Kräfte erlauben keinen A., sanguinem mitti vires non patiuntur: hier ist ein A. von Nutzen, in hoc sanguis missus adiuvat.
saftlos , exsanguis (kraftlos, v. Pers. u. von der Rede). – ieiunus (nüchtern, dürftig, v. Redner u. von der Rede). – aridus (trocken, v. der Rede).
Herkunft , I) das Herbeikommen, adventus. – II) Abstammung: ... ... stirps (Stamm) – genus (Geschlecht); verb. genus ac sanguis (Geschlecht u. Blut). – adelige H., nobilitas generis. – von ...
... ohne Kraft, Leben u. Bewegung). – exsanguis (ohne Leben u. Feuer). – enervatus (entnervt, geschwächt). ... ... Verordnungen etc., Ggstz. ratus). – kraft- u. saftlos, tenuis exsanguisque (z.B. sermo). – k. sein, invalidum etc. ...
abgelebt , decrepitus. aetate decrepitā. confectus senectute (durch das Alter entkräftet). – enervatus. exsanguis (entnervt, entkräftet übh.).
Herzblut , sanguis.
Bärenblut , sanguis ursinus. – Bärenfell , pellis ursina. – Bärenfett , adeps ursinus; adeps ursi. – Bärenfleisch , caro ursina; gew. bl. ursina. – Bärengrube , fovea ursorum capiendorum causā facta; fovea, quā ursos ...
abmergeln , macerare (körperl. mürbe machen). – enervare (körperl. entnerven). – abgemergelt , enervatus; stärker enervatus et exsanguis. – ein abgemagerter Körper, corpus effetum.
verbreiten , I) v. tr . diffundere (auseinandergießen, verbreiten, eig. u. bildl., z.B. sanguis per venas in omne corpus diffunditur: u. error longe lateque diffusus). – differre (hier- u. dahin tragen, eig. u. bildl ...
Opferaltar , s. Altar. – Opferbeil , securis sacrificantium. – Opferbinde , vitta. – Opferblut , sanguis victĭmae od. hostiae. – Opferdiener , victimarius. – Opferduft ...
Mutterblut , sanguis maternus. – Mutterbruder , avunculus. – od. umschr. frater matris. – mein M., frater matris meae.
Totenfarbe , exsanguis funereusque color. – color perpallidus (sehr blasse Farbe übh.).
... leichenblaß , cadaverosus. luridus (im üblen Sinne). – exsanguis (ohne Blut im Gesichte, ganz blaß vor Schrecken, Wut etc.). ... ... .B. sine colore constitit): l. vor W'ut. furens et exsanguis. – l. machen, sanguinem fugare.
Buchempfehlung
»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
162 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro