... abergläubische Scheu, die abergläubische Besorgnis, der Wahnglaube, Aberglaube, auch die religiöse Schwärmerei, der ... ... Religion, u. insofern sie dem Volksglauben gegenübersteht = die Afterreligion (vgl. Lact. 4, 28 ...
reor , ratus sum, ērī (zu Wz. *rē, ... ... aus vernünftigen Gründen (aus Berechnungen, Schlüssen) bei sich bestimmen = meinen, glauben, urteilen, dafürhalten (mehr poet., dah. auch in der höheren Prosa ...
fīdo , fīsus sum, ere (vgl. griech. πείθω für ... ... φείτω πέποιθα, ich vertraue, gotisch bidjan, bitte), trauen, vertrauen, glauben, sein Vertrauen setzen, sich verlassen, mit Dat. od. ...
... getäuschte Erwartung, Plin. pan. – b) der christl. Glaube (vgl. no. 1 nec vana fides, genus esse deorum ... ... nach bestem Willen, gewissenhaft, mit aufrichtigem-, ernstem Willen, auf Treu u. Glauben, Cic. u. ICt.: iudicia ...
... Vermutung, Meinung, der Glaube (dah. auch die Erwartung ), die Annahme, ... ... u. Infin., Cic.: speciem atque opinionem pugnantium praebere, scheinbar den Glauben erregen, als ob sie kämpften, Caes.: tantam opinionem timoris praebuit, ...
opīnor , ātus sum, āri ( von *opio, ōnis, ... ... ), vermuten, vermeinen, wähnen, in der Einbildung stehen, vermutungsweise glauben, meinen, denken (Ggstz. compertum habeo, affirmo, pro certo habeo ...
extimo , āre (vulg. synkop. Nbf. v. existimo), meinen, glauben, m. folg. Acc. u. Infin., Gargil. de arb. pomif. 1, 2.
in-video , vīdī, vīsum, ēre, I) = βασκαίνειν ( ... ... -, hämischem-, neidischem Blicke ansehen, so daß dem so Angesehenen (nach dem Glauben der Alten) Unheil erwuchs, florem liberûm meûm, Acc. tr. 424: ...
Athēnio , onis, m., ein Hirt in Sizilien, der sich (i. J. 103 v. Chr.) im zweiten sizilischen Sklavenkriege mit Hilfe des Aberglaubens an die Spitze der empörten Sklaven stellte u. den Römern so gefährlich wurde, ...
ac-crēdo (ad-crēdo), didī, ditum, ere, zu glauben geneigt sein, alqd, Lucr. u. Col.: alci alqd, Plaut: alci, Hor.: absol., vix accr., Cic. ep.: non accr., Nep. – / ...
crēdito , āre (Intens. v. credo), etwas fest glauben, defecatam silentio vitam agere creditabam, Fulg. myth. 1. praef. p. 4, 16 H.
Sōcratēs , is, m. (Σωκράτη ... ... Athen, Zeitgenosse des Xenophon u. Alcibiades, der beschuldigt wurde, an keine Götter zu glauben und die Jugend zu verführen u. deshalb den Schierlingsbecher trinken mußte, Cic. ...
apostata , ae, m. (ἀποστάτης), der Abtrünnige vom Glauben, der Apostat, Tertull. de pudic. 9 u.a. Eccl.
... dis-crēdo , ere, nicht glauben, mit Acc. od. mit Acc. u. ... ... 1, 23, 10 u.a.: non discr. = gar wohl glauben, m. folg. Acc. u. Infin., moveri omnia ...
apostato , āvī, āre, vom Glauben abtrünnig werden, Cypr. ep. 57, 3 u.a. Eccl.
persuāsio , ōnis, f. (persuadeo), I) die Überzeugung ... ... – II) die Überzeugung, die man hat, der Glaube, die Einbildung, die Meinung, publice recepta ...
Cassandra , ae, f. (Κασσάνδ ... ... mit der Gabe der Weissagung beschenkt, stets das kommende Unheil vorhersagte, aber bei niemand Glauben fand, Verg. Aen. 2, 247 (u. dazu Serv.); ...
clīmactēr , ēris, Akk. ēra, Akk. Plur. ēras ... ... 942;ρ, Stufenleiter), eine gefahrvolle Epoche im menschlichen Leben (nach dem Glauben der Alten die Jahre 7, 14, 21, 28 usw.), das ...
frūstrātio , ōnis, f. (frustro), die Täuschung eines Glaubens, einer Erwartung, a) = das Irreführen jmds., der bei jmd. veranlaßte Irrtum, das Zumbestenhaben, Foppen, in horum familiam hodie frustrationem ...
chīliastae , ārum, m. (χιλιασται), die an das tausendjährige Reich glauben, die Chiliasten, Augustin. de civ. dei 20, 7.
Buchempfehlung
Bereits 1792 beginnt Jean Paul die Arbeit an dem von ihm selbst als seinen »Kardinalroman« gesehenen »Titan« bis dieser schließlich 1800-1803 in vier Bänden erscheint und in strenger Anordnung den Werdegang des jungen Helden Albano de Cesara erzählt. Dabei prangert Jean Paul die Zuchtlosigkeit seiner Zeit an, wendet sich gegen Idealismus, Ästhetizismus und Pietismus gleichermaßen und fordert mit seinen Helden die Ausbildung »vielkräftiger«, statt »einkräftiger« Individuen.
546 Seiten, 18.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro