froh , I) Frohsinn empfindend oder zeigend: hilarus oder hilaris ... ... , frohgelaunt). – laetus (momentan freudig aufgeregt, fröhlich; zu allen Ggstz. tristis, maestus). – über etwas fr. sein, alqā re gaudere (sich ...
Miene , vultus. – os (das ganze Antlitz als Ausdruck ... ... : eine traurige M., vultus maestus: eine finstere, düstere M., vultus tristis: eine ernste M., vultus severus; vultus adductus (in Falten gelegte, ...
widrig , I) entgegenseiend: adversus. – contrarius (ganz entgegengesetzt; ... ... Absicht u. Wunsch: adversus. – w. Geschick, adversa fortuna: casus tristis od. adversus (trauriger oder ung lücklicher Zufall): w. Ereignisse, ...
Unglück , malum u. Plur. mala (Übel, Unheil, ... ... Verlust verbundenes Unglück, Unheil, auch im Kriege). – casus adversus od. tristis, im Zshg. bl. casus (unglücklicher Zufall, Unfall, der den ...
traurig , I) trauernd: tristis. – maestus (tief ... ... permaestus: t. mit den Traurigen, tristis inter tristes: ein t. Gesicht machen, vultu maesto uti: ... ... ; vultu tristi od. maesto esse. – II) Betrübnis erregend: tristis (z.B. ...
finster , caliginosus. – caecus (wo man nicht sehen kann, ... ... vieles auch hierher Gehörige, wenn »finster« = »dunkel« ist). – tristis. tetricus (traurig, düster, mürrisch, von Menschen u. ihren Mienen). – ...
... (niedergeschlagen, Ggstz. hilarus, laetus). – tristis (traurig in Mienen u. Gebärden). – b. sein, s. ... ... dolorem (maestitiam) simulare. – b) v. Sachen = betrübend: tristis. – miser (elend, erbärmlich). – acerbus (bitter, herb). ...
... tragico more. – II) uneig.: tristis (traurig). – luctuosus (trauervoll, z.B. Tod, exitium ... ... , res). – das t. Ende Alexanders von Epirus, Alexandri Epirensis tristis exitus: ein t. Ende nehmen, t. enden, tristem exitum ...
grämlich , morosus (eigensinnig, launisch, mürrisch, mit sich und ... ... (dem nichts recht zu machen ist); gew. verb. difficilis et morosus. – tristis (in trüber Gemütsstimmung, finster). – g. Eigensinn, morositas.
gestimmt , animatus. (animo) affectus (gesinnt, von der Stimmung ... ... affectus: fröhlich g., -hilarus od. hilaris: traurig g., tristis: fröhlich oder traurig g. sein, animo esse hilari od. tristi ...
mürrisch , morosus (mit sich u. andern nie zufrieden). – acerbus (herb, bitter gegen seine Umgebung). – stomachosus (verdrießlich). – m. aussehend, tristis: m. Wesen, morositas.
Trübsinn , tristitia (Traurigkeit). – maestitia (tiefe Betrübnis). – trübsinnig , tristis (traurig). – maestus (tief betrübt). – eine t. Miene machen, maesto et conturbato vultu uti.
trübselig , miser (Bedauern und Teilnahme erregend, elend, z.B ... ... u. tempora). – miserabilis (kläglich, z.B. aspectus). – tristis (traurig, z.B. exitus, eventus: u. tempora). – ...
Trauertag , dies tristis od. luctuosus od. lugubris; dies maestus ac lugubris.
Kopfhänger , demisse ambulans semperque submaestus, a. – tristis (traurig aussehend). – im religiösen Sinne, * pietatem quandam simulans.
Bluturteil , sententia sanguinaria (blutdürstiges Urteil). – sententia atrox od. tristis (grausames Urteil). – sententia capitalis (Todesurteil).
mißvergnügt , indignabundus (voll Unwillens). – morosus (mürrisch). – stomachosus (ärgerlich, voll Verdruß). – tristis (finster). – über etw. m., alci rei inimicus (feindselig gestimmt gegen etw.). – die Mißvergnügten im Staate, rerum mutationis cupidi ...
unfreundlich , tristis (finster, auch übtr., z.B. caelum). – asper (rauh, zurückstoßend im Benehmen, Ggstz. lenis; auch übtr. von Dingen, z.B. hiems). – immitis (nicht mild, z.B. caelum: u. v ...
verdrießlich , I) Unlust empfindend: stomacho sus (voll Ärger, voll Unwillen). – morosus (eigensinnig, übelgelaunt). – tristis (verstimmt aussehend). – etwas, ein wenig v., tristior. – über ...
Unglücksbote , nuntius tristis. – ein U. sein, malum od. tristem nuntium afferre.
Buchempfehlung
Der satirische Roman von Christoph Martin Wieland erscheint 1774 in Fortsetzung in der Zeitschrift »Der Teutsche Merkur«. Wielands Spott zielt auf die kleinbürgerliche Einfalt seiner Zeit. Den Text habe er in einer Stunde des Unmuts geschrieben »wie ich von meinem Mansardenfenster herab die ganze Welt voll Koth und Unrath erblickte und mich an ihr zu rächen entschloß.«
270 Seiten, 9.60 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro