Schiff , I) eig.: navis. – navigium ... ... vorzüglicher Schnelligkeit, eine Barke). – ein kleines Schiff, s. Schiffchen. – zu Sch. gehen, navem conscendere, gew ... ... übtr.: a) das Schiff der Weber: radius. – b) Schiff und Geschirr, instrumentum ...
... . solvere, z. B. a terra, e portu (das Schiff vom Lande lösen; bl. solvere auch v. Schiffe selbst = ... ... im Zshg. bl. proficisci, z. B. e portu (sich zu Schiffe aufden Weg machen; prof. allein auch v. ...
Fahrlohn , s. Fahrgeld. – Fährmann , ... ... vectio. vectura (das Fahren, die Fuhre). – navigatio (F. zu Schiffe). – cursus (Lauf, den das Schiff auf dem Meer nimmt). – eine sehr glückliche F. haben, secundissimum ...
rückwärts , I) nach hinten zu: a) übh.: retro. – r. rudern od. steuern (ohne das Schiff zu wenden), inhibere (navem) remis; navem retro inhibere: r. niederbeugen, zu Boden stoßen, resupinare (z.B. caput: ...
... (unlenksam, v. Dingen, z.B. Körper, Schiff). – immobilis (unbeweglich, z.B. ... ... corpus). – corpore vasto (von plumpem Körperbau). – iners (untauglich zu Geschäften). – rusticus (bäuerisch, ohne seine Manieren). – agrestis ... ... u. Ausdruck, Vers). – linguā impromptus (dem die Sprache nicht gut zu Gebote steht, v. Redner).
überfüllen , complere (z.B. ein Schiff, von zu vielen Menschen). – sich überfüllen (mit Speise, Wein), s. überladen (sich). – überfüllt , v. Örtl., refertissimus, mit etwas, durch Genet. od. Abl. der Personen ...
heransegeln , navi advehi ad alqd (nach einem Orte herzuschiffen). – appellere navem, an etwas, ad alqd (das Schiff herantreiben, um zu landen, z.B. ad muros). – navem applicare alci loco od. ...
unbrauchbar , inutilis, zu etwas, ad alqd. – ein unbrauchbares Schiff, navis ad navigandum inutilis: ein unb. Rekrut, homo ad arma inutilis. – unb. sein, inutilem esse: nulli usui esse: unb. machen, inutilem facere ...
Schiffsgelegenheit , *occasio vecturae (Gelegenheit, rtwas durch ein Schiff zu schicken). – facultas od. casus navigandi. auch navigatio (die Gelegenheit, zur See zufahren). – mit erster bester Sch., quae primum navigandi facultas data erit; quā licet ...
... (auf dem Landwege, Ggstz. classe, navibus): zu Wasser u. zu Lande, s. Wasser: das Heer zu L., s. Landheer: auf ... ... . in siccum exire (z.B. somni causā): ein Schiff ans L. ziehen, navem ...
... . und bildl., nicht leicht umzuwerfen od. zu verwerfen, z.B. Schanze, munimentum). – stabilis (feststehend; uneig ... ... z.B. sententia); verb. stabilis et firmus (z.B. Schiff, Grund). – diuturnus (langdauernd, z.B. v. Obst). ...
... procedit. – III) das Gehen bis zu einem gewissen Ziele: a) eig.; z.B. jmds. ... ... wohin tun, alqo ire, se conferre: einen G. zu jmd. tun, viam facere ad alqm; visere alqm od. ... ... wo visne congredi mecum? = hast du Luft, einen Gang mit mir zu machen?). – β) der Gang ...
... exonerare (ausladen, z.B. ein Schiff, einen Wagen, auch den Leib). – exhaurire (ausschöpfen, austrinken, ... ... kann, z.B. ein Blatt, tabellam, um später etw. darauf zu schreiben: eine Bank, subsellium, damit sich später Kommende daraufsetzen können). ...
... (eig., unablässig verfolgen. z.B. auf ein Schiff, navem); consectari alqm od. alqd (eig. = verfolgen, z.B. pecora: bildl. = zu erlangen suchen, jagen nach etc., z.B. voluptatem); ... ... alqm (eig., nachlaufen, verfolgen, bildl., zu erlangen suchen, jagen nach, z.B. praedam). ...
... mit G. hoffen, recte sperare. – der G. zu etwas sein, causam esse alcis rei: ... ... me pudeat: ich habe mehr G., dir Glück zu wünschen, als dich zu bitten, magis est, quod tibi gratuler, ... ... quod te rogem: er hat mehr G., sich zu freuen, als sich zu betrüben, plus habet quod gaudeat, quam quod ...
... Bauch, Wanst gebrauchen; daher bes. da zu setzen, wo von Gefräßigkeit die Rede ist). – plenior orbis ( ... ... Mensch, Faß): mit einem weiten B., lato utero (z. B. Schiff): einen dicken B. bekommen, sich zulegen, corpus sibi facere ( ...
... , z.B. laß dich nicht gelüsten zu wünschen, cave ne cupias: laß dir nicht von ... ... lassen, clam hostes in urbem accipere: das Schiff in See lassen, navem deducere. – ε) über etwas (gehen ... ... – ϑ) vor sich (kommen) lassen: alqm admittere. – ι) zu etwas (gehen, dringen etc.) lassen: alqm od ...
... deicere de alqa re (herabwersen). – (das Schiff) vom Lande st., moliri aterra; navem ab litore in altum expellere ... ... imminentesviae luci). – stoßend an etc., s. angrenzend. – b) zu jmd. oder etwas stoßen, d. i. sich damit vereinigen ... ... faciem); petere alqm od. alqd (zu treffen suchen, z.B. rostro, hastā). ...
... considĕre iubere; dann, von Dingen, zu Boden sinken oder nach der Tiefe sinkenübh.); assidĕre (sich ... ... Rechten]); residĕre (sich niederlassen; dann, von Dingen, zu Boden sinken als Bodensatz): subsidĕre (sich niederkauern; dann hell werden, von Flüssigkeiten; endlich sich zu Boden setzen, von Unreinlichkeiten etc.); ...
... mit jmd. s., alqm in vehiculo secum habere. – zu Schiffe fahren, navi od. ... ... res. – II) v. tr. vehere (zu Wagen u. zu Schiffe). – vehiculo portare (zu Wagen). – nach Rom s., ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro