Veranlassung , causa (Ursache). – occasio (Gelegenheit). – auctor (Urheber, v. Pers.). – V. zu etwas geben, s. veranlassen, Anlaß (geben): die erste V. geben, sein zu etwas, alcis rei ordiendaé principem esse (von ...
warum , 1) Fragepartikel: cur? quam ob rem? (fragen ... ... tandem non satisfacit?). – quare? wodurch? weswegen? fragt nach der Veranlassung, z.B. quare Aegisthus factus est alter?). – quapropter? qua de ...
Anlaß , der, causa (Ursache). – materia (Stoff ... ... (eig. Handhabe, an der man etwas anfaßt; dann übtr., Anhaltspunkt, um Veranlassung zu etw. zu nehmen). – res (Sache, Umstand, der etwas ...
Ursache , causa (im allg.; auch die bemäntelnde U., der ... ... – auctor. effector (Urheber, w. vgl.). – ansa (Anhaltspunkt, um Veranlassung zu etwas zu nehmen, z.B. ansam dare ad reprehendendum: u. ...
infolge , causā mit Genet. (als Ursache von etwas, z.B. timoris causā). – ex (zur Angabe der Veranlassung, z.B. ex divitiis). – propter (zur Angabe der bewegenden Ursache ...
so , I) Adv.: ita. sie (unterscheiden sich folgendermaßen ... ... schon , sic quoque (schon an sich selbst); suā sponte (ohne Veranlassung). – auch so noch , sic quoque. – so ganz, ...
für , I) zur Angabe des Eintretens einer Person oder Sache statt ... ... ersten Person verbunden). – für sich , d. i. a) ohne äußere Veranlassung: meā (tuā, suā etc.) sponte. ultro (den Untersch. s. ...
aus , I) Praepos.: 1) zur Bezeichnung des örtlichen ... ... , z. B. per avaritiam decipere). – propter. ob (wegen, aus Veranlassung, z. B. propter timorem: u. ob eam causam). – ...
Name , I) eig. u. bildl.: nomen (im allg ... ... bekommt); nomen invenire (einen N. aufbringen, zuerst erhalten, indem man selbst Veranlassung zur Beilegung gegeben hat, und zwar zufällig): einen N. von jmd. od ...
wenn , I) als Zeitpartikel: cum (wann, wenn der ... ... velim enumerare etc.). – quod (was das betrifft, daß etc., um die Veranlassung zu dem im Hauptsatze ausgesprochenen Urteile anzugeben, z.B. quod autem me ...
aber , I) Conjunct., zur Bezeichnung des Gegensatzes: ... ... . B. der Unterschied der Naturen hat so großen Einfluß, daß bisweilen bei derselben Veranlassung der eine sich töten muß, der andere aber nicht, differentia naturarum tantam ...
sich , durch sui, sibi, se od. sese, ... ... reziprok. auch das bloße Passiv gebraucht wird, bes. wenn jemand etwasdurch eines andern Veranlassung oder aus Zufall vornimmt, daher auch in bezug auf leblose Dinge fast immer ...
haben , I) in der Hand halten, an sich tragen: ... ... – das hat etwas auf sich, non temere fit (es geschieht nicht ohne Veranlassung); est aliquid in re momenti (die Sache hat einige Wichtigkeit): das ...
sagen , dicere. – loqui (reden, w. vgl.). – ... ... im Gegensatz zum Scherze). – iubere mit Akk. u. Infin. (Veranlassung geben, sagen, daß etwas geschehe, Ggstz. vetare). – praecipere mit ...
Stück , I) Teil eines Ganzen übh.: pars oder (kleines ... ... Stücken, ultro (ohne Geheiß und Aufforderung); meā, tuā, suāsponte (ohne Veranlassung, freiwillig); auch durch ipse (von selbst, z.B. valvae se ...
durch , I) von Raum u. Zeit: per. – ... ... ) zur Bezeichnung der Ursache u. Einwirkung: per (überh. zur Angabe der Veranlassung). – ab zur Angabe der unmittelbaren Einwirkung, bes. nach passiven u. ...
wegen , ob (ob, um ... willen, im Sinne des ... ... nomine laudari). – ergo mit Genet. (in Rücksicht auf eine Tatsache, auf Veranlassung von etwas, z.B. legis ergo). – pro (vermöge, im ...
... . i. es fehlt mir nicht an St.). – causa (die Veranlassung zu etwas, z.B. disserendi). – argumentum (das Thema ... ... ). – St. geben zu etw., materiam praebere alci rei (die Veranlassung zu etwas bieten, z.B. id materiam praebebat criminibus ...
F. Fabel , fabula. fabella (jede erdichtete Erzählung, ... ... ferunt fabulae: etw. für F. halten, falsum alqd existimare: das hat Veranlassung zu der F. gegeben, daher ist die F. entstanden, daß etc., ...
davor , I) zur Bezeichnung des sich Befindens oder Bewegens vor einer ... ... davor (als Belagerer) liegenden Truppen, obsessores. – II) zur Angabe der Veranlassung, der Ursache: ob. propter (wegen). – ich kann nicht davor, ...
Buchempfehlung
Bereits 1792 beginnt Jean Paul die Arbeit an dem von ihm selbst als seinen »Kardinalroman« gesehenen »Titan« bis dieser schließlich 1800-1803 in vier Bänden erscheint und in strenger Anordnung den Werdegang des jungen Helden Albano de Cesara erzählt. Dabei prangert Jean Paul die Zuchtlosigkeit seiner Zeit an, wendet sich gegen Idealismus, Ästhetizismus und Pietismus gleichermaßen und fordert mit seinen Helden die Ausbildung »vielkräftiger«, statt »einkräftiger« Individuen.
546 Seiten, 18.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro