mürbe , I) = morsch, w. s. – II) weich: mitis. mollis (von Früchten; moll. auch vom Fleisch). – maceratus (mürbe gemacht durch Einwässern, Einsalzen, Beizen, von Fischen, Fleisch etc.). – etwas ...
Urbeginn , primordium. – principium (Uranfang). – prima orīgo (erster Ursprung, z.B. urbis eius). – der U. (die Uranfänge) der Dinge, der Welt, primordia od. exordia rerum.
Urbewohner , eines Landes, qui nati sunt in alqa terra (z.B. die U. der Insel, qui nati sunt in insula).
Naturbedürfnis , res, quam natura desiderat; quod natura exigit. – Brot u. die übrigen Naturbedürfnisse, panis et cetera, sine qu ibus vita non ducitur. – Naturbegebenheit , s. Naturereignis. – Naturbeschreiber , *rerum naturalium scriptor. – Naturbeschreibung , *rerum naturae descriptio.
Naturbetrachtung , consideratio contemplatioque naturae; rerum naturae contemplatio.
Stadtmiliz , cohortes urbanae. – Stadtname , oppidi vocabulum. – Stadtneuigkeit , res nova per urbem divulgata; fabula urbis. – was gibt es für Stadtneuigkeiten? quid novi in urbe accĭdit?
Pest , I) eig.: pestilentia (als ... ... Krankheit). – die P. bricht in der Stadt aus, pestilentia incĭdit in urbem: eine Stadt leidet an der P., pestilentia urit urbem: die P. haben. pestilentiā laborare: an der P. sterben, ...
... – mit klingendem Spiel einmarschieren, urbem ad classicum introire. – b) übtr., künstliche Bewegung, z.B. ... ... des Spielenden, z.B. saepe ad lusuncoire: u. pueros ante urbem lusus exercendique causā producere). – lusio (das Spielen als Akt, die ...
greis , senex (alt). – senio gravis (vom Alter schwer gebeugt, z.B. parentes). – aetate confectus (durch Alter mürbe geworden, abgelebt). – canus (vom Alter ergraut, z.B. capilli ...
reisen , proficisci (sich auf den Weg machen, abreisen). – ... ... Reisen im Ausland sein). – migrare (fortwandern, fortziehen, z.B. ex urbe rus: u. seine Straße ziehen, z.B. ex commodo). – ...
Pracht , splendor (äußerer Glanz, glänzende Außenseite). – magnificentia ... ... der Gegenstand, der dign. hat, Bewunderung verdient, z.B. Piraeus ipsam urbem dignitate aequiperabat). – cultus (Pracht in bezug auf Kleidung und kostbares Hausgerät, ...
morsch , puter oder putris. putridus (verwest, faul u ... ... saxa: u. putridum aedificium: u. putridi dentes). – marcidus (mürbe, z.B. vetustate marcidi asseres). – cariosus (angefressen, angegangen, z ...
Einzug , introitus. ingressus (der Eintritt in einen Ort). – ... ... letzteres die minder feierliche Art des Triumphs): Ei. in die Stadt, introitus in urbem: den Ei. halten in die Stadt, s. einziehen no. ...
welken , I) v. intr. flaccescere (welk, schlapp werden, auch bildl.). – marcescere (mürbe, matt werden). – viescere (verschrumpfen). – II) v. tr . torrere.
Urwelt , rerum primordia, n. pl. (der Urbeginn der Dinge). – homines antiquissimi (die Menschen der Urzeit).
Urbild , exemplum. – Ureinwohner , s. Urbewohner.
gründen , fundamenta alcis rei iacĕre od. ... ... eig. u. bildl.). – condere (stiften, errichten, z.B. urbem, novas civitates, imperium). – constituere (aufstellen, erbauen, urbem, oppidum). – etwas auf etw. gründen , alqd fundamentum ...
Krönung , durch die Verba unterkrönen no. I. u. II; z.B. zur K. in die Stadt kommen, accipiendo diademati in urbem venire.
ausgehen , I) eig.: a) im allg.: exire; egredi; ... ... domum alcis: in der Stadt aus u. ein gehen, egredi redireque in urbem: solange der Atem aus u. ein geht, s. Atem a. E ...
Erdachse , terrae axis. – Erdart , terreni genus ... ... , d. i. Erdgattungen). – terrenum principiorum genus (als Element od. Urbestandteil). – terra (als Art des Erdbodens, Plur. terrae). – ...
Buchempfehlung
Grabbe zeigt Hannibal nicht als großen Helden, der im sinnhaften Verlauf der Geschichte eine höhere Bestimmung erfüllt, sondern als einfachen Menschen, der Gegenstand der Geschehnisse ist und ihnen schließlich zum Opfer fällt. »Der Dichter ist vorzugsweise verpflichtet, den wahren Geist der Geschichte zu enträtseln. Solange er diesen nicht verletzt, kommt es bei ihm auf eine wörtliche historische Treue nicht an.« C.D.G.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro