... (mit Kalk überstreichen). – calce perpolire (mit Kalk gehörig abputzen). – tectorio inducere (mit Tünchwerk überziehen ... ... dealbare (mit Gips weißen, z.B. columnas, parietem). – albo polire od. expolire (mit Gips abputzen, z.B. columnas, ...
feilen , limare. limā polire. limā persequi (eig. u. uneig.). – polire. expolire. perpolire (glätten, eig. u. uneig.). – zu wenig gefeilt, horridus od. horridulus (v. Schriften u. v. Schriftstellern): ...
ausfeilen , limā polire (durch Feilen ausglätten, eig.; dann uneig. = zur Vollkommenheit bringen, ein Geisteswerk). – limā persequi. perpolire (uneig., durch Feilen, Glätten zur Vollkommenheit bringen, ein Geisteswerk). – seine ...
verfeinern , polire. expolire (glätten, feilen, z.B. orationem). – excolere (ausbilden, z.B. vitam per artes). – eine verfeinerte Bildung politior humanitas.
glatt , I) eig.; 1) nicht rauh: lēvis (übh ... ... caelatus, z.B. Gesimse, coronae). – g. machen, lēvigare. polire (glätten, w. s.); glabrum facere (haarlos machen, s. vorher ...
Feile , lima (auch uneig.). – unter die F. bringen, nehmen, limā persequi. perpolire (eig. u. uneig.): der F. bedürfen, limā egere (auch uneig.): die letzte F. anlegen, extremum perpoliendi operis laborem adhibere; an eine ...
glätten , lēvare. lēvigare (übh. das Rauhe von etw. verschwinden machen). – polire (glatt u. eben machen, so daß das Geglättete ein besseres Äußere bekommt, auch die Rede, den Ausdruck, s. »feilen«). – limare (feilen, auch ...
behauen , (asciā) dolare (mit der Axt zurechthauen). – asciā polire (mit der Axt glatt machen). – caedere (aushauen, zuhauen, einen Stein).
vergolden , inaurare (im allg., z.B. statuam: ... ... inducere alci rei (mit Goldblech überziehen, z.B. tecto). – auro polire (mit Gold sein ausputzen, z.B. arma). – Vergolder , ...
versilbern , a) eig.: alqd argento inducere. argentum inducere alci ... ... – argentum incoquere alci rei (Silberstoff in eine Sache einbrennen). – argento polire (durch einen Überzug von Silber schön blank machen, z.B. arma). ...
durchbilden , perpolire.
zivilisieren , jmd., expolire hominemque reddere; omni vitā atque cultu excolere atque expolire: ad humanitatem informare oder effingere. – die Menschen, ein Volk etc., homines od. gentes a fera agrestique vita ad humanum cultum civilemque deducere; homines od. ...
vervollkommnen , excolere (weiter ausbilden, z.B. inventa: u. orationem: u. medicinam). – perpolire (gehörig ausfeilen, bildl., z.B. illud opus). – emendare (verbessern). – jmd. in Kenntnissen v., augere alqm scientiā. ...
abputzen , I) putzend wegnehmen: purgare (reinigend, z. B ... ... (von Unrat, Auswüchsen etc. reinigen, z. B. caules lactucae). – polire. expolire (glatt machen, polieren). – wischend, s. abwischen.
grob , I) eig.: crassus. – pinguis (dick für ... ... etw. aus dem Gröbsten arbeiten, ausarbeiten, alqd dolare, edolare (Ggstz. perpolire). – II) übtr.: 1) in die Augen fallend, stark, von ...
bilden , I) eig.: a) formen, gestalten: fingere. effingere ... ... . mentem peregrinationibus: u. animos doctrinā: u. ingenia disciplinis). – expolire (die rauhe Außenseite abschleifen). – instituere, zu etw., ad alqd ...
reiben , terere (wetzend reiben, abreiben, zerreiben, z.B. ... ... (wischend reiben, ausreiben, z.B. oculos [von einem Schlaftrunkenen]). – polire (glätten, pumice). – aneinander r., terere od. atterere ...
putzen , I) reinigen und säubern: purgare (reinigen, säubern ... ... Nase p., nares emungere: die Zähne p., dentes lavare fricareque; dentes polire: die Waffen p., arma curare et tergere. – II) = ...
gehörig , I) angehörend, eigen: proprius. – privatus (als Privateigentum, einem Privatmanne angehörend, Ggstz. publicus, d. i. dem Staate gehörig). – mir, ... ... – Auch durch per in Kompositis, z.B. gehörig glätten, ausfeilen, perpolire.
vollenden , ad effectum adducere (zuwege bringen). – ... ... etwas so vollenden, daß nichts daran fehlt, ihm die höchste Vollendung geben). – perpolire (ausfeilen, die letzte Feile an etw. legen, in bezug auf Geisteswerke). ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro