Abneigung , declinatio (gegen etw., alcis rei, z. B. laboris). – fuga (Neigung, sich einer Sache zu entziehen, gegen etw., alcis rei, z. B. laboris). – odium (gegen etw. od. jmd., alcis rei ...
Haß , odium (der Haß als heftige Abneigung gegen jmd., Ggstz. amor, benevolentia: vom H. mehrerer auch der Plur., z.B. odia hominum, civium. Meton. auch = Gegenstand des Hasses, z.B. insigne odium omnium hominum). – ...
Ungnade , odium alcis (Abneigung jmds.). – ira (Zorn, z.B. die U. des Himmels, irae caelestes). – bei jmd. in U. fallen, alci in odium venire; in invidiam alcis venire od. incĭdere: in große ...
Abscheu , aversissimus ab alqo animus (sehr hoher Grad von Abneigung gegen jmd.). – odium alcis od. alcis rei (Widerwille). – A. fühlen, haben vor etwas, vor jmd., abhorrere alqd u. alqm; animo esse aversissimo ...
verleiden , jmdm. etwas, alci alqd invisum facere. alcis animum ab alqa re avertere od. alienare (jmdm. Abneigung gegen eine Sache beibringen). – alqm a studio alcis rei abducere (jmd ...
Widerwille , odium (Abneigung gegen eine Sache od. Person, gegen etwas, alcis rei: W ... ... odium in alqm conceptum od. erga alqm susceptum). – animus alienus (Abneigung, gegen jmd., ab alqo). – stomachus (Unwille, Unmut). – ...
Antipathie , s. Abneigung.
Feindschaft , inimicitiae (Mißhelligkeiten). – odium (Abneigung, Haß, im Gegensatz zur Zuneigung, zum Wohlwollen). – simultas (anhaltende Spannung, bes. Rivalität zweier, die im Staate nach einem Ziele streben). – Feindschaften sich zuziehen, inimicitias (simultates ...
Abgeneigtheit , s. Abneigung.
Feindseligkeit , I) feindliche Gesinnung etc.: animus infestus, inimicus, infensus ... ... feindselig« die Synon. der Adjektt.). – inimicitiae (Mißhelligkeiten). – odium (Abneigung, Haß). – F. der Verhältnisse, asperitas rerum. – II) feindselige ...
Lebensüberdruß , vivendi od. vitae satietas (das Sattsein des Lebens). – vitae fastidium od. taedium. vivendi taedium (Abneigung, Ekel vor dem Leben aus Übersättigung, Blasiertheit). – vitae odium (Haß ...
Unzufriedenheit , taedin m (Ekel, Widerwille. z.B. mit sich selbst, sui). – adversa alcis voluntas (jmds. Abneigung gegen etwas, z.B. gegen eine Heirat). – fremitus (Äußerung der ...
Lust , I) hoher Grad des Vergnügens: libīdo (reinsinnliches Vergnügen ... ... ad litigandum): keine L. zu etw. haben, abhorrere ab alqa re (Abneigung gegen etw. haben, z.B. a pugnando); fugere alqd (sich ...
... m. Akk. (von Neigung u. Abneigung). – freigebig g. die Soldaten, liberalis erga milites: treu g ... ... es jedoch nicht Undeutlichkeit veranlaßt, bezeichnet der Lateiner die Richtung einer Neigung oder Abneigung etc. oft durch den bl. Genet., z.B. Liebe g. ...
Gunst , gratia (die Gunst, in der man steht, die ... ... auf Liebe und Anhänglichkeit gegründete Hinneigung, Zuneigung). – benevolentia (die Abwesenheit der Abneigung, das Wohlwollen). – beneficium (Gunstbezeigung, Gnade als Wohltat, auch v. ...
mögen , velle (wollen). – libet (es beliebt mir ... ... alqd spernere, aspernari (etw. verschmähen); ab alqa re abhorrere (eine Abneigung haben vor etw.). – ich möchte gern od. wohl, velim; vellem ...
heiraten , I) v. intr. uxorem ducere in matrimonium ... ... als Recht). – niemals an das H. denken. numquam de nuptiis cogitare: Abneigung vor dem (gegen das) H., keine Luft zum H. haben, abhorrere ...
... – jmdm. a. sein (gegen jmd. eine Abneigung haben), ab alqo od. in alqm ... ... . abalienato: jmdm. sehr a. sein (gegen jmd. eine große Abneigung haben), ab alqo animo esse aversissimo: einer Sache a. sein (gegen etw. eine Abneigung haben), aversum esse ab alqa re od. alci rei; alienum ...
aufsässig , inimicus (feindlich gesinnt). – infensus (aufgebracht, erbittert); verb. inimicus infensusque, jmdm., alci. – jmdm. au. sein, inimico infensoque ... ... inimice; infense. – Aufsässigkeit , animus inimicus infensusque. – voluntas abalienata (Abneigung).
Mißvergnügen , das, mit od. über etc., molestia mit Genet ... ... – odium mit Genet. od. mit folg. in mit Akk. (Abneigung, Groll gegen etc.). – offensa alcis voluntas in alqm (Mißstimmung gegen ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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