gleichgültig , nec bonus nec malus. indifferens (weder gut noch böse). – levis. vilis (unerheblich, geringfügig). – aequus (sich gleichbleibend, bes. vom animus). – securus (sorglos, auch da, wo man besorgt sein sollte). – disso ...
Urteil , iudicium. – arbitrium (das gutachtliche Urteil, Gutachten). ... ... als Senator, Richter etc. abgibt; oft mit sentire umschrieben, z.B. gleichgültig gegen anderer U. sein, neglegere quid quisque de se sentiat: die ...
hinnehmen , accipere (empfangen, z.B. accipe tabulas). – ... ... wegnehmen, erhalten, z.B. tu aufer ducentos nummos). – etwas geduldig oder gleichgültig h., aequo animo ferre alqd (z.B. plagas, iniurias); devorare ...
Freigeist , contemptor dei od. numinis divini (Gottesverächter): – ... ... deum (deos) putat (Gottesleugner). – ein Fr. sein, deos neglegere (gleichgültig gegen die Götter sein); deum od. deos esse negare (die ...
kaltblütig , impavidus. intrepidus (unerschrocken). – fortis (alle ... ... = kaltbl im guten Sinne). – lentus (unempfindlich, ohne Teilnahme, gleichgültig, kaltblütig im üblen Sinne, auch in der Liebe). – Adv. ...
gleichviel , I) gleich an Menge: totidem. – II) ... ... g., sume tibi tantundem: g. achten, iuxta aestimare. – III) gleichgültig, in Redensarten wie: es ist g., nihil interest od. refert: ...
kaltsinnig , lentus (gleichgültig). – k. gegen die Religion, neglegens religionum ac deorum; neglegens religionis.
teilnahmlos , s. gleichgültig.
unempfindlich , sensu carens (eig., der Empfindung entbehrend, unfähig). ... ... gefühllos). – durus (uneig., hart, unmenschlich). – lentus (uneig., gleichgültig gegen Beleidigungen etc., phlegmatisch). – un. sein, sensu carere. sensibus alienatum ...
rücksichtslos , parum reverens (zu wenig ehrerbietig, z.B. ... ... (frech). – neglegens alcis od. in alqm (mit Nichtachtung verfahrend, gleichgültig gegen jmd., z.B. patris od. in patrem). – ...
Phlegmatiker, phlegmatisch , tardus (geistig schlaff). – patiens (indolent). – iners (bequem). – lentus (gleichgültig, w. vgl.).
auch , etiam (teils dem Vorhergesagten gleichstellend, als ebenfalls ... ... und auch, sowie auch ). – vel ( oder auch , teils gleichstellend als gleichgültig, welches genommen wird; teils steigernd, auch sogar, auch nur ...
oder , I) als Disjunktivpartikel: aut (scheidet zwei Begriffe als ... ... begründet, der Sache nach nicht vorhanden ist, oder wenigstens im gegenwärtigen Falle als entschieden gleichgültig von keiner Seite weiter betrachtet werden soll, daher auch unser »oder mit andern ...
wissen , scire (im allg.). – novisse oder nosse ... ... respuere od. repudiare (etw. verschmähen); alqd contemnere (nicht beachten, gleichgültig hinwegsehen über etc., z.B. Adherbalis dicta); abhorrere ab alqa re ...
irgend , alicubi. uspiam. usquam (»irgendwo, irgend an einem ... ... nächsten, beziehen sich aber auf eine gewisse Mehrheit in der Art, daß es völlig gleichgültig ist, wen von dieser Mehrheit man sich unter diesem einen denken will. ...
ansehen , I) eig.: aspicere alqm od. alqd ( ... ... ). – ferre (ertragen). – pati (dulden). – etw. geduldig, gleichgültig mit a., aequo animo ferre: etwas stillschweigend mit a., silentio transmittere ...
zusehen , I) zuschauen: spectare. inspectare. spectatorem esse. – ... ... u. calamitatis); auch videre m. folg. Akk. u. Infin. (gleichgültig mit ansehen, daß etc., z.B. eam oram plenam hostium esse factam ...
aufnehmen , I) in die Höhe nehmen: tollere – II ... ... mollius accipere: mit Dank au., grate od. grato animo interpretari: gleichgültig au., aequo animo accipere: gleichgültig, kalt aufgenommen werden, frigēre (v. Redner u. v. der Rede ...
affektlos , a) im guten Sinne: quem animi motus et perturbationes ... ... verb. remissus ac languidus (z. B. animus). – lentus (gleichgültig, phlegmatisch, v. Pers.). – Adv. languide; lente. – ...
anerkennen , agnoscere (etw. mir od. einer andern Pers. ... ... . , auch improbare (mißbilligen, z. B. alcis iudicium); contemnere (gleichgültig beiseite liegen lassen, z. B. meam legem contemnit); recusare (aus ...
Buchempfehlung
»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
162 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro