nie , s. niemals.
Geld , pecunia (das Geld als Masse, im Ggstz. zum übrigen Vermögen; dann jede kleinere od. größere Geldmasse, Geldsumme als ein Ganzes, nie = einzelne Geldstücke; daher da, wo von der Größe der Geldsumme die Rede ...
kahl , I) eig.: glaber (ψιλός ... ... Schur etc., von Teilen des Leibes, z.B. des Bauches, Halses [aber nie des Hauptes], wo eig. Haare stehen sollten [Ggstz. pilosus od. ...
stet , qui, quae, quod numquam acquiescit (was nie ruht, z.B. Geistestätigkeit, mentis agitatio). – continuus (ununterbrochen). – constans (sich gleichbleibend, z.B. fama). – Adv .continuo; constanter.
Kopie , I) = Abschrift, w. s. – II) Nachbildung ... ... (als Nachahmung). – similitudo (als Ähnlichkeit, z.B. die K. kommt nie dem Original gleich, semper citra veritatem est similitudo). – K. einer ...
Gesetz , I) im allg.: lex (z.B. Demosthenespaene ... ... rei od. ad quam alqd dirigitur (die Richtschnur, Regel für etwas, nie ohne den Zus. dessen, für den od. für welche Sache die Richtschnur ...
flecken; z.B. es fleckt mir, negotium mihi sub manus ... ... .): es fleckt nicht bei mir, nihil promoveo: es hat mir im Schreiben nie mehr gefleckt, non saepe in scribendo magis successit mihi.
gesittet , moratus. – gut g., bene moratus; modestus (der im Betragen u. Handeln das rechte Maß nie überschreitet); humanus (der die gehörige Bildung besitzt); urbanus (dessen Manieren gehörig abgeschliffen sind, manierlich, artig). – vollkommen g., ...
grämlich , morosus (eigensinnig, launisch, mürrisch, mit sich und andern nie zufrieden). – difficilis (dem nichts recht zu machen ist); gew. verb. difficilis et morosus. – tristis (in trüber Gemütsstimmung, finster). – g. Eigensinn, morositas.
Eisvogel , alcēdo. – Eiswasser , aqua ex nive resoluta ... ... nix resoluta (aufgelöster Schnee) – aqua nivata. aqua recens de nive. potio ni als Trank). – Eiszacken, -zapfen , stiria.
mürrisch , morosus (mit sich u. andern nie zufrieden). – acerbus (herb, bitter gegen seine Umgebung). – stomachosus (verdrießlich). – m. aussehend, tristis: m. Wesen, morositas.
Erlaubnis , concessio (das Zugeständnis). – permissio (die Zulassung). – potestas. copia (die gegebene Macht, Befugnis; aber venia heißt nie an sich Erlaubnis, sondern »Nachsicht« bei dem, was ein anderer vornimmt). ...
versiegen , exarescere (ganz trocken werden, vertrocknen, von Quellen, ... ... u. Flüssen). – exhauriri (ausgeschöpft, ausgeleert etc. werden, bildl.). – nie versiegend, perennis od. iugis (z.B. aqua); perennis aquae ...
auslernen; z. B. man lernt (wir lernen) nie aus. cotidie aliquid addiscimus (wir lernen täglich noch etwas hinzu); discentes nos deficit vita (das Leben reicht fürs Lernen nicht aus).
Postpferd , equus cursualis (im allg.). – verēdus (Kurierpferd, nie Zugpferd; beide zur Kaiserzt.).
Abhandlung , die, disputatio. dissertatio (das Abhandeln über einen gelehrten Gegenstand, nie die Schrift; s. »erörtern« über die Verba). – liber. libellus (die Schrift, in der etwas abgehandelt wird). – commentarius od. commentarium (skizzierter Aufsatz, ...
unsterblich , immortalis (dem Tode nicht unterworfen, von Pers. u. Dingen; dann = nie untergehend übh., z.B. gloria). – aeternus (ewig, von endloser Dauer, z.B. vita, gloria). – sempiternus (immerwährend, unaufhörlich, z.B ...
Lebensgeister , spiritus animalis, im Zshg. auch bl. spiritus (derbelebende Hauch, nie im Plur.). – anima (die belebende Seele). – animus (die Besinnung). – die fliehenden L., spiritus fugiens: die L. verlassen mich, schwinden mir, ...
... amicitiis? – f) durch nisi oder ni fuisset (wenn jmd. oder etwas nicht gewesen wäre); z.B. ... ... einen Weg gebahnt ohne einen Mann, den Horatius Kokles, ponsiter hostibus dedit, ni unus vir fuisset, Horatius Cocles. – g) ohne ... ... quam esse, ut non putetur: ich komme nie mit dir zusammen, ohne daß ich klüger weggehe, ...
Jot. ja , I) als zugestehende Antwort: ita. ita ... ... u. bl. ne ... quidem (la nicht einmal). – nicht (niemals, nie) ... ja vielmehr, non (numquam, nullus, minime) ... ac od ...
Buchempfehlung
Der satirische Roman von Christoph Martin Wieland erscheint 1774 in Fortsetzung in der Zeitschrift »Der Teutsche Merkur«. Wielands Spott zielt auf die kleinbürgerliche Einfalt seiner Zeit. Den Text habe er in einer Stunde des Unmuts geschrieben »wie ich von meinem Mansardenfenster herab die ganze Welt voll Koth und Unrath erblickte und mich an ihr zu rächen entschloß.«
270 Seiten, 9.60 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro