... von Gliedern, z.B. semianimes micant digiti; vom Blitze, z.B. inter horrendos fragores micare ignes). – emicare (hervorblitzen, vom Blitze). – coruscare (blinken, vom Blitze). – palpitare (sich schnell bewegen, zittern, zappeln, z.B. ...
Gewitter , tonitrua ac od. et fulgura, n. pl. (Donner u. Blitze) od. tempestas cum magno fragore tonitribusque coorta od. caelo deiecta (Unwetter mit Donner u. Blitzen); auch bl. tonitrua, n. pl. . ( ...
schleudern , fundā mittere od. librare od. excutere (mit der Schleuder werfen). – iaculari (schwingend werfen, Lanzen, Blitze etc.). – mittere. emittere (abschicken, abwerfen übh.; vgl »werfen«). ...
durchzucken , a) v. Blitze; z.B. Blitze durchzuckten den Himmel, emicabant fulgura ab omni parte caeli: Blitze durchzuckten die dichten Wolken, emicabant densis undique ex nubibus fulmina. – b ...
dareinfahren , zwischen die Vergehen der Mächtigen mit dem Blitze, delicta potentium fulminibus persequi (v. den Göttern). – darein finden, sich , rem intellegere od. assequi. – Vgl. »darein ergeben, sich«. – dareingeben , noch, addere gratis ...
durchkreuzen , einen Ort, alqm locum pervagari (durchschwärmen). – ... ... durchirren; übtr., von Lebl., z.B. Nilus pererrat Aegyptum). – v. Blitze, s. durchzucken. – Uneig., Nachrichten durchkr. sich, * alia aliunde audiuntur ...
Donnerwetter , tonitrua et fulmina (Donner u. Blitze). – tempestas (Ungewitter übh.). – plötzlich entstand (erhob sich) ein starkes D., subito coorta est tempestas cum magno fragore tonitribusque. – Donnerwort , vox terribilis.
durchschlängeln , pererrare (z.B. hedera truncum et ramos pererrat: u. Nilus pererrat Aegyptum). – Blitze durchschlängeln die Luft, * aër fulguribus discernitur. – durchschleichen, sich , * clam evadere (entkommen). – elabi (entschlüpfen). – sich ...
in , I) zur Bezeichnung eines ruhigen Zustandes oder auch einer Tätigkeit ... ... mit dem Stocke in der Hand, baculum manu tenens: Jupiter mit dem Blitze in der Hand, Juppiter fulmen manu tenens od. bl. tenens: ...
... z. B. fortunae fulmen). – kreuzende, schlängelnde Blitze, obliqua fulmina. – unter B. u ... ... blitzschnell: den B. betreffend, fulguralis (z. B. Bücher). – Blitze, von Worten, verborum fulmina; *oratio fulgurans ac tonans: heftige Blitze gegen jmd. schleudern, multa contra alqm graviter dicere. – blitzartig ...
Wetter , I) Zustand des Dunstkreises: caelum. caeli status. ... ... tonitrua (n. pl.). fulgura cum tonitru, n. pl. (Donner, Blitze mit Donner). – procella (Sturmwind). – es zieht sich ein W. ...
treffen , I) im allg., eig. u. ... ... – vulnerare (verwunden, z.B. mortifere). – jmd. mit einem Blitze t. (v. Jupiter), alqm fulmine percutere od. (tödlich) necare: vom Blitze getroffen werden, fulmine ici od. percuti od. (tödlich) ...
kreuzen , I) v. intr. hin und her fahren ... ... classem quoquo versus dimittere. – b) in der Luft; z.B. kreuzende Blitze, fulmina obliqua. – II) v. tr. sich kreuzen ...
betäuben , exsurdare( v. pr. z. B. das ... ... andere Glieder etc.). – sopire (des Bewußtseins berauben, z. B. vom Blitze, der jmd., ein Tier etc. betäubt). – Ist es = berauschen, ...
erleuchten , collustrare (beleuchten, eig., z.B. omnia suā ... ... in cubiculo modicum lumen inest: alles ist erleuchtet, omnia luminibus collucent: nur Blitze erleuchten die Dunkelheit, fulminibus tantum dies redditur. – den Verstand e., ...
erschlagen , ferire (niedersch lagen, erlegen, z.B. hostem ... ... mit dem Blitz e. (von Jupiter), fulmine percutere; fulmine necare: vom Blitze erschlagen werden, fulmine percuti, ici, exanimari; de caelo percuti: von ...
einschlagen , I) v. tr.: 1) schlagend hineintreiben ... ... schlagen, a) v. Bergmann: fodere alqm locum. – b) v. Blitze: tangere, icere, percutere alqd. – es schlägt in etwas ein, ...
schlängeln, sich , currere in ambitum. – sich um etwas schl., se circumvolvere alci rei (sich um etwas emporwinden); pererrare alqd ( ... ... einen Ort sch. (von einem Flusse), pererrare alqm locum. – sich schlängelnde Blitze, fulmina obliqua.
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro