... seu lapis durus ordinarius, Vitr.: uti (calx) de silice coquatur, aus Lava, Vitr.: certo in loco silicem caedere, Cic.: vias in ... ... silices pectus habere tuum, Ov.: motura duros verba queror silices, die einen Stein erbarmen möchten, Ov. – II) poet. übtr. ...
langa , ae, f. u. langūrus , ī, m., eine Eidechsenart, aus deren Urin der Stein langūrium, der sonst lyncūrium genannt wird, entstehen soll, Plin. 27, 34.
... um (wohl Partiz. v. careo aus *casseo), von etw. leer-, entblößt sein), leer, ... ... ) eig.: A) leer, taub, anulus, Ring ohne Stein ( ἄλιθος, ἄψηφος), Fab. Pict. fr.: sphaera, hohle, ...
... Schneiden etwas bilden, schnitzen, meißeln, aus od. in Stein, Elfenbein, Holz usw. (s. das Nähere ... ... aus Elfenbein, Ov.: marmora, Plin.: e saxo sculptus, aus Stein gebildet, Cic.: scyphos, Plin.: denticulos in coronis, Vitr ...
saxeus , a, um (saxum), aus Felsen, aus Stein, felsig, steinern, I) eig. u. meton.: ... ... II) bildl.: saxeum pectus, ein Herz von Stein, Gregor. epist. 9, 122: u. so ...
cippus , ī, m. (viell. zu altind. pa-ḥ, Penis), eine Spitzsäule aus Stein od. Holz, a) als Leichenstein, Nov. com. fr., Lucil ...
vitreus , a, um (vitrum), gläsern, aus Glas, I) eig. u. meton.: A) eig.: hostis, Ov., od. latro, Mart., Stein im Schachspiele: faba (Perle), Petron. (vgl. faba ...
tropaeum , ī, n. (τρόπαιον od. τροπαιον), das anfangs aus einem abgestutzten und mit den erbeuteten Waffen behängten Baume, später aus Stein errichtete Siegeszeichen, die Trophäe (s. ...
... (faber), a) zum in Holz, Stein, Metall usw. arbeitenden Künstler gehörig, Künstler-, Werk-, ... ... (der Feuerarbeiter), Liv.: scalprum, Zimmermannsmeißel, Liv.: vasa, Säcke (aus zilizischen Ziegenhaaren), um Handwerkszeug hineinzutun, Varro: opera, Schmiedearbeiten, Verg ...
... I) eig.: 1) im engern Sinne, aus Holz, Metall, Stein usw. = zimmern, schmieden, bauen, arma, ... ... schmieden, fallaciam, Plaut.: fabricare finge quod lubet, schmiede, hecke aus, was du willst, Plaut.: ...
lapideus , a, um (lapis), I) aus Stein od. Steinen, steinern, Stein-, mensa, Varro LL.: arca, Liv.: columna, Varro ... ... vor Entsetzen), Plaut.: lapideo sunt corde multi, haben ein Herz von Stein = sind unbarmherzig, Enn. ...
petrinus , a, um (πέτρινος), aus Stein, cultellus, Augustin. serm. 221, 2.
lyncūrium , iī, n. u. lyncūrius ... ... ;ριον), der Luchsstein, ein harter, durchsichtiger Stein von rotgelber Farbe, der nach der Meinung der Alten aus dem kristallisierten Harne des lynx entstehen sollte (wahrsch. der Hyazinth ...
saxigenus , a, um (saxum u. gigno), aus Fels od. Stein entsprossen, Prud. cath. 5, 7.
androdamās , antis, Akk. antem u. anta, m. ... ... 948;ροδάμας, Männer bändigend), I) ein Stein aus der Gattung der Blutsteine, Plin. 36, 146. – II) ein ...
amphitheātrum , ī, n. (ἀμφιθέατρον), das Amphitheater, anfangs aus Holz, später aus Stein mit großer Pracht erbaut in einem sanften Oval, in der Mitte ein freier ...
... ebenso saxa, Lampr. Heliog. 24, 6. – prägn., aus purpurrotem Marmor, columna, Capit. Anton. Pius 11, 8: porticus ... ... subst., purpurētica, ae, f. (sc. porticus), eine Halle aus rotem Granit od. Porphyr ( am ...
... od. über etwas, 1) im allg.: a) aus einem Orte, übtr., vitam, sterben, Apul. met. 4, ... ... einen Ort zurücklegen, viam, Verg.: tot urbes, glücklich entkommen aus usw., Verg.: amnem, Tac.: Piraeum, ...
... . duodecim scriptorum ludus (lusus) genannten Brettspielen, dergl. Steine kleine Figuren aus Glas (vitrei), aus Edelstein (gemmei), aus Elfenbein (c. eburnei, ex ebore), od. aus ... ... , quod in duodecim scriptis solemus, ut calculum reducas (einen Stein wieder zurückziehst = eine Handlung zurücknimmst), ...
... mit der Hand usw., calculum (Stein in der Urinblase), Cels.: flabellum, Ter.: alcis vestem, Ter.: ... ... ., alqm fatorum comitem, Verg.: alqm consiliis socium, Verg. – β) aus einer Menge nehmen, ausersehen, wählen, virginem Vestalem, Suet.: in ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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