Karl Ernst Georges (1806–1895) Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch Aus den Quellen zusammengetragen und mit besonderer Bezugnahme auf Synonymik und Antiquitäten unter Berücksichtigung der besten Hilfsmittel ausgearbeitet. Unveränderter Nachdruck der achten verbesserten und vermehrten Auflage, von Heinrich Georges, 2 Bände, Darmstadt: ...
... ;φίδη), die Darmsaite, die Saite eines musikalischen Instruments, I) ... ... Plur., bei Dichtern auch der Sing.): A) das Saitenspiel, Saiteninstrument, die Lyra, Leier, fidibus canere, Cic ...
psīla , ae, f. (v. ψιλός, ή, όν, nackt), die nur auf einer Seite zottige Decke (Ggstz. amphitapa, die auf beiden Seiten zottige), Lucil. 13.
rāsor , ōris, m. (rado), der Saitenreißer = Saitenspieler, Paul. ex Fest. 275, 2.
... sē-voco , āvī, ātum āre, beiseite rufen, abrufen, I) eig.: alqm, Caes.: plebem in ... ... de communi quodcumque poterat ad se in privatam domum sevocabat, brachte auf die Seite, Cic. Quinct. 13. – II) übtr.: a) ...
dilēmma , atis, n. (δίλ ... ... Doppelsatz, eine Schlußart in der Logik, die so von zwei Seiten faßt und zwischen zwei Sätze so einklemmt, daß man notgedrungen sich nach einer Seite hin ergeben (einem von beiden Sätzen beipflichten) muß, Serv. Verg. ...
nablium u. nablum , ī, n., ein urspr. phönizisches Saiteninstrument mit 10–12 Saiten, das mit beiden Händen gespielt wurde, etwa Harfe, Form nablium, Ov. art. am. 3, 327: Form nablum, Vulg. ...
sēductus , a, um, PAdi. (v. seduco), I) beiseitegeführt, paulum seductior audi, tritt ein wenig beiseite u. höre, Pers. 6, 42. – II) entfernt, entlegen ...
laterālis , e (latus, eris), die Seite betreffend, an der Seite befindlich, Seiten-, I) übh.: a) adi.: dolor, Seitenstechen, Lucil. od. Enn. fr. bei Max. Victorin. de ...
sympsalma , atis, n. (σύμψαλμα), das Zusammenstimmen der Saiten, das Singen zum Saitenspiele, Augustin. in psalm. 4, 4.
trāns-verto (- vorto ), vertī (vortī), versum (vorsum), ere ... ... umwenden, I) eig.: in transversa charta scriptus, auf der umgewendeten Seite (auf der Rückseite) des Papiers geschrieben (griech. ὀπισθόγραφος), Schol. Iuven. 6, 483. ...
pulsābulum , ī, n. (pulso), das Werkzeug, womit die Saiten des Saiteninstrumentes gerissen od. geschlagen werden, das Schlageisen, gew. pecten, plectrum (πληκτρον) gen., Apul. flor. 15. ...
amphiprostȳlos , ī, m. (ἀμφιπρό ... ... ;τυλος), ein Tempel, der an der Vorder- u. Hinterseite vier, an den Seiten keine Säulen hat, u. vorn mit hervortretenden Eckwandpfeilern (Anten) u. einer ...
quā , Adv. (als Abl. v. qui, quae, quod), I) auf der Seite wo, da wo, wohin, ad omnes aditus, qua adiri poterat, Cic.: duae viae, qua ad hibernacula posset perveniri, Nep.: qua intenderat, ...
com , altlat. = cum. – Im klass. Latein. ... ... , zusammen, mit sich, bei sich, od. = von allen Seiten, unser bei-, be-, zuw. auch = angelegentlich, tüchtig, ...
amb , eig. ambi od. ambe, auch am ... ... auch ringsum, d.i. von zwei od. mehreren od. allen Seiten (Punkten) her, wie in ambedo, ambifarius, amplector, anquiro u.a ...
hāc , Adv. (Abl. v. hic, sc. parte ... ... , viā), auf dieser Stelle, von od. auf dieser Seite, hier, Komik., Cic. u.a.: hāc atque illāc, ...
ab-do , didī, ditum, ere, weggeben, -tun; dah. auf die Seite-, aus den Augen schaffen, entfernen, dem Auge-, den Blicken-, dem Anblick entziehen, zurückziehen, entrücken, I) im allg.: hinc procul abde faces ...
lyra , ae, f. (λύρα), I) ... ... Lyra, Laute, ein von der Kithara nur durch die Form etwas verschiedenes Saiteninstrument (der Sage nach von Merkur erfunden und dem Apollo geschenkt), lyrae cantus, ...
utrō (sc. loco, v. 2. uter), Adv., auf welche von beiden Seiten, wohin, wenn die Rede von zweien ist, nescit, utro potius ruat, et ruere ardet utroque, Ov. met. 5, 166: ubi non intellegetur, ...
Buchempfehlung
Zwei weise Athener sind die Streitsucht in ihrer Stadt leid und wollen sich von einem Wiedehopf den Weg in die Emigration zu einem friedlichen Ort weisen lassen, doch keiner der Vorschläge findet ihr Gefallen. So entsteht die Idee eines Vogelstaates zwischen der Menschenwelt und dem Reich der Götter. Uraufgeführt während der Dionysien des Jahres 414 v. Chr. gelten »Die Vögel« aufgrund ihrer Geschlossenheit und der konsequenten Konzentration auf das Motiv der Suche nach einer besseren als dieser Welt als das kompositorisch herausragende Werk des attischen Komikers. »Eulen nach Athen tragen« und »Wolkenkuckucksheim« sind heute noch geläufige Redewendungen aus Aristophanes' Vögeln.
78 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro