Tag , I) als Tageszeit: dies (Ggstz. nox). – lux (das Tageslicht, Ggstz. tenebrae od. nox). – vor T., vor Anbruch des T., ante lucem: mit ...
... N., nocturni silentii quies. – dunkle N., nox obscura; nox et tenebrae: finstere N., nox caliginosa: stockfinstere N., nox obducta od. caeca ... ... jmd. herein, kommt jmdm. über den Hals, nox opprimit alqm; nox alci supervenit: eine gute N. haben, ...
unruhig , inquietus (ohne Ruhe, z.B. nox; und ruhelos, z.B. homo, ingenium [Kopf]). – quietis impatiens (sich nicht ruhig verhalten könnend, z.B. mens). – anxius (ängstlich, bänglich im Gemüt). – sollicitus ...
Einbruch , ruina (Einsturz). – irruptio (das Eindringen der Feinde). – nox appetens od. imminens (Ei. der Nacht; vgl. »Anbruch«). – beim Ei. des Winters, hieme ineunte (wenn er eben eintritt); hieme initā ( ...
Mondlauf , lunae cursus oder ambitus. mondleer ; eine m. Macht, illunis nox. – Mondlicht , lumen lunae od. lunare. – eine Nacht, wo kein M. scheint, lux illunis.
schlaflos , insomnis (der nicht schlafen kann). – ... ... an keinen Schlaf u. wo man an keinen Schlaf denkt, z.B. tota nox quietis immemor traducta est). – sch. Nächte,- insomniae; vigiliae (z ...
vorletzte , der, proximus a postremo oder ab ultimo. proximus ... ... (vorvorig, Ggstz. proximus, d. i. unmittelbar vorhergehend. z.B. nox). – paenultimus. paene ultimus (der fastzuletzte, Ggstz. ultimus, ...
sternvoll , stellarum plenus (voll Sterne). – astris distinctus et ornatus (mit Sternen geschmückt, gestirnt, vom Himmel). – sideribus illustris (sternhell, z.B. nox).
umnachten; z.B. Dunkel umnachtet mein Auge, nox oboritur. – umnachtet , caligine circumfusus (eig.); tenebricosus (bildl., z.B. sensus).
sternhell , sideribus illustris (z.B. nox).
Dunkelheit , I) Finsternis: obscuritas (die Dunkelheit als Eigenschaft). ... ... die mehr od. weniger düstere, caligo die finstere, lichtlose). – nox (Nacht). – die D. der Augen, ca ligo oculorum; hebes ...
verflossen , praeteritus (z.B. anni, tempus). – prior. superior (letztvergangen, vorig, z.B. nox, dies, annus). – proximus (der nächste, ganz zuletzt vergangene, z.B. proximis diebus). – in der jüngst verflossenen Zeit, ...
Schrecknis , terror. – der Tag machte die Schrecknisse der Nacht geringer, lux omnia quae terribi liora nox fecerat minuit.
Todesnacht , jmds., nox, quā alqs moritur od. mortuus est (die Nacht, in derjmd. stirbt od. gestorben ist). – ultima nox (die letzte Lebensnacht).
Mitternacht , I) die Zeit: media nox. – mitternachts, um M., mediā nocte; concubiā nocte (zur Zeit, wo alles im tiefen Schlafe liegt): gleich nach M., de media nocte. – II) Himmelsgegend, s. Norden. – nach oder ...
Sommernacht , nox aestiva. – Sommerseite; z.B. nach der S. liegend, soli aestivo obvius; auch aestivus: die S. haben, plurimo sole perfundi (von einem Zimmer etc.). Vgl. übh. »Südseite«.
Winternacht , nox hiberna oder hiemalis. – eine kalte W., nox frigida brumae: die langen Winternächte, longinquae per hiemem noctes.
Totenstille , vastum silentium. – die T. der Nacht, intempesta nox: es ist T., s. totenstill.
stockfinster , tenebris obductus, auch bl. obductus (ganz mit Dunkelheit umzogen, z.B. Nacht). – caecus (wo man ... ... Haus, Nacht). – es war st., caligo occaecaverat diem (am Tage); nox tenebris obducta erat (bei Racht).
Unentschlossenheit; z.B. in dieser U. überfiel sie die Nacht, incertos quid agerent nox oppressit: drei Tage in U. hinbringen, triduum consumere incerta consilia volvendo.
Buchempfehlung
Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
62 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro