caractēr , s. charactēr.
charactēr (caractēr), ēris, Akk. ēra, m. (χαρακτήρ), I) das Werkzeug zum Einbrennen, -Einschneiden usw. (Isid. 20, 16, 7); dah. meton., das (bes. den Tieren ...
1. quī , quae , quod , I) Pron. interrog ... ... adjektivisch, öfter aber auch substantivisch, jedoch so, daß qui nach Stand u. Charakter einer Person fragt, quis nach dem Namen), A) in direkter ...
mēns , mentis, f. (Stamm in me-min-i, ... ... A) die Sinnesart, Denkart, Gemütsart, Gesinnung, der Charakter, mens animi, Gesinnung des Herzens, Plaut., Lucr. u. ...
dis-pār , paris, ungleich, unähnlich, verschieden (der Beschaffenheit, dah. von Pers. dem Charakter nach, s. Obbarius Hor. ep. 1, 18, 3), dispares ac dissimiles gladii (Ggstz. eiusdem formae), von ungleicher Länge u. Gestalt, ...
2. Catius , ī, m., ein epikurëischer Philosoph aus Insubrien, ... ... , 16, 1. Quint. 10, 1, 124: er wurde wahrsch. als Charakter seiner Satire gewählt von Hor. sat. 2, 4, 1 u. ...
... Superl., mild, gelind von Charakter u. Benehmen, I) v. Personen u. persönl. Zuständen, mild ... ... severus, atrox, saevus, crudelis), a) v. Pers.u. deren Charakter, clemens, placidus, Ter.: cupio me esse clementem, Cic.: c. ...
... male m., Plaut.: ita moratus (dessen Charakter so beschaffen ist), ut etc., Cic. (s. Meißner Cic ... ... math. 8, 24. – II) nach den Sitten-, nach dem Charakter der Menschen eingerichtet, poëma, charaktervolles, Cic.: fabula recte morata ...
ēthicus , a, um (ηθικός), ... ... controversiae, Sen. rhet.: res, die Ethik, Gell.: dictio, den Charakter bezeichnend, Sidon.: fides, Mart. Cap. – Dav. ēthicōs , ...
crūdēlis , e (crudus), roh von Charakter und im Benehmen u. dah. gefühllos, herzlos, grausam, unbarmherzig, schonungslos (Ggstz. mitis, clemens, lenis, misericors), I) v. leb. Wesen, deren Gemüt, Benehmen usw.: ...
Archȳtās , ae, m. (Ἀρχύτας), aus Tarent, ausgezeichnet durch seinen persönlichen Charakter, sowie als Staatsmann, Feldherr, pythagorëischer Philosoph u. Mathematiker, v. 400–365 v. Chr., Cic. de or. 3, 139. Vitr. ...
mōtōrius , a, um (motor), voll Bewegung, voll Handlung, ... ... (Ggstz. statarius), agendi modus, Donat. Ter. Andr. prol. 24: character, ibid.: comoedia, das Intrigenstück der Alten, voll verwickelter Handlung (Ggstz. ...
rīdiculē , Adv. (ridiculus), lächerlich, I) im ... ... .: naturis aliorum irridendis, ipsorum ridicule indicandis risus moventur, indem man seinen eigenen Charakter mit scherzhafter Naivität verrät, Cic. de or. 2, 289 M. – ...
submissē (summissē), Adv. (submissus), I) v. der Rede ... ... , Cic.: sciscitari submissius, leiser, Petron. – II) v. Charakter = mit Herablassung, demütig, bescheiden, ohne Stolz, supplicare, Cic ...
torvitās , ātis, f. (torvus), das Wilde, Finstere, Grimmige im Blicke, im Aussehen, im Charakter, vultus, Tac.: oculorum, Amm.: oris, Solin.: aspectus, Solin.: capitis (pantherae), Plin. – naturae, Plin.: eadem illa turvitas ...
in-cīvīlis , e, ungebührlich (unrecht), tyrannisch, ungerecht, principatus, Lampr.: verba, Gell.: ingenium, Eutr.: animi (Charakter), Aur. Vict. – satis incivile est m. folg. Infin., ...
abscōnsus , a, um, Partic. v. abscondo, w.s. – subst. absconsi, Versteckte v. Charakter (neben subdoli), Firm. math. 3, 8, 12. – neutr. ...
mōrālitās , ātis, f. (moralis), die Beziehung auf den Charakter, Charakteristik, Macr. sat. 5, 1, 16. – u. die Moralität, Ambros. in psalm. 118. serm. 3.
vulgāritās , ātis, f. (vulgaris), I) die Gemeinheit, der Charakter des Gemeinen, Ps. Cypr. sing. cler. 39. Caes. Arelat. epist. 2. p. 1134 Migne: in sprachl. Hinsicht, vulg. verbi, Porphyr. ...
placiditās , ātis, f. (placidus), a) ruhiges Wetter, ... ... extr. – b) die Sanftmut, Versöhnlichkeit, der sanfte Charakter, Varro r. r. 2, 1, 4. Gell. 13, 23 ...
Buchempfehlung
Robert ist krank und hält seinen gesunden Bruder für wahnsinnig. Die tragische Geschichte um Geisteskrankheit und Tod entstand 1917 unter dem Titel »Wahn« und trägt autobiografische Züge, die das schwierige Verhältnis Schnitzlers zu seinem Bruder Julius reflektieren. »Einer von uns beiden mußte ins Dunkel.«
74 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro