Los , I) eig.: sors (im allg.). – ... ... ; sortitione; sortito (nachdem das Los entschieden hat): das L. entscheiden lassen bei etwas, etw. dem ... ... nicht od. coniciebantur (sc. in urnam): ohne das Los entscheiden zu lassen, extra sortem ( ...
los; z.B. immer darauf los! insta! od. Plur. instate! persequere! od. Plur. persequimini! (alle = verfolge, verfolgt immerzu!). – urgeas opus, quaeso! (betreibe die Arbeit fleißig!).
gehaltleer, -los , nullius pretii (wertlos, von Metallen etc.). – rerum inops od. inanis oder vacuus (leer an Sachen, an Daten, v. Schriften). – inanis (übh. leer, sowohl an Sachen, Daten als an Gedanken, ...
fesselfrei, -los , vinculis solutus od. exsolutus od. liberatus od. liber. catenis od. ex catenis solutus (eig.). – liber (frei, eig. u. uneig.). – solutus (losgebunden, eig. u. uneig.); verb. ...
bandenfrei, -los , vinculis exsolutus (eig.). – velut vinculis od. frenis exsolutus (übtr., wie von Banden od. von dem Zaume befreit).
wolkenleer, -los , nubibus vacuus. – serenus (heiter).
inhaltleer, -los , s. gehaltleer.
freudenleer, -los , voluptate carens; voluptatis expers. – ein fr. Leben, * vita sine laetitia ac voluptate peracta (das einer gelebt hat). – Freudenrausch , impetus gaudentium (z.B. primus).
vorwurfsfrei, -los , innocens (unschuldig). – ganz v., a minimi errati suspicione remotissimus. – v. sein, nihil excusaudum habere (nichts zu entschuldigen haben). – Adv . innocenter (auf unschuldige, vorwurfsfreie Art, z.B. parare opes). ...
... .); alqd ad sortem revocare. alqd sorti committere, permittere (etwas dem Los überlassen, statt es auf andere Weise zu entscheiden): noch einmal um etwas ... ... etc.): es wird gelost, res ad sortem revocatur (man läßt das Los entscheiden): einer muß l., eligitur, qui sortiatur.
lossein , a) von etwas: solutum esse alqā ... ... vinculis: u. militiā). – das Volk ist (von der Kette) los (uneig.), cives velut vincul is od. frenis exsoluti sunt; cives ... ... nicht mehr haben, z.B. morbo cares, du bist die Kr. los).
abmachen , I) eig. = abnehmen, abhängen, abreißen, w. ... ... ungetan geblieben ist). – absolvere (abfertigen, so daß man die Sache völlig los wird). – transigere (zum Ende hinüberführen, abtun, so daß man aller ...
Nachwahl , subrogatio; subsortitio (durchs Los, s. »nachwählen« die Verba; in den übrigen Beziehungen muß es mit den dort stehenden Verben umschr. werden).
auslosen , sortiri (verlosen. z. B. die Provinzen). – sorte legere (durchs Los auswählen, z. B. decimum quemque ad supplicium).
entfernen , I) eig.: a) tr.: amovere. removere. ... ... Abl. des Orts von wo etc.). – ablegare (wegschicken, um jmd. los zu sein, unter irgend einem Vorwande, unter Beauftragung eines Geschäfts etc.). – ...
aufreißen , I) v. tr. divellere (rasch-, hastig ... ... . discindere (gewaltsam auseinandertrennen, z. B. disc. vestem). – convellere (los-, herausreißen, z. B. das Straßenpflaster etc.). – die Wunde au., s ...
Hafengeld , s. Hafenzoll. – hasenleer, -los , importuosus (z.B. litus, mare). – Hafenmeister , magister portus. – Hafenmündung , portus ostium; portus ostium et aditus; portus aditus atque os.
Verhältnis , ratio (die Beziehung, in der eine Sache zu ... ... Beziehung, z.B. in omni genere vitae). – condicio (Stand, Lage, Los). – status (der Zustand, die Verfassung). – necessitudo. necessitas ...
Entfernung , I) als Handlung: ablegatio. amandatio (die Wegschickung einer Person, um sie los zu werden etc., s. »entfernen no. I« die Verba). – relegatio (Verbannung, w. s.). – amotio (die Wegschaffung, z.B ...
aufblicken , tollere oder attollere oculos. – zu, nach etwas aufblicken, tollere oder attollere ocu los ad alqd (die Augen erheben); suspicere alqd od. in alqd, auch ad alqd (in die Höhe blicken).
Buchempfehlung
Der Schluß vom Allgemeinen auf das Besondere, vom Prinzipiellen zum Indiviudellen ist der Kern der naturphilosophischen Lehrschrift über die Grundlagen unserer Begrifflichkeit von Raum, Zeit, Bewegung und Ursache. »Nennen doch die Kinder zunächst alle Männer Vater und alle Frauen Mutter und lernen erst später zu unterscheiden.«
158 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro