annehmen , I) v. tr.: A) eig.: ... ... aufnehmen, auslegen. – 4) etwas annehmen, a) für wahr halten, statuieren: ponere (als feststehend aufstellen, behaupten). – sumere (als gültig annehmen, in der Rede, Disputation). ...
Annehmen , das, s. Annahme.
Moder , situs. – nach M. riechen, situm redolere: M. annehmen, situm ducere. – modericht , situm redolens. – moderig , situ corruptus. – m. werden, situ corrumpi: sehr schnell m. werden, celerrime ...
saugen , I) v. intr .sugere. – sugere mammam ... ... sugere (einsaugen u. aussaugen). – bibere (trinken = an sich ziehen, annehmen, z.B. spongia aquam bibit). – ducere (an sich ziehen, ...
abstoßen , I) v. tr.: 1) wegstoßen: respuere (nicht annehmen, z. B. ferrum, v. Magnet, Ggstz. tenere). – Uneig., durch sein Betragen (die Menschen) a., asperis esse moribus (rauhe Sitten haben); ...
Ermahner , monitor. admonitor. – hortator. ... ... voces (Äußerung des Ermahnenden). – auf jmds. Ermahnungen hören, jmds. Ermahnungen annehmen, alqm monentem audire: auf jmds. E. nicht hören, jmds. E. nicht annehmen, alcis admonitonibus locum non relinquere; alqm monentem neglegere od. spernere: ...
Pfändung , die, s. Pfänden, das. – pfandweise , pignoris iure. – pf. etwas annehmen, alqd pignori accipere: etwas pf. geben, alqd pignori dare: alqd fiduciarium dare (vgl. »Pfand« über fiducia): pf. ...
Geschmack , I) objektiv, A) eig., als Eigenschaft ... ... angenehmen G. haben, iucundo sapore esse; iucunde sapere: einen fremden G. annehmen, alieno sapore infici. – B) uneig., z.B. ein guter ...
entlehnen , mutuari (eig. u. bildl., z.B. ... ... ]). – mutuum sumere (eig.). – sumere. assumere (bildl., nehmen, annehmen). – depromere (bildl., gleichs. wie aus einem Behältnis hervornehmen, z. ...
vermodern , situm ducere (Moder annehmen). – situ corrumpi (vom Moder verdorben werden). – putrescere (morsch, faul werden, bes. auch von Kleidern). – vermodert , situ corruptus. – putrĭdus (morsch, faul).
beschützen , tueri. tutari (eig. im Auge behalten; dah. sich jmds. od. einer Sache als Beschützer annehmen, jmd. od. etw. in seine Obhut nehmen). – tegere. protegere (decken, beschirmen). – defendere (von einer Gefahr ...
genehmigen , alqd probare, approbare, comprobare (billigen [Ggstz. improbare], z.B. publice). – alqd accipere (etwas annehmen [Ggstz. abnuere, repudiare], z.B. sententiam: u. rogationem ...
Königswahl , regis electio (Spät.). – die K. vornehmen, ... ... comitia regi creando. – Königswürde , dignitas regia. – die K. annehmen, diadema oder regium insigne sumere; regem se appellari iubere (sich ...
Superlativ , gradus superlativus od. tertius; u. bl. ... ... superlative (z.B. ein Wort setzen, vocabulum dicere): einen S. annehmen, im S. stehen, tertium gradum recipere.
fälschlich , s. falsch no. I, 3. – s. annehmen, fingere: s. beschuldigen, falso insimulare: jmd. einer Sache s. beschuldigen, fingere alci crimen alcis rei.
Enkelstatt; z.B. ein Kind an E. annehmen, s. adoptieren.
ausschlagen , I) v. tr.: 1) herausschlagen: ... ... : interiorem alcis rei partem vestire alqā re. – 3) etwas Dargebotenes nicht annehmen: non accipere (z. B. donum). – nego me alqā re ...
Königstitel , regis titulus. – regium nomen (Königsname). – den K. annehmen, regium nomen sumere od. assumere od. asciscere (asc. bes. widerrechtlich); regem se appellari iubere (sich König nennen lassen). – er hat den K. ...
voraussetzen , ponere (als feststehend annehmen). – sperare (hoffen). – confidere (das feste Vertrauen haben). – das Wohlanständige setzt notwendig das moralisch Gute voraus, quicquid est, quod deceat, id tum apparet, cum antegressa est honestas. – vorausgesetzt, ...
zurücknehmen , I) eig.: recipere (wieder annehmen). – auferre (wegnehmen). – eine (verkaufte) mangelhafte Sache z., redhibere alqd. II) uneig. = widerrufen (w. vgl.): revocare (z.B. litteras [ein Patent]: promissum: ...
Buchempfehlung
Kammerspiel in drei Akten. Der Student Arkenholz und der Greis Hummel nehmen an den Gespenstersoirees eines Oberst teil und werden Zeuge und Protagonist brisanter Enthüllungen. Strindberg setzt die verzerrten Traumdimensionen seiner Figuren in steten Konflikt mit szenisch realen Bildern. Fließende Übergänge vom alltäglich Trivialem in absurde Traumebenen entlarven Fiktionen des bürgerlich-aristokratischen Milieus.
40 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro