obenerwähnt, obengemeldet, obengenannt, obengesagt , s. obangeführt. – obenher , superne. – oben herab, oben herunter , de super; superne; desuperne.
oben , I) was oberhalb ist, durch summus (superus ... ... divinitus (von Gott, durch göttliche Fügung); nach oben, sursum: von oben bis unten, a summo ad imum; ... ... res humanas spectare (von der Gottheit). – bis oben, usque ad summum (z.B. replere ...
loben , laudare (im allg). – laudem alci tribuere ... ... Lob erteilen). – collaudare (beloben). – dilaudare (über die Maßen loben, sich gleichs. zerloben). – praedicare alqm oder de alqo (lobpreisen, laut u. öffentlich loben). – probare (billigen, sich mit jmd. od ...
Loben , das, s. Lob.
Koben , hara.
obenan , primo od. summo loco – superiore loco (wenn von zweien die Rede ist). – ob. sitzen, primum od. summum locum tenere; primo loco sedere: jmd. ob. sitzen lassen, alci primum locum concedere. – ...
droben , supra (oben, Ggstz. infra). – superius (weiter oben, Ggstz. inferius).
obenhin , I) eig.: supra; superne; in summo. II) uneig.: leviter. strictim (leicht, kurz). – cursim (gleichs. im Laufe, Fluge). – quasi praeteriens. in transitu. transiens (gleichs. im Vorbeigehen, beiläufig). – ...
geloben , spondere. despondere (vor Gericht förmlich u. feierlich versprechen). – ... ... freiem Antriebe versprechen). – vovere. devovere (einer Gottheitwidmen, weihen, bezeichnet das Geloben in religiöser Beziehung, als ausgesprochenes Gelübde: dah. »gelobt«, votivus, z ...
obenauf , in summo; super. – ob schütten, super aggerare: ob. schwimmen, su per natare; innatare. – obendarauf , super; insu per – ob. werfen, eo super inicere; ...
abtoben , s. austoben.
austoben , mit und ohne sich , exsaevire (vom Sturme). – saevire desinere (aufhören zu toben, zu wüten, v. Sturm u. v. Pers.). – defervescere (ausbrausen, von Pers. und deren Leidenschaften). – ad se redire ...
erproben , periclitari (auf die Probe stellen, z.B. jmds. Charakter, alcis mores). – experiri (durch Erfahrung kennen lernen, z.B. animos [Mut] militum). – ein treuer Freund erprobt sich im Unglück, certus amicus in re ...
angeloben , promittere alqd (gelobend versprechen). – fidem obligare in alqd ... ... mit gerichtlich bindender Kraft versprechen, geloben; auch absol.). – eidlich a., sacramento se obstringere: sich von ... ... alqm obstringere od. obligare; stipulatione alligare alqm: sich etw. förmlich angeloben (kontraktmäßig versprechen) lassen, ...
obendrein , insu per. – ultro (noch überdies) – ob. geben. insuper addere; ultro adicere.
oben stehen , I) eig.: superstare; primo loco stare. – II) uneig.: supra scriptum od. dictum esse. – obenstehend (= oben geschrieben od. gesagt etc.), qui, quae, quod supra scriptus (a, ...
obenangeführt , s. obangeführt.
Schweinskoben , hara.
beloben, belobigen , laudare. collaudare. – cum laude commemorare (mit Lob erwähnen). – Belobigung , s. Belobung. – belobt , laudatus; laudabilis. – Belobung , jmds., collaudatio alcis. – mentio alcis honorifica (ehrenvolle Erwähnung jmds.).
lobenswert, -würdig , laudabilis. laude dignus. laudandus. – collaudandus (belobenswert). – praedicandus (preisenswert). – laudatus (belobt, löblich). – sehr l., ad laudem insignis. – l. (löblich) sein, laudi esse: für l. ...
Buchempfehlung
Der junge Chevalier des Grieux schlägt die vom Vater eingefädelte Karriere als Malteserritter aus und flüchtet mit Manon Lescaut, deren Eltern sie in ein Kloster verbannt hatten, kurzerhand nach Paris. Das junge Paar lebt von Luft und Liebe bis Manon Gefallen an einem anderen findet. Grieux kehrt reumütig in die Obhut seiner Eltern zurück und nimmt das Studium der Theologie auf. Bis er Manon wiedertrifft, ihr verzeiht, und erneut mit ihr durchbrennt. Geldsorgen und Manons Lebenswandel lassen Grieux zum Falschspieler werden, er wird verhaftet, Manon wieder untreu. Schließlich landen beide in Amerika und bauen sich ein neues Leben auf. Bis Manon... »Liebe! Liebe! wirst du es denn nie lernen, mit der Vernunft zusammenzugehen?« schüttelt der Polizist den Kopf, als er Grieux festnimmt und beschreibt damit das zentrale Motiv des berühmten Romans von Antoine François Prévost d'Exiles.
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro