nec u. neque , verbindende negative Partikeln, die von den besseren Schriftstellern mit dem Unterschiede gebraucht werden, daß in nec die negative Kraft, in neque aber die verbindende als vorwiegend erscheint. I) Wenn ...
... v. ἴς, Ϝίς), die Kraft, Stärke, Gewalt, I) eig. u. meton.: A) ... ... II) übtr.: 1) im allg., geistige u. moralische Kraft, Macht, Gewalt, Wirkung, der Nachdruck, der ...
ob-eo , īvī u. öfter iī, itum, īre, ... ... . in etwas gehen, -kommen, donec vis obiit, bis eine Kraft dazu kommt, Lucr.: in infera loca, Cic.: ad omnes hostium conatus, ...
queo , īvī u. iī, itum, īre (Anom.), ... ... vermögen = in der Lage sein ( während posse = die Kraft haben, imstande sein), gew. mit der Negation, non queo (bes. ...
... folg. Infin., physisch die Kraft haben, stark genug-, imstande sein, vermögen, si aut ... ... , Gell. – γγ) m. Infin., die Kraft haben, marrubii sucus et porri valet eiusmodi necare animalia, Colum.: ... ... 19 N. II) übtr.: A) im allg., Kraft-, Geltung haben, Einfluß-, Macht-, ...
... wachen), lebenskräftig sein, noch in voller Kraft und Frische sein, noch frisch und kräftig sein, leben und weben, ... ... ist noch frisch, Cic. – II) übtr., in voller Kraft und Frische stehen, -bestehen, im Schwange-, in blühendem Zustande ... ... , in Macht-, Ansehen stehen, sich in seiner Kraft-, sich in seiner Blüte zeigen (Ggstz. ...
... ) lebenskräftig, a) eig., Kraft zu einem langen Leben habend, phoenix (der fabelhafte Vogel), Ov ... ... vivax senecta, Sil. – b) übtr., lebenskräftig = Kraft zu langer Dauer habend, dauerhaft, apium, Hor.: oliva, Verg.: ...
1. vīsio , ōnis, f. (video), das Sehen ... ... ut similitudine cernatur, Cic. – prägn. das Gesicht = die Kraft zu sehen, amphitheatri moles, ad cuius summitatem aegre visio humana conscendit, Amm ...
mōmen , inis, n. (aus *movimen, v. moveo), die Bewegung, als innewohnende Kraft, I) das Sich-Bewegen, A) eig.: e salso consurgere momine ponti, schwankenden Salzflut, Lucr. 6, ...
1. Alcis , m. (nach einigen das griech. Ἄλκος, nach andern das altdeutsche Elk, Ellen, d.i. Kraft), eine Gottheit der Naharvaler, Tac. Germ. 43.
auctor , ōris, c. (augeo; dah. unrichtig autor ... ... nicht Vorhandenes unmittelbar od. mittelbar ins Dasein fördert oder ein schon Vorhandenes zur vollen Kraft bringt, ihm Bestand, Gedeihen, Anerkennung und Dauer leiht, I) im ...
mōlior , ītus sum, īrī (moles), I) v. tr. durch angewandte Kraft in Bewegung setzen, von der Stelle-, vom Flecke bewegen, -rühren, fortbewegen, fortschaffen, fortschleudern usw., A) im allg.: a) v. lebl. ...
grāmen , inis, n. (viell. aus *grasmen zu griech. γράσις, Grünfutter), der Stengel, der die Kraft hat zu wachsen (crescere), I) im allg., der Grasstengel, ...
iēiūnē , Adv. (ieiunus), mager, trocken im Reden, ohne Saft und Kraft, de alqa re iei. et exiliter disputare, Cic.: iei. et infirme dicere, Plin. ep.: infecunde atque ieiune laudare, Gell.: haec dicuntur fortasse ieiunius, ...
... nīxus sum, nītī, mit aller Kraft sich anstemmen od. sich aufstemmen, I) eig ... ... enitor, w. vgl.). – II) übtr., physisch (mit eigener Kraft, mit Streitkräften u. dgl.) od. geistig anstreben, sich anstrengen ...
ag-gravo (ad-gravo), āvī, ātum, āre, I) ... ... ) übtr.: 1) »schwerer-, drückender machen«, d.i. a) der Kraft u. Wirkung nach = gewichtiger machen, verstärken, ruinam suam illo ...
ferōcio , īre (ferox), sich unbändig-, übermütig gebärden, vom Gefühl innerer Kraft, unbändig wüten, -toben, a) v. Pers.u. deren Sinn: (animi militum) non immodice ferocirent, Gell.: eādem peste infectum f., Apul.: ...
intentē , Adv. (intentus), I) gespannt, audiri, ... ... intentissime, Lampr. Heliog. 14, 5. – II) angestrengt, mit aller Kraft, angelegentlich, intente instanterque pronuntiare, Plin. ep. 5, 19, 6: ...
Tellumo , ōnis, m., eine der Tellus entsprechende männliche Gottheit, die personifizierte erzeugende Kraft der Erde, Augustin. de civ. dei 4, 10. p. 159, 1 D. 2 u. 7, 23. p. 303, 14 ...
stypsis , is, f. (στύψις), die zusammenziehende Kraft, vini, die Säure Cassiod. var. 12, 4, 4 (wo stipsis); bei Cael. Aur. de morb. chron. 3, 4, 27 ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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