gar , I) fertig: gar kochen: percoquere. ... ... : u. hoc vehementer displicet). – gar gern, gar zu gern , perquam (z.B ... ... . est vero notum quidem signum, ein gar wohlbekanntes). – gar zu groß , nimius. ...
... tibi pedes mater amplexaretur? non es commotus? gar nicht, ganz und gar nicht, durchaus nicht , neutiquam. haudquaquam. ... ... discederet, die Waffen durchaus nicht niederlegte). – nicht so gar (vor einem Adjektiv od. Adverb), haud oder non ita ...
Römer , homo od. (als Bürger) civis Romanus. – ein echter Römer, vir vere Romanus: gar kein echter R., minime Romani ingenii homo.
nichts , nihil; nil; nihilum; nulla res. – gar nichts, prorsus nihil. – Da nihil als Substantiv zu betrachten ist, so hat es sowohl Adjektive als auch einen Genetiv bei sich, z.B. nichts der Art, nihil tale: ...
Hunger , fames (Begierde nach Speise; übtr. = Hungerkur u ... ... , wenn man im Bilde bleibt, wie Curt. 5, 1, 6, gar nicht dichterisch ist). inedia (Enthaltung des Essens, das Hungern). – ...
backen , I) v. tr. coquere (übh. gar od. trocken-, hart machen, Brot, Steine). – torrēre. torrefacere. siccare (dörren, trocknen, Obst). – frigĕre (rösten, z. B. Eier in Öl, ova ex oleo). ...
füglich , s. passend. – Adv. in weit. Bed.: facile (gar wohl); omnino (ganz u. gar, z.B. dieses kann ich s. entbehren, hoc omnino non desidero). ...
durchaus , I) gänzlich, ohne Ausnahme etc., ... ... völlig, ohne Ausnahme, z.B. prorsus omnes). – omnino (ganz und gar, vollkommen, Ggstz. magna ex parte). – plane (entschieden, ganz und gar, z.B. nihil sapere [dumm sein]). – omni parte ...
vollends , I) gänzlich: prorsus. – Auch durch per in Zusammensetzungen, z.B. vollends heilen, persanare. – II) gar noch, bei Steigerungen: vero. – nun v., iam vero; ...
unlängst , non ita pridem. non pridem (nicht seit so gar langer Zeit). – nuper (neulich, vor längerer oder kürzerer Zeit). – proxime (jüngst). – modo (eben erst).
verlieren , amittere (eine Sache verlieren, so daß sie nicht ... ... durch den Tod verlieren). – perdere (eine Sache verlieren, so daß ste gar nicht mehr vorhanden od. wenigstens nicht mehr brauchbar ist; insbes. aber = ...
Blutfarbe , color sanguineus. – blutfarben, -big , ... ... sanguinea. – blutfremd , alienissimus (einer, der mich u. meine Familie gar nichts angeht). – hospes (ein Gastfreund, Fremdling an einem Orte, z ...
brauchbar , utilis. aptus usui. ad usum bonus (zweckdienlich). ... ... ministerio (hinlänglich geeignet für den Dienst, z. B. von einem Scharfrichterschwert). – gar b., sehr b., non (haud) inutilis. – zu etw. b ...
materiell , corporeus. – ein nicht m. Wesen, mens simplex nullā re adiunctā, quā sentire possit: der Geist ist gar nicht m., mens ab omni mortali concretionesegregata est. – der m. ...
Verwerfen , das, reiectio (z.B. der Richter, iudicum ... ... ; alle drei gew. mit vorhergehender Negation = nicht verw.). – ein gar nicht v. Redner, orator minime ineptus. – ganz v. sein, ...
windstill , qui omni vento caret (wo gar kein Wind geht, z.B. Tag). – tranquillus (ruhig, nicht stürmisch, z.B. Tag, Meer). – es ist w., venti silent.
bearbeiten , I) im allg.: tractare (übh. eine Sache ... ... (mit der Zimmeraxt behauen, Holz etc.). – subigere (durcharbeiten, zurecht-, gar machen, durch Kneten, z. B. panem, corium). – colere. excolere ...
so gut als od. wie , paene (fast, z ... ... (beinahe, z.B. quod ei generi possessionum minime quasi [so gut wie gar nicht] noceri potest). – so gut (als) ich kann, ut ...
ausführlich , accuratus (sorgfältig, genau). – plenus (vollständig). – perfectus (vollendet, so daß gar nichts vermißt wird); verb. plenus et perfectus. – multus. longus (weitläufig, mult. in bezug auf die Worte, long. in ...
unanständig , indecōrus (unziemlich, nicht wohlanständig, z.B. status ... ... (eines freien Menschen nicht würdig, z.B. iocus). – parum verecundus (gar nicht sittsam, z.B. verba). – indignus (seiner selbstunwürdig, z. ...
Buchempfehlung
1880 erzielt Marie von Ebner-Eschenbach mit »Lotti, die Uhrmacherin« ihren literarischen Durchbruch. Die Erzählung entsteht während die Autorin sich in Wien selbst zur Uhrmacherin ausbilden lässt.
84 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro