Wald , silva (auch bildl., dichte Menge, wie ... ... lucus (ein einer Gottheit geweihter Wald, heiliger Hain). – mit W. bewachsen, silvester: im W. wohnend, wachsend, Wald-, silvaticus (übh. im W. ...
Teutoburger Wald , saltus Teutoburgiensis.
Alp , die, mons (Hochgebirge übh.). – saltus pascuus (Wald-, Forstweide). – Alpen , die, Alpes. – Alpen- , Alpinus (auf den Alpen befindlich, -wohnend, -bereitet etc.); inalpinus (auf den Alpen wohnend), z ...
Forst , saltus (der Wald, das Waldgebirge mit seinen Wiesen u. Triften). – silva (der Wald, das Holz, wo Bäume dicht stehen). – Forstbeamter, Förster, ...
... (die Wand, die um ein Stück Wald gezogen wird). – saeptum (der Zaun oder der eingezäunte Ort, ... ... ). – ein G. um etwas machen, saepire alqd; um einen Wald, silvam indagine cingere, munire: jmdm. ins G. gehen, ...
Urwald , saltus inaccessus (den noch niemand betreten hat). – silva vetustissima (ein sehr alter Wald). – silvae vastitas intacta aevis et congenita mundo (ein ungeheuerer, mit der Welt entstandener Wald).
waldig , silvester (z.B. loca). – silvosus (voller Wald od. Bäume, wo viel Wald ist, z.B. saltus). – silvis vestitus (mit Wäldern bedeckt, z.B. mons). – saltuosus (voller Waldgebirge, z.B ...
Gehölz , silvestris locus (mit Holz bewachsener Ort). – silva (Wald, w. s.).
Waldung , s. Wald. – Waldwasser , aqua silvatica. – torrens (Waldstrom). – Waldweg , callis.
2. Heide , die, I) Wald: silva. – II) ebene, unbebaute Gegend: loca deserta oder inculta; campi inculti.
abholzen , arbores caedere. – einen Wald a., silvam arboribus nudare.
umspannen , I) um spannen, z.B. Pferde, mutare equos. – II) um spannen = a) umfassen: complecti (z.B. utroque brachio. – b) umstellen, z.B. einen Wald mit Netzen, silvae praetendere plagas.
dickhäutig , callosus (eig.). – durus (uneig., unempfindlich). ... ... (durchaus). Dickicht , dumētum (wilde Hecke). – silva densa (dichter Wald). – Dickkopf , capĭto. – baro (als Schimpfwort). – dickleibig ...
1. lichten , einen Wald, silvam collucare: einen Baum, arborem collucare, interineare, (von unten) sublneare (übh.); arborem intervellere (ihn ausästen).
auslichten , collucare (völlig lichten, einen Wald, einen Baum). – interlucare (hier und da lichten, einen Baum). – intervellere (hier und da ausästen, einen Baum).
Waldbewohner , * silvae accŏla (Anwohner des Waldes). – homo silvester (wilder Waldmensch). – alle Wald- u. Bergbewohner, omnes agrestes in silvis et montibus nati.
2. verwachsen , a) von Pers. und ihren Gliedmaßen: distortus. – distorto corpore (von Pers.). – Ist es = buckelig, gibber. – b) von Örtl.; z.B. ein dicht v. Wald, saltus invius atque impeditus.
... . des Weinstocks). – silva (der Wald). – silvestris locus (mit Holz bewachsene Stelle, Gehölz). – ein ... ... wert, schlecht ist, aedes male materiatae. – Sprichw., Holz in den Wald tragen, ligna in silvam ferre (Hor. sat. 1, 10, ...
bahnen , einen Weg, viam facere, aperire, patefacere, auch ... ... den Weg durch die Apenninen b., perrumpere Apenninum: sich den Weg durch den Wald b., saltum aperire: sich einen Weg mit den Waffen zu b. ...
einsam , solitarius (ohne Gesellschaft anderer, z.B. homo, ... ... abgeschieden, von Örtlichk., Ggstz. celeber, z.B. Weg, Pfad, Berge, Wald u. dgl.). – ein ei. Leben, vita solitaria (übh.); ...
Buchempfehlung
Dem Mönch Medardus ist ein Elixier des Teufels als Reliquie anvertraut worden. Als er davon trinkt wird aus dem löblichen Mönch ein leidenschaftlicher Abenteurer, der in verzehrendem Begehren sein Gelübde bricht und schließlich einem wahnsinnigen Mönch begegnet, in dem er seinen Doppelgänger erkennt. E.T.A. Hoffmann hat seinen ersten Roman konzeptionell an den Schauerroman »The Monk« von Matthew Lewis angelehnt, erhebt sich aber mit seiner schwarzen Romantik deutlich über die Niederungen reiner Unterhaltungsliteratur.
248 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro