Lohn , I) eig.: merces (im allg.). – pretium ... ... . merces pretiumque. – praemium. honos (die Belohnung, der Ehrensold). – quaestus. fructus (der Profit, Nutzen u. Gewinn, den man von etwas hat ...
Beute , praeda (jede B., die man im Kriege macht ... ... vollst. praeda bellica]; auch uneig. = Raub, Gewinn, dah. verb. quaestus praedaque). – rapina (Raub, geraubtes Gut). – manubiae (zunächst das ...
Ernte , messis (eig., die Zeit der E. und die ... ... Ernte ähnlicher, bes. traubenartiger Früchte, z.B. olearum, turis, mellis). – quaestus. fructus (uneig., Gewinn, Nutzen). – reichliche E., messis opīma; ...
... lucri causā od. gratiā; lucri faciendi causā; quaestus causā; sui quaestus et commodi causā; pecuniae causā (z.B. ... ... alqd: großen G. haben od. ziehen, magnos quaestus praedasque facere: von jmd., magnas praedas facere ab alqo; ...
Ertrag , fetus. proventus (der E. der Erde u. ... ... fructus (übh. was eine Sache abwirft an Früchten, Geld etc.). – quaestus (der Gewinn, den man von etwas hat). – reditus. vectigal ...
Nutzen , der, utilitas. usus (im allg). – commodum ... ... Vorteil). – lucrum. fructus (Gewinn, s. das. den Untersch.). – quaestus (Erwerb = Gewinn). – N. bringen, gewähren, verschaffen, von N. ...
Erwerb , comparatio (die Beschaffung, das Erwerben). – quaestus (das Erworbene, der Verdienst, Gewinn). – ein ehrlicher E., quaestus honestus; beneod. honeste parta, n. pl.: ein unehrlicher ff., ...
Vorteil , I) was zustatten kommt etc.: commodum (der zustatten ... ... der erzielte Erfolg, Segen). – lucrum (der gemachte Gewinn, Profit). – quaestus (der durch Erwerb etc. gesuchte Gewinn, der Verdienst). – fructus ...
Gewerbe , ars. artificium (als Betrieb einer Kunst, eines Handwerks ... ... . zu einer ars liberalis, einer edlen, freien Kunst). – quaestus (als Erwerb). – ein G. treiben, in sordida arte versari; ...
Tagelohn , manuum merces (der Lohn für Handarbeit übh.). – quaestus cotidianus od. diurnus (der tägliche oder den Tag über verschaffte Erwerb). – kümmerlich vom T. leben, diurno quaestu famem propulsare.
Ausbeute , fructus (Frucht, Ertrag, z. B. metallorum). – quaestus (Erwerb). – lucrum (Gewinn). – die Komiker enthalten manche Au., habent comici quaedam, quae possis decerpere.
Einkommen , das, reditus (s. »Einkünfte« die Synon.). – quaestus (der Gewinn, der mir aus einer Spekulation, aus Kapitalien etc. wird). – er hat sein gutes Ei., habet unde utatur od. vivat.
Industrie , industria (Betriebsamkeit). – negotia, quae quaestus causā tractantur (in weit. Bed., Gewerbsgeschäfte).
Buhldirne , meretrix. – eine junge B., meretricula: einer B. (gehörig), meretricius (z. B. domus, quaestus, ornamenta). – wie eine B. leben, meretricio more vivere.
... – eine E. auffinden, sich eröffnen, quaestūs viam invenire: sich Erwerbsquellen eröffnen, quaestus sibi constituere: etw. zu ... ... , quaestuosus. – Erwerbszweig , genus quaestūs. auch bl. quaestus (im allg.). – artificium meritorium ...
Geldgewinn , quaestus pecuniae. – Geldgier etc., s. Geldbegierde etc. – Geldgürtel , zona (ζώνη); rein lat. cingulum.
Gewinnsucht , lucri od. quaestus studium. – cupido ... ... od. gratiā; lucri faciendi causā; quaestus causā; pecuniae causā (des Geldes. wegen); spe mercedis adductus ... ... der Hoffnung auf einen Lohn geleitet): etwas aus G. tun, alqd gerere quaestus aut commodi causā: ...
... – II) das Ausgehen auf Gewinn: quaestus studium u. bl. quaestus (Gewinnsucht). – negotii gerendi studium (Geschäftseifer). – negotium ... ... studio (aus Geschäftseifer); negotii causā (um ein Geschäft zu machen); quaestus et lucri causā (aus Gewinnsucht). – Spekulationen machen, ...
nahrungslos , z.B. eine n. Stadt, urbs inops: ein n. Gewerbe, quaestus tenuis: n. Zeiten, temporum difficultas. – Nahrungslosigkeit , inopia quaestus. – N. der Zeiten, temporum difficultas.
Gewerbfleiß , industria. – gewerblos , * sine mercede et quaestu. – Gewerblosigkeit , * nulla merces, nullus quaestus (zus.).
Buchempfehlung
Der junge Naturforscher Heinrich stößt beim Sammeln von Steinen und Pflanzen auf eine verlassene Burg, die in der Gegend als Narrenburg bekannt ist, weil das zuletzt dort ansässige Geschlecht derer von Scharnast sich im Zank getrennt und die Burg aufgegeben hat. Heinrich verliebt sich in Anna, die Tochter seines Wirtes und findet Gefallen an der Gegend.
82 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro