... (φαινόμενον), die Erscheinung, I) im allg., Th. Prisc. 2, 7. – II) insbes., eine Lufterscheinung, Plur. b. Lact. 2, 5, 24: phaenomena ...
... Lage, Angelegenheit, Vorfall, Begebenheit, Ereignis, Erscheinung, zuw. bl. = etwas, divinae humanaeque res, ... ... omnes, sed etiam rumores cognoscamus, Cic. – r. nova, eine neue Erscheinung, Nep.: r. magna, ein wichtiges Ereignis, etwas Großes, Wichtiges ...
ecce , Adv. (st. ence, v. en u. ce), eine demonstrative Partikel, die entweder einfach auf eine Erscheinung hinweist, od. die Aufmerksamkeit auf die Betrachtung eines Gegenstandes hinrichtet, od. dem ...
oho! Interi., oho! als Ausdruck der Verwunderung bei einer plötzlich eingetretenen Erscheinung, Komik.
... das Gesehene, die Erscheinung, das Bild, I) im allg.: turpia ... ... 2, 6, 28. – II) insbes.: A) die Erscheinung im Traume, das Traumgesicht, Traumbild, visa somniorum, ...
selas , n. (σέλας), eine Art feuriger Lufterscheinung, ein Wetterschein, Luftfeuer, Apul. de mund. 16: Plur. sela, Sen. nat. qu. 1, 15 in.
docis , idis, Akk. Plur. idas, f. (δοκίς, kleiner Balken), eine Art feuriger Lusterscheinung, Apul. de mund. 3 u. 16.
... der Anblick, die äußere Erscheinung, das Bild (s. Fabri Sall. Iug ... ... contexunt, Plin. ep.: pro me est repentina eius (coloris) facies (Erscheinung) et repentinus interitus (Verschwinden), Sen.: quorum nullum est tam ...
nimbus , ī, m. (verwandt mit nebula, νέφος), eine jede den Himmel verdunkelnde Erscheinung, dah. I) Sturzregen, Platzregen, Regenguß, Regenschauer, 1) eig. u. übtr.: a) eig.: densi funduntur ab aethere nimbi, ...
īdōlon u. - um , ī, n. (εἴ ... ... dah.) I) das körperliche Schattenbild eines Abgeschiedenen, die Erscheinung, das Gespenst, Plin. ep. 7, 27, 5 ...
Phasma , atis, n. (φάσμα), die Erscheinung, das Gespenst, Titel einer Komödie des Menander, Ter. eun. prol. 9: comoedico fasmate delectare, Fulg. myth. 1. praef. p. 16 M ...
... dah. I) die äußere Erscheinung, das Äußere, das Aussehen, die ... ... de virgg. 2, 4, 28. – B) insbes., die äußere Erscheinung in Anordnung des Putzes, der Kleidung od. Rüstung, die Tracht, ...
neg-lego , lēxī, lēctum, ere (nec u. lego), eig. die Erscheinung einer Sache nicht in seinen Geist aufnehmen, nicht achten, nicht beachten, I) unabsichtlich, vernachlässigen, außer acht lassen, unterlassen, sich nicht um etw ...
rhabdos , ī, f. (ῥάβδος), der Stab, als Lufterscheinung, Apul. de mund. 16.
... , Phaedr. – II) übtr., jede widernatürliche, gegen das Gefühl gehende Erscheinung in der Menschenwelt u. Natur, a) v. leb. Wesen, ... ... , Cic. – bimembri hoc m. puero comparo, Wunder, höchst seltsame Erscheinung, Iuven. – β) v. Tieren, wie von ...
externus , a, um (exter), I) äußerlich, tepor ... ... uns, Cic. – subst., externa, ōrum, n., Außendinge, äußere Erscheinungen (Ggstz. interiora), Cic. Acad. 2, 4. – II) ...
spectrum , ī, n. (specio) =εἴδωλον, eine Erscheinung in der Vorstellung, der Schemen, das Gesicht, spectra Catiana, des Philosophen Katius, Cic. ep. 15, 16, 1 u. ...
2. prōditio , ōnis, f. (v. prodeo), die Erscheinung, Sidon. epist. 5, 13, 4: coloris, Macr. sat. 7, 10, 1.
in-decōrus , a, um, nicht geziemend, ungeziemend (Ggstz. decorus), a) der äußern Erscheinung usw. nach, unziemlich, unanständig, übel lassend, unschön, häßlich, forma, Tac.: habitus, Curt.: status, Quint.: motus (Plur.), ...
prōd-igium , iī, n. (eig. prōd-agium, das Vorhersagen, zu aio aus *agjo), eine hervorgetretene, meist Unglück bedeutende Erscheinung, das Wunderzeichen, I) eig.: ex quo illa ostenta, ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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