sehen , I) v. intr .: 1) Sehkraft ... ... (wegen der Dunkelheit etc.) nicht sehen, oculorum cessat usus: soweit man sehen kann, quo longissime oculi ... ... (z.B. kein Blut, cruorem): etw. nur mit Schauder sehen können, alqd perhorrescere ...
Sehen , das, visus (Kraft zu sehen). – videndi facultas (die Möglichkeit zu sehen, das Sehenkönnen). – conspectus (das Hinsehen, der Anblick).
sehen lassen , s. sehen.
Karte , I) im allg., ein Stück Papier: charta. ... ... Blatt). – *paginae (ein Spiel Karten). – sich in die K. sehen lassen (bildl.), interiores animi sensus incautius aperire.
weisen , monstrare. commonstrare (weisen, zeigen mit Belehrung). – ... ... alci viam). – ostendere (hinhalten od. gleichs. hinhaltend zeigen, sehen lassen). – nudare (bloßmachend zeigen. z.B. dentes). – docere ...
ungern , invītus. – coactus (unfreiwillig, gezwungen); verb. ... ... carere alqā re). – moleste (mit Beschwerde, z.B. dulden od. sehen, ferre, pati). – gravate (mit Umständen, z.B. concedere). ...
gönnen , jmdm. etw., non invidere alci rei (jmd. nicht ungern im Besitz einer Sache sehen). – unā gaudere de alqa re (Mitfreude empfinden über etw.). – gaudere alqā re (über etw. Schadenfreude empfinden, z.B. jmdm. die ...
trüben , turbare (z.B. aquam). – kein Wasser t. (sprichw.), muscam excitare non posse (Sen. apoc. 10, 2). – der Himmel trübt sich, nubilatur; nubilare coepit. – jmds. freien Blick t., caliginem alcis animo ...
... das G. wieder, s. »es kann jmd. wieder sehen« unter »sehen no. I, 1«. – II) das Sehen als Empfindung, der Anblick: conspectus. – einander im G ... ... os; pronum concĭdere: jmdm. ins G. sehen, alqm contra intueri od. aspicere; os alcis ...
umgehen , I) v. tr. um gehen : ambire (um etwas rings herumgehen). – obire (begehen, um zu sehen, zu besichtigen). – circumire (um etw. herum, nicht hineingehen; dah ...
erleben , in vita videre u. bl. videre (im Leben eine Zeit, ein Ereignis sehen, mit ansehen oder sehen, mit ansehen müssen, z.B. dies laetissimos: u. mala tanta ...
Spiegel , I) eig.: speculum. – in den Sp. sehen, in speculum inspicere; speculum intueri od. aspicere: sich im Sp. besehen, betrachten, contemplari se od. os suum in speculo: seinen Sp. zu Rate ziehen, ...
finster , caliginosus. – caecus (wo man nicht sehen kann, wie Nacht, Haus). – obscurus. tenebricosus (»dunkel« s. das. die Synon. u. vieles auch hierher Gehörige, wenn »finster« = »dunkel« ist). – tristis. ...
denkbar , cogitabilis (Sen. ep. 58, 16); bei Cic. etc. umschr. durch in cogitationem od. sub intellegentiam cadens; od. durch qui, quae, quod cogitari potest. qui, quae, quod cogitatione comprehendi od. percipi potest ( ...
blicken , I) einen schnell vorübergehenden Schimmervon sich geben ... ... micare (funkeln, flimmern). – coruscare (blinken). – II) = sehen no. I, 2, w. s. – od. = ... ... – in die Zukunft b., s. Zukunft. – blicken lassen , s. sehen lassen.
Kirsche , cerăsum. – Sprichw., mit Großen ist nicht gut Kirschen essen, magni constant regum amicis bona consilia (Sen. de ira 3, 14, 6).
besehen , visere. invisere (sehen, nachsehen, wie es mit etwas steht). – inspicere (in Augenscheinnehmen, besichtigen). – Übrig. s. betrachten.
schauen , s. sehen.
beweisen , I) zeigen. an den Tag legen etc.: significare – ostendere (sehen lassen, bemerklich machen, äußern). – declarare (offenbaren, offenkundig machen, zu erkennen geben; beide stärker als das erste). – probare. comprobare (so zeigen, an ...
... Gehörsinn, klar, deutlich zu hören, zu sehen; u. klar für den Verstand, verständlich). – manifestus (gleichs. ... ... ist deutlich, auch apparet; in aperto est; lucet; liquet: d. sehen, cernere et videre. – d. machen, auch declarare; explanare ...
Buchempfehlung
Demea, ein orthodox Gläubiger, der Skeptiker Philo und der Deist Cleanthes diskutieren den physiko-teleologischen Gottesbeweis, also die Frage, ob aus der Existenz von Ordnung und Zweck in der Welt auf einen intelligenten Schöpfer oder Baumeister zu schließen ist.
88 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro