für , I) zur Angabe des Eintretens einer Person oder Sache statt einer andern: pro mit Abl. (z.B. für jmd. sterben, mori pro alqo: zwei Minen für etw. geben, duas minas dare pro ...
außer , I) außerhalb: extra mit Akk. – au. ... ... z. B. habitare: u. abire od. proficisci: u. mori): an. dem Schusse sein, extra teli iactum esse: an. der ...
sterben , mori (im allg., eig. u. übtr.). ... ... genere mortis exstingui: an einer Wunde st., ex vulnere mori: vor Freude st., mortis causam gaudium habere; nimio gaudio mori od. enecari: vor Alter (vor ... ... vitae spiritum edere: für jmd. st., mori oder emori pro alqo (im allg.); ...
prügeln , verberare. – pulsare (klopfen, mit Fäusten etc.); vgl. »durchprügeln«. – jmd. zu Tode pr., alqm verberando necare: zu Tode (mit Ruten) geprügelt werden, virgis mori.
stäupen , virgis caedere. – zu Tode gestäupt werden, virgis mori.
erfrieren , I) durch Kälte un tergehen: frigore mori. frigore od. vi frigoris exanimari (v. lebenden Wesen) – frigore confici od. interire (von lebenden u. lebl. Subjj.). – frigore od. gelu peruri, im Zshg. ...
absterben , I) eig., allmählich sterben: emori. – exanimari ... ... moritur cum alqo. – II) uneig., a) allmählich die Kraft verlieren: mori. emori (v. Pflanzen, Bäumen u. Gliedern). – intermori (v ...
... inediā destinare: den H. sterben, fame mori. fame perire od. interire (aus Mangel an Lebensmitteln übh.); ... ... (als Strafe); inediā vitam finire. per inediam a vita discedere. inediā mori. od. perire (freiwillig, als Selbstmörder): jmd. den ... ... conficere (durch Hunger aufreiben); alqm inediā mori cogere (jmd. nötigen, durch Enthaltung des Essens zu ...
ersterben , I) eig.: mori. – emori (völlig untergehen). – nicht e. können, ... ... haud alqm sinere emori. – II) uneig., aufhören zu sein: mori; emori; vgl. »absterben«. – niemals e., semper vivere: ...
Heldentod ; z.B. den H. sterben, fortiter mori: den H. sterben fürs Vaterland, claram mortem pro patria oppetere. – Heldentugend , virtus ac fortitudo. – Heldenvolk , gens fortissima.
Vaterland , patria. – ohne V. sein, das V. meiden müssen, patriā carere: im V. sterben, begraben werden, in patrio solo mori, sepeliri.
Vorgefühl , s. Ahnung. – V. des Todes, sensus moriendi: ein V. des Todes haben, se mori sentire.
krepieren, mori (sterben). – perire (umkommen).
verhungern , fame mori. fame absumi od. consumi. ... ... Lebensmitteln zugrunde gehen). – inediā mori. inediā vitam finire. per inediam a vita discedere (freiwillig Hungers sterben ... ... jmd. v. lassen, alqm fame necare od. interficere; alqm inediā mori cogere (jmd. zum ...
Bewußtsein , conscientia. – sensus (Gefühl). – bei vollem B., mentis suae compos; mentis sensu integro (z. B. mori): sein volles B. haben, suae mentis compotem esse: kein B. ...
wegstellen , seponere. – wegsterben , mori; demori. – wegstoßen , s. fortstoßen. – wegstreichen , s. ausstreichen. – wegstreifen , s. abstreifen. – wegtauen , liquescere (flüssig werden). – solvi. dissolvi (sich auflösen). ...
verdursten , siti perire od. exstingui od. consumi od. enecari; siti mori. – verdurstet , siti exstinctus (vor Durst umgekommen); siti confectus: durch Durst ganz erschöpft).
Schußwunde, *vulnus teli od. sciopeti. – eine Sch. haben, *ictum essevulnere teli: an einer Sch. sterben, ictum ex vulnere mori.
ungetadelt , incastigatus. – ungetan , infectus. – ungetauft , non baptizatus (Eccl.). – ung. sterben, sine baptismo mori (Eccl.).
unbedauert; z.B. unb. sterben, a nullo deploratum mori: jmds. Tod. unb. lassen, alcis mortem neglegere.
Buchempfehlung
Beate Heinold lebt seit dem Tode ihres Mannes allein mit ihrem Sohn Hugo in einer Villa am See und versucht, ihn vor möglichen erotischen Abenteuern abzuschirmen. Indes gibt sie selbst dem Werben des jungen Fritz, einem Schulfreund von Hugo, nach und verliert sich zwischen erotischen Wunschvorstellungen, Schuld- und Schamgefühlen.
64 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro