hio , āvī, ātum, āre (vgl. griech. ε-χ ... ... klaffen, sich auf-, sich auseinander tun, bersten, sich öffnen, aufgesperrt sein, offen sein, A) im allg.: 1) eig.: hiavit humus ...
... .: foediores patebant plagae, Liv. – II) prägn.: A) offen-, zugänglich-, gangbar sein, a) eig.: aditus patuit, Cic ... ... multa patent in eorum vita, quae fortuna feriat, Cic. – C) offen vor Augen liegen, sichtbar sein, a) eig.: ...
palam , I) Adv. offen, öffentlich, vor den ... ... . u. Liv. – B) übtr.: 1) offen, offen und frei, ohne Rückhalt, unverhohlen, p. profiteri, dicere ... ... palam agere et aperte dicere, Cic. – 2) offen, offenbar, augenscheinlich, p. proferre, ...
... aperio, quid sentiam, Nep. II) Verschlossenes, Besetztes sichtbar u. offen u. dah. auch zugänglich machen, öffnen, eröffnen, er ... ... freie Monate der Ehre eröffnen, d.i. für jmd. M. offen machen, in denen er als Konsul eintreten kann, Tac ...
... , posuī, positum, ere, heraus-, offen hinsetzen, aufstellen, I) eig.: A) im allg.: ... ... .: alqm populo videndum, Ov.: copias in omnibus collibus, gleichs. ausstellen, offen aufstellen, Caes. – 3) ein Kind an einem Orte ...
furnus , ī, m. (altlat. fornus [Varro b. Non. 531, 33], s. formus), der Ofen zum Backen, Rösten, Dörren, der Backofen, a) ...
... Compar. u. Superl. (apertus), offen, a) offen = vor unsern od. vor aller Augen, vor der ... ... apertius, Cic.: laetitiam apertissime ferre, Cic. – b) offen = offenherzig, unverhohlen, geradeheraus, ohne Rückhalt, ...
... , I) eig.: A) offen, gangbar, unversperrt, frei, via patens apertaque, Liv.: via patentior ... ... armatorum in urbem vadebant, Liv. 21, 11, 9. – B) offen = weit, dolium quam patentissimi oris, Colum. 12 ... ... übtr.: A) für etw. offen, domus patens atque adeo exposita cupiditati et voluptatibus ...
fornāx , ācis, Genet. Plur. ācium, f. (s. formus), I) der Ofen zum Heizen, Dörren, Backen u. Schmelzen, ardens, Cic.: calcaria, Cato: aeraria, Plin.: in ipso fornacium ore, Plin.: recoquunt fornacibus ...
fortāx , ācis, m. (φόρταξ), ... ... Träger, fornacis, die Grundlage, der steinerne Fuß, auf dem der Ofen steht, Cato r. r. 38, 1.
fornus , ī, m. (s. formus), der Ofen, Varro de vit. P. R. 1. fr. 41 ( bei Non. 531, 33).
... . obscurus in agendo), Cic. – II) unverschlossen, offen, frei, unbehindert, u. dah. leicht zugänglich, ... ... t. t., von dem, was im offenen Felde geschieht, wie unser offen, acies, proelium, offene Schlacht, Feldschlacht, ...
... I) im allg., ganz offen darlegen, ganz deutlich verraten, ganz deutlich kundgeben, -beurkunden, ganz deutlich ... ... Ov. – II) prägn.: A) als falsch ganz offen darlegen, a) eine Sache als ganz falsch-, als ganz ...
hiulcus , a, um (st. hiulicus, v. hio), klaffend, gespalten, offen, A) eig.: hiulca siti arva, lechzend, Verg.: h. vulnus, Sidon.: ubi (Caucasus) dehiscit hiulcis iugis, facit portas, Solin. – ...
patulus , a, um (pateo), I) offen, offenstehend, geöffnet, pinna (eine Muschel), Cic.: fenestra, Ov.: os (Mund, Öffnung), Quint. u. Donat.: orificium (Öffnung), Th. Prisc.: latitudo, die breite, weit ...
Acincum , ī, n., befestigte Stadt in Niederpannonien, wahrsch. j. Alt-Ofen, Amm. 30, 5, 13.
2. prōmptus , Abl. ū, m. (promo), das ... ... , doch nur in der Verbndg. in promptu, sichtbar, öffentlich, offen, vor aller Augen, vor Augen, esse, Cic. u.a.: ...
exsertus (exertus), a, um, PAdi. (v. exsero), ... ... breves), Quint. 11, 3, 116. – II) übtr.: a) offen, exerto bello, Stat. silv. 5, 2, 38. – b) ...
patenter , Adv. (patens), offen, offenbar (Ggstz. abscondite), Boëth. art. geom. p. 408, 24 Fr. Cassiod. in psalm. 106, 17. Plin. Val. 1, 57: Compar. patentius, Cic. de inv. 2, 69. ...
Aquincum , ī, n., befestigte Stadt in Niederpannonien, wahrsch. j. Alt-Ofen, Corp. inscr. Lat. 3, 6466; 6, 3431 u. ö. – Nbf. Acincum, Amm. 30, 5, 13.
Buchempfehlung
Stifters späte Erzählung ist stark autobiografisch geprägt. Anhand der Geschichte des jungen Malers Roderer, der in seiner fanatischen Arbeitswut sich vom Leben abwendet und erst durch die Liebe zu Susanna zu einem befriedigenden Dasein findet, parodiert Stifter seinen eigenen Umgang mit dem problematischen Verhältnis von Kunst und bürgerlicher Existenz. Ein heiterer, gelassener Text eines altersweisen Erzählers.
52 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro