leise , I) nur wenig ins Gehör fallend: lenis: eine l. Stimme, vox lenis (eine sanfte); vox suppressa oder summissa (eine gedämpfte); vox exilis (eine dünne): ein l. Schritt, Gang, gradus suspensus (ein ...
sanft , lenis (im allg., z.B. ventus, amnis: u. vox: ... ... : u. mors; dah. friedsam von Gemüt); verb. placidus et lenis (z.B. senectus). – placatus (ruhig gesinnt, friedlich). – ...
gütig , benignus (der Gesinnung und der Tat nach). – ... ... gefällig). – humanus (menschenfreundlich, leutselig). – clemens (glimpflich). – lenis (gelind, mild). – facilis (willfährig sich den Wünschen anderer fügend, ...
Milde , lenitas (Gelindigkeit, sowohl einer Sache, z.B. doloris, verborum, als einer Person). – animus lenis. ingenium lene (gelinder Sinn, Charakter). – clementia (die Glimpflichkeit, ...
wehen , flare. – der Wind, der aus Norden weht, ... ... ventus ab Epiro flat: der Wind, die Luft weht sanft, ventus est lenis et mitis: der Wind weht heftiger ventus increbrescit. – wehen lassen, ...
... , z.B. Winter, Sommer, Klima; dann Rede, Worte). – lenis (gelind, nicht heftig, z.B. Wind, Name, Rede). – ... ... – mitis (nicht hart, nicht streng, sanft von Gemüt). – lenis (leise auftretend). – mansuetus (zahm, umgänglich, ...
Lächeln , das, risus lenis u. bl. risus. – mit L., subridens. – jmdm. ein L. abgewinnen, entlocken, alci risum evocare, elicere: jmdm. ein L. abnötigen, alci risum excutere.
Windzug , flatus venti (z.B. ein sanfter, lenis [Genet.] venti flatus). – der leiseste W., venti tenuissimi spiritus. – Bildl., der W. des Glückes, flatus fortunae.
schonend , clemens (glimpflich). – lenis (gelind, leise auftretend). – indulgens (nachsichtig). – placidus (friedlich, mild). – mollis (nicht hartherzig, nicht streng). – sch. Betragen, clementia; lenitas; indulgentia: sie erhielten eine sch. ...
Sanftmut , mens placida (ruhiger, sanftmütiger Sinn). – ... ... , sanftmütiges Benehmen). – animi lenitas, im Zshg. bl. lenitas. animus lenis od. mitis (Sanftheit des Gemüts). – mansuetudo morum (Sanftheit ...
Lüftchen , aura lenis (sanfte Luft). – ventus lenis (sanfter Wind). – das kleinste L., minima aura.
gelind[e] , lenis (nicht heftig, von Dingen, z.B. Wind, Bewegung, Strafe, ... ... Dingen; u. gelinde Sinnesart, von Pers., Ggstz. asperitas). – animus lenis od. mitis. ingenium lene (gelinde Sinnesart einer Person). – ...
... = gelinde, gelassen, z. B. oratio); verb. placidus ac lenis. – quietus (ruhig = nicht leidenschaftlich aufgeregt, z. B. ... ... (gleichs. niedergelassen, herabgestimmt, z. B. orator, oratio); verb. lenis atque summissus. – remissus (nachgelassen, gelassen); verb. ...
affektvoll , ardens (feurig, Ggstz. lenis). – stärker fervidus (gleichs. glühend). – vehemens (heftig). – concitatus (aufgeregt, lebhaft; alle diese z. B. oratio, orator); verb. ardens et concitatus. – incitatus (in ...
glimpflich , clemens (in Bestrafung von Schuldigen u. Strafbaren, gnädig). – lenis. mollis (mild, der alles Harte aus Zartgefühl vermeidet; lenis auch von der g. Strafe selbst). – Adv. clementer: leniter; ...
sanftmütig , placidus; lenis; mitis (s. »sanft« die Synon.). – Adv .placide; leniter.
unfreundlich , tristis (finster, auch übtr., z.B. caelum). – asper (rauh, zurückstoßend im Benehmen, Ggstz. lenis; auch übtr. von Dingen, z.B. hiems). – immitis ( ...
gnädig , propitius (günstig, gewogen, von den Göttern u., ... ... erwartete Strenge gegen Schuldige u. Strafwürdige bis zu einem gewissen Grade mildert). – lenis (mild, von dem, der aus wirklichem od. scheinbarem Zartgefühl alles Harte ...
Anrede , I) das Anreden: allocutio. – appellatio (das ... ... od. contionabundus). – oratio (Rede übh., z. B. apta, lenis). – durch eine freundliche A., blande appellando; leni oratione. – ...
langsam , tardus (langsam sich bewegend, langsam kommend, langsam wirkend ... ... – piger (faul, der nicht Luft hat, sich zu bewegen). – lenis (sanft u. daher langsam fließend, z.B. lenes cursus amnium ...
Buchempfehlung
Der Held Gustav wird einer Reihe ungewöhnlicher Erziehungsmethoden ausgesetzt. Die ersten acht Jahre seines Lebens verbringt er unter der Erde in der Obhut eines herrnhutischen Erziehers. Danach verläuft er sich im Wald, wird aufgegriffen und musisch erzogen bis er schließlich im Kadettenhaus eine militärische Ausbildung erhält und an einem Fürstenhof landet.
358 Seiten, 14.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro