Triumvir , triumvir. – die Triumvirn, triumviri; tresviri: der Tr., von den Tr. ausgehend, triumviralis (z.B. proscriptio).
Dezemvir , decemvir. – Dezemvirat , decemviratus.
Triumvirat , triumviratus.
Guadalquivir , Baetis.
Zentumvir , centumvir. – von den Z. (von dem Zentumviralgericht) abgeurteilte Prozesse, causae centumvirales: den Gerichtshof der Z. ... ... das Zentumviralgericht) zusammenberufen, centumviralem hastam cogere. – Zentumviralgericht , iudicium centumvirale. Vgl. »Zentumvir«.
grünen , I) = grün werden: virescere. virere coepisse (im allg.). – frondescere. frondere coepisse (Laub ... ... wieder (von neuem) g., revirescere. – II) grün sein: virere. – frondere (belaubt sein, v. Bäumen). ...
... Mädchen , I) im allg.: puella. – virgo (erwachsenes M., Jungfrau). – ein kleines ... ... kleines Kind): ein niedliches od. (verächtl.) ein unbedeutendes M., puellula, virguncula: wie ein M. aussehen, virginali esse habitu. – II) insbes.: a) = Tochter, w. ...
fünfzehn , quindecim; decem quinque. – je ... ... , jedem) f., quini deni; quindeni. – Fünfzehner , die, quindecimviri. – Amt und Würde der F., quindecimviratus: die F. betreffend, quindecimviralis. – fünfzehnfach ; z.B. der Acker trägt s., ager ...
Zweiherr , duovir od. duumvir. – die Würde, das Amt der Zweiherren, duumviratus.
Rutenschlag , ictus virgae. – jmdm. einen R. od. Rutenstreiche geben, alqm virgā od. virgis caedere: jmd. mit Rutenstreichen. töten, alqm virgis ad necem caedere.
Siebenmänner , die, septemviri. – die S. betreffend, septemviralis: die Würde der S., septemviratus.
Nonne , virgo (Christiano ritu) cultui divino sacrata. – monăcha (Eccl.). – eine Nonne ... ... werden, cultui divino sacrari (Christiano ritu): eine als N. einkleiden, virginem (Christiano ritu) cultui divino sacrare.
Dirne , puella (Mädchen). – virgo (Jungfrau) – eine junge D., virguncula: eine feile D., meretrix.
Zehner , I) als Zahl: numerus denarius. – II) als obrigkeitliche Person: decemvir. – das Amt der Zehner- decemviratus.
... besten Partei im Staate, patriotisch ges., z.B. vir): die gut, patriotisch Gesinnten (im Staate), boni viri; cives boni; auch bl. boni; melior pars civium; optimi viri; optimates. – schlecht g., male animatus: übel g. gegen ...
dreimal , ter. – duabus partibus (um zwei Dritteile, z.B. maior). – br. soviel, triplum: dr. mehr, triplo ... ... dr. nehmen, d. i. verdreifältigen, triplicare. – Dreimänner , triumviri; tresviri.
Jungfer , virgo (Jungfrau, w. s.). – cubicularia (Kammerjungfer, Inscr.). – Jüngferchen , virguncula. – jüngferlich , s. jungfräulich.
... übh.). – nach V., pro facultate; pro viribus: nach meinem V., pro meis viribus; quantum in me od, In mea potestate positum est ... ... efficere posse: über das Vermögen gehen, vires excedere. – II) Besitz: facultates (hinreichende ...
Jungfrau , virgo (auch als Gestirn). – virginis astrum (als Gestirn). – ... ... nata. – I. werden, virginem esse coepisse. – jungfräulich , virgineus (bes. Jungfrauen oder Mädchen angehörig, sie betreffend). – virginalis (den Jungfrauen als charakteristisch eigen, z.B. ...
austoben , mit und ohne sich , exsaevire (vom Sturme). – saevire desinere (aufhören zu toben, zu wüten, v. Sturm u. v. Pers.). – defervescere (ausbrausen, von Pers. und deren Leidenschaften). – ad se redire ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro