Leiche , I) der tote Körper: cadaver. – dafür euphemist. corpus mortui od. hominis mortui, auch bl. corpus (toter Körper). – corpus exanimatum und (in Prosa) seit Livius corpus exanime od. exanimum (entseelter Körper ...
blaß , pallidus. – luridus (blaßgelb, aber so, daß die Blässe widrig erscheint, erdfahl). – b. wie eine Leiche, s. leichenblaß: etwas b., subpallidus: pallens (bläßlich): sehr b., ...
fahl , lurĭdus. – cadaverosus (blaß wie eine Leiche, leichengelb).
Leichnam , s. Leiche no. I.
scheintot , mortuo similis. – Asklepiades, der dem Leichenzuge begegnete, rief aus, die Leiche sei scheintot, Asclepiades funeri obvius exclamavit eum vivere, qui efferebatur.
aufbahren , eine Leiche, corpus mortui lecto imponere.
Grabstätte , locus funeri od. funeribus destinatus (der für eine Leiche od. für Leichen übh. bestimmte Platz). – locus sepulturae (der Ort, wo einer bestattet ist). – Ist es = Grabmal, Gottesacker, s. d.
Prozession , pompa. – Pr. bei einer Leiche, pompa funebris: eine Pr. halten, in Pr. herumziehen, pompam ducere: in Pr., pompā sollemni.
Leichenhaus , I) das Haus, in dem eine Leiche ist: domus funesta. – II) Haus für die Leichen: *aedificium publicum, in quo corpora mortuorum ante sepulturam deponuntur.
Leichentuch , a) zum Einwickeln der Leiche: amiculum ferale; vestis feralis. – b) über den Sarg: *tegumentum capuli.
Leichenklage , lamentatio funebris. lamenta, ōrum, n. pl. plangor et lamentatio (das Klagen bei der Leiche übh., pl., wenn es mit Schlagen an die Brust etc. verbunden ist). – lessus od. umschr. lugubris eiulatio (das Klagegeheul ...
vorbeiziehen , praeterire, an od. bei einem Ort, alqm ... ... etwas, praeter alqd (vorbeigetragen werden, v. Dingen [z.B. von einer Leiche, funus]; vorbeigeführt werden, v. Pers., z.B. praeter castra ...
Leichenkleid , vestimentum funebre (das Kleid der Leichenbegleiter: im L., atratus). – tunica funebris (das der Leiche, das Totenkleid). – vestis feralis. amiculum ferale (zum Einwickeln der Leiche).
... , venire in funus: zum L. jmds. (bei jmd. zur Leiche) gehen, dem L. jmds. beiwohnen, funus exsequi; exsequias comitari; ... ... accedere (sich dem L. jmds. anschließen): jmd. zum L. (zur Leiche) bitten, alqm evocare ad funus; zum L. ...
tot , I) eig.: mortuus (gestorben). – exanimis. ... ... Gefühl, z.B. signum). – der Tote, mortuus; funus (die Leiche): das Reich der Toten, inferi. – t. niederfallen, moribundum cadere ...
Rand , margo (als Grenze einer Fläche übh.). – ora ... ... capulo vicinus (dem Sarge nahe); sub ipsum funus (schon bald eine Leiche): am R. des Grabes stehen (schon mit einem Fuße im Grade stehen, ...
Träne , lacrima (eig.; dann übtr. = tränenähnlicher Tropfen). ... ... od. illacrimari alci rei (z.B. alcis morti): bei der Leiche seiner Kinder keine T. vergießen, in funere liberorum lacrimam non mittere: ...
Kosten , die, sumptus (Aufwand, auch mit dem Nebenbegr. ... ... jmds.). – die K. des Kriegs, s. Kriegskosten: die K. für die Leiche, s. Leichenkosten. – mit großen K., magnā impensā; sumptuose (kostspielig ...
weinen , lacrimare. lacrimas fundere (übh. Tränen vergießen, sei ... ... und mit kläglichem Geschrei): über sich w., deplorare casus suos: bei der Leiche seiner Kinder keine Träne w., in funere liberorum lacrimam non mittere: jmd ...
Gebühr , I) Pflicht u. Verbindlichkeit: officium. – nach G., ut dignus od. dignum est (wie er od. die Sache es würdig ... ... G. für den Advoka ten, s. Advokatengebn hren: die G. für die Leiche, s.
Buchempfehlung
Der Teufel kommt auf die Erde weil die Hölle geputzt wird, er kauft junge Frauen, stiftet junge Männer zum Mord an und fällt auf eine mit Kondomen als Köder gefüllte Falle rein. Grabbes von ihm selbst als Gegenstück zu seinem nihilistischen Herzog von Gothland empfundenes Lustspiel widersetzt sich jeder konventionellen Schemeneinteilung. Es ist rüpelhafte Groteske, drastische Satire und komischer Scherz gleichermaßen.
58 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro