Dienst , I) die einzelne Handlung oder Arbeit: opera, ae, f. – officium (Höflichkeit od. Gefälligkeit). – beneficium (Wohltat, Freundschaftsdienst u. dgl.). – usus. utilitas (der aus ...
Wohltat , beneficium. – jmdm. eine W. erweisen, erzeigen, beneficium alci dare od. tribuere; beneficium in alqm conferre; beneficio alqm afficere od. augere od. ... ... beneficia dare et accipere: eine W. von jmd. empfangen, beneficium ab alqo accipere: viele Wohltaten ...
Pfründe, *beneficium. – Pfründner , *beneficiarius.
Präbende , beneficium.
persönlich , personalis, Adv .personaliter (als jurist. u. gramm ... ... t. t . der Kaiserzt., z.B. eine p. Wohltat, beneficium personale: ein p. Zeitwort, verbum personale: ein Wort p. gebrauchen ...
Gottesgabe , dei donum od. munus. divinum donum od. ... ... als Geschenk, s. »Geschenk« über don. u. mun.). – dei beneficium. beneficium divinitus ad nos delatum (als Wohltat). – die Freiheit, diese G., ...
... Pr. geben, alci privilegium dare; zu etw., alci privilegium, beneficium alcis rei dare: ein Pr. haben, privilegium habere; praecipuo iure ... ... : jmdm. das Pr. zu etwas nehmen, alci privilegium od. beneficium alcis rei adimere: ein Pr. der Rhetoren oder der ...
verschmähen , repudiare (z.B. consilium: u. condicionem aequissimam: u. hereditatem: u. beneficium: u. alcis gratiam). – spernere (übh. von sich weisen, nicht wollen, z.B. munus). – aspernari (mit Verachtung ...
Begünstiger , s. Beförderer. – Begünstigung , favor. studium ... ... – adiumentum. auxilium (günstiger Umstand, der zu etwas förderlich ist). – beneficium (vor andern jmdm. zugewendeter Vorteil, Privilegium). – suffragatio (B. ...
Gnadensache , res beneficiaria (eine als Gnade od. Wohltat anzusehende Sache). – beneficium (Gnade od. Wohltat selbst).
... als Akt der Ergebung und Liebe). – beneficium (jede G. u. Dienstleistung, zu der man nicht eigentlich verpflichtet ... ... : du erweisest (erzeigst) mir eine große G., wenn etc., magnum beneficium mihi dederis, pergratum od. admodum gratum od. gratissimum mihi ...
unvergeßlich; z.B. eine empfangene Wohltat ist mir unv., immortali memoriā retineo beneficium perceptum: deine Verdienste um mich werden mir unv. bleiben, meam tuorum erga me meritorum memoriam nulla umquam delebit oblivio: sein Andenken bei der Nachwelt unv. machen, commemorationem ...
Unterstützung , bildl., auxilium. adiumentum. subsidium (Hilfe, w. übh. vgl.). – beneficium (Wohltat, gütige Vermittelung). – durch jmds. U., alcis opibus: durch U. an Geld, pecuniam tribuendo: um U. bitten (v. Dürftigen), ...
Vergünstigung , concessio. concessus (Zugestehung). – potestas (Berechtigung, etwas zu tun). – beneficium (erwiesene Wohltat, Gnade; auch = Privilegium, w. s.). – gratia (erwiesene Gunst). – die eine V. sollen sie noch haben, hoc ...
Gratifikation , beneficium.
Freundlichkeit , a) als Eigenschaft: comitas; humanitas; urbanitas; benignitas; ... ... ., comiter usw. die Adverbia unter »freundlich«. – b) als Handlung: beneficium. – wer mir eine Fr. erwiesen hat, qui aliquid benigne adversus ...
Gunstbezeigung , gratia (erwiesene Gunst, auch einer Frauensperson). – beneficium (Wohltat, Gnade). – signum favoris (tätiges Zeichen der günstigen Gesinnung). – als eine G., gratiae loco et beneficii.
Gnadenbelohnung , praemium alcis beneficio tributum. – Gnadenbezeigung , beneficium (als Sache, Gnadengeschenk). – praemium alcis beneficio tributum (als ... ... alienā misericordiā vivere. – Gnadenerweisung , s. Gnadenbezeigung. – Gnadengabe , beneficium.
rechtswissenschaftlich , *ad iuris disciplinam pertinens. – Rechtswohltat , beneficium.
Tat , factum (dasdurch eine Person Geschehene). – facinus ... ... werden; daher die politischen Handlungen eines Mannes). – eine gute T., benefactum; beneficium: eine schlechte, gottlose T., s. Missetat, Schandtat, Verbrechen: eine vortreffliche ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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