Testament , I) letztwillige Verordnung: testamentum. – tabulae testamenti; im Zshg. auch bl. tabulae (die Tafeln, das Material samt dem darauf Geschriebenen). – ultima voluntas. voluntas mortui (der letzte Wille eines Verstorbenen). – ein falsches T., falsum ...
unecht , adulterīnus (einem andern [echten] nachgemacht, ... ... Schlüssel). – subditus. suppositus. insitīvus (untergeschoben, z.B. Kind, Buch, Testament etc.). – falsus (falsch übh., z.B. Brief). – fucosus ...
eröffnen , I) eig.: a) offen machen (vgl. »öffnen, aufbrechen«): aperire. – resignare (entsiegeln; beide z.B. ein Testament). – b) zugänglich machen: aperire (z.B. asylum: und ...
... . alqd irritum esse iubere (die gesetzliche Kraft nehmen, z.B. ein Testament); alqd infirmare (un wirksam machen, z.B. ein Gesetz, ein Testament); alqd tollere (aufheben, beseitigen, z. ... ... rescindere (zunichte machen, kassieren, z.B. rin Testament, einen Vertrag, ein Urteil): etwas für ganz ...
Stiftung , I) als Handlung: conciliatio (die Bewerkstelligung von etwas ... ... stiften«. – II) das Gestiftete: *res alcis testamento instituta (nach jmds. Testament gestiftete Sache). – legatum (Vermächtnis). – eine milde St., *legatum ...
1. Legat , das, legatum, od. Plur. legata, ... ... legata est (alci ab alqo). – ich habe ein L. in jmds. Testament, es ist mir ein L. ausgesetzt od. vermacht worden, legatum habeo ...
Fälscher , falsarius (der falsche Unterschriften etc. macht). – falsus signator (der mit einem falschen Siegel etwas besiegelt, z.B. ein Testament). – testamentarius (der falsche Testamente unterschiebt). – corruptor (der Schriften ...
legieren , I) mit einer Masse versetzen: temperare (z.B. aes). – mit Kupfer legiertes Gold, aurum aerosum. – II) = (im Testament) vermachen, w. s.
Erbfolger , heres relictus testamento (durch das Testament). – ab intestato heres (ohne Testament, ICt.).
versiegeln , signare (im allg.). – obsignare mit u. ohne anulo (mit einem Siegel verschließen, z.B. einen Brief, ein Testament). – consignare (mehrere in ein Paket zusammengepackte Papiere, Schriften etc. ...
entsiegeln , resignare alqd (einen Brief, ein Testament u. dgl.). – signum alci rei detrahere (das Siegel von etwas abnehmen, z.B. epistulae).
Vermächtnis , I) Testament: testamentum. – II) das vermachte Gut, s. Legat, das.
testamentlich , I) durch Testament angeordnet; z.B. der test. Erbe, heres testamento institutus. – Adv .testamento. – II) zur Bibel gehörig; z.B. test. Überlieferungen, divinis litteris prodita, ōrum, n. pl .(Eccl.).
zurückschieben , removere (z.B. velum od. plagulam: ... ... ). – a se removere (abweisend von sich z., z.B. das Testament, tabulas). – zu beiden Seiten z., dimovere (z.B. ...
untergeschoben , falsus (z.B. Testament).
und , et (καί, verbindet früher Unverbundenes und ... ... quicquam sciunt: bei den Germanen beerben jeden seine Kinder, und es gibt kein Testament, apud Germanos heredessui cuique liberi et nullum testamentum.
Art , I) der Inbegriff mehrerer Einzelwesen, die in gewissen, oft ... ... est ignaviae. – häufig durch quasi, z. B. eine Art von Testament machen, quasi testamentum facere. – alle Arten von , omne genus ...
ohne , I) Praep.: sine (zur Bezeichnung des Mangels ... ... ): ohne Mühe, facilis, Adv .facile (leicht, keine Mühe machend): ohne Testament, intestatus: ohne Einladung (ohne eingeladen zu sein), invocatus: ohne ...
Wille , voluntas (das Wollen, die Neigung ... ... der letzte W., ultima voluntas. voluntas mortui (im allg., auch = Testament); suprema alcis mandata (jmds. letzte Aufträge); supremum iudicium (letztwillige Entscheidung, auch im Testamente); testamentum (das Testament).
erblich , hereditarius (z.B. regnum, imperium, cognomen). – avītus (schonvon den Großeltern oder Ahnen herrührend, z.B. ... ... hereditario (durch Erbrecht, z.B. succedere, ICt.). – testamento (durchs Testament, z.B. servus testamento relictus).
Buchempfehlung
»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
162 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro