Huld , indulgentia (bes. eines Höhern, z.B. die ... ... gratia (Gunst, w. vgl.). – jmdm. seine H. schenken, indulgentiam suam dare alci: jmds. H. im vollsten (reichsten) Maße ersa hren, ...
nutze; sich etw. zu nutze (zunutze) machen, alqā re ... ... gehörigen Gebrauch von etw. machen); alqd in usum suum conferre. alqd in rem suam oder in rerum suarum usum convertere (zu seinem Nutzen verwenden); lucri ...
fischen , I) v. intr. piscari (mit der Angel ... ... der Angel, hamo). – Sprichw., im Trüben s., ex incommodo alieno suam petere occasionem (Liv. 4, 58, 2); ex incommodis alterius sua ...
Geleise , orbĭta. – Uneig., wieder ins G. kommen, in viam redire; in suam rationem reverti.
benutzen , uti alqā re (gebrauchen). – in rem suam convertere alqd (nützlich anwenden). – fructum capere ex alqa re (Nutzen ziehen aus etwas, z. B. ein Landgut, ex agro). – alci rei (z. B. fortunae) ...
bekehren , in aliam mentem adducere. aliam mentem inicere (auf andere Gedanken bringen). – alqm ad suam sententiam traducere (jmd. für seine Meinung gewinnen). – alcis mores corrigere (jmds. Sitten verbessern). – revocare ad virtutem a perdita luxuria ( ...
aneignen , sich eine Sache od. Pers., alqd oder alqm ... ... zum Seinigen-, zum Eigentum machen, z. B. pretio). – alqd in rem suam od. in usus suos convertere (zu seinem Nutzen verwenden). – ...
schalten , mit etwas nach Gutdünken, ad arbitrium. od. ... ... König sch. u. walten, consuetudine regiā uti. – übel sch., rem suam lacerare. – jmd. sch. lassen, omnia permittere alci (z.B ...
aufkommen , I) eig., v. Pflanzen, exsistere. – ... ... Umstände, Vermögen, Ansehen, Grad: crescere (hinsichtlich des Ansehens). – fortunam suam amplificare oder extollere (hinsichtlich des Vermögens). – nicht au. können, ...
einräumen , I) etwas Besessenes überlassen: vacuum facere (leer machen ... ... alci alqd od. de alqa re (abtreten, z.B. alci sedem suam: u. alci multa de iure suo: u. hostibus de victoria ...
... – expromere (hervorlangen u. anwenden, z. B. in alqo crudelitatem suam). – navare (mit Eifer erweisen, z. B. alci operam suam studiumque: u. istic suam in alqm benevolentiam). – sein Versprechen b., fidem praestare: seinen ...
bestechen , I) eig.: corrumpere, mit u. ohne den ... ... – emere (erkaufen, z. B. pecuniā, multis donis). – donis ad suam causam alqm perducere (durch Geschenke auf seine Seite bringen). – Jmd. zu ...
Ehrenwort , I) Worte, die nur um des Anstandes willen gesprochen ... ... fides. – dabei sein E. einlegen, geben, in eam rem fidem suam interponere: jmdm. sein E. geben, fidem alci dare; einander, ...
verbürgen , sein Wort, fidem suam obligare, zu etw., ad rem od. alci rei. – sich verbürgen , für etc., s. Bürge sein, sich als Bürge stellen für etc., gewährleisten. – verbürgt , von Sachen, Gerüchten, ab ...
vogelfrei , proscriptus. – jmd. v. machen, für v. erklären, alqm proscribere; caput alcis sacrare: er wußte, daß er gleichsam für v. erklärt sei, vitam suam maximis praemiis propositam et paene addictam sciebat.
verschämt , pudīcus. – v. Armut, tacita egestas (Eccl.): v. Arme (Hausarme), qui publicare paupertatem suam verecundantur; qui paupertatem suam dissimulant.
entlasten , exonerare (eig., ausladen; dann bi idl., z.B. conscientiam suam od. se). – onere levare od. liberare (v. der Last [eig. u. bildl.] befreien).
schweifen , s. herumschweifen, durchschweifen. – mit seinem Geiste ins Unendliche sch., mentem suam in immensum extendere.
vermieten , locare; elocare. – sich v ., se od. operam suam locare, an od. bei jmd., alci.
verdingen , locare; elocare., sich verdingen , se locare; operam suam locare, bei jmd., alci.
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro