mōrālis , e (mores), die Sitten betreffend, moralisch, ethisch, philosophiae pars, Cic. u.a.: libri moralis philosophiae, Lact.: epistulae, Gell.: libri (Senecae), Lact. – subst., ...
mōrāliter , Adv. (moralis), ethisch, charakteristisch, Donat. Ter. Andr. 2, 2, ... ... 35 u. Phorm. 1, 1, 2. – insbes., moralisch, Ambros. apol. David 6: Compar. moralius, Ambros. in psalm ...
1. ēduco , āvī, ātum, āre (Intens. v. 2. educo), aufziehen, auffüttern, ernähren, physisch u. moralisch erziehen, im Passiv educari oft = aufmachsen ...
castē , Adv. m. Compar. u. Superl. (v. castus), moralisch rein, lauter, fleckenlos, unschuldig, I) im allg.: c. agere aetatem suam, Plaut.: caste et integre vivere, Cic.: c. se agere, ...
impio , āvī, ātum, āre (impius), moralisch beflecken, me impiavi, ich habe gesündigt, Plaut. rud. 191 Sch.: sacra, Min. Fel.: oculos, Pacat.: cor, Prud.: ferrum sanguine, Prud.
1. castus , a, um, Adi. m. Compar. u. Superl. (careo), moralisch rein, lauter, fleckenlos, unschuldig, anständig (u. zwar gew. bl. in bezug auf die Person selbst, vgl. candidus,) I) ...
ēthicus , a, um (ηθικός), sittlich, moralisch, ethisch, controversiae, Sen. rhet.: res, die Ethik, Gell.: dictio, den Charakter bezeichnend, Sidon.: fides, Mart. Cap. – Dav. ēthicōs , ...
1. incestus , a, um (in u. castus), moralisch u. religiös unrein, befleckt, I) im allg., unsittlich, sündhaft, schmutzig, gottlos, frevelhaft (Ggstz. integer), os, Cic.: manus (Plur.), Liv ...
impūrātus , a, um, PAdi. (v. impuro), moralisch unflätig, schuftig, als Schimpfwort Schandkerl, gemeiner Kerl, Schuft, homo impuratus, Lucil. 66: ille od. hic impuratus, Ter.: impuratissime, Plaut. rud ...
mōrālitās , ātis, f. (moralis), die Beziehung auf den Charakter, Charakteristik, Macr. sat. 5, 1, 16. – u. die Moralität, Ambros. in psalm. 118. serm. 3.
dēperditus , a, um, PAdi. (v. deperdo), moralisch verderbt, heillos, Gell. 5, 1, 3.
īn-flexibilis , e, unbeugsam, übtr., a) ... ... . de morb. acut. 3, 6, 65. – b) geistig u. moralisch, iudicium, Sen.: obstinatio, Plin. ep.: obnixe inflexibilis mansit, Amm.
1. erro , āvī, ātum, āre (ahd. irr(e ... ... errato, nulla venia, recte facto, exigua laus proponitur, Cic. – b) moralisch, aus Irrtum fehlen, sich vergehen, errasse regem, ...
sāno , āvī, ātum, āre (sanus), heilen, gesund machen ... ... aris fumum atque nidorem, Plin. 12, 81. – b) geistig u. moralisch, heilen, wieder gutmachen, zurecht-, zur Vernunft bringen, partes aegras ...
1. lābor , lāpsus sum, lābī (vgl. griech. ὀ ... ... – labi memoriā, einen Gedächtnisfehler begehen, Suet. – u. geistig od. moralisch irren, fehlen, sich vergehen, erravit, lapsus est, non putavit ...
dēbeo , buī, bitum, ēre (de u. habeo), ... ... ) durch Pflicht zu etwas verbunden sein, zu etwas moralisch verpflichtet sein, die Verpflichtung-, Verbindlichkeit haben usw., im allg.: ...
augeo , auxī, auctum, ēre (got. bi-aukan, ... ... defectione Aeduorum cognitā bellum augetur, gewinnt an Ausdehnung, Caes. – d) moralisch u. geistig, vergrößern, vermehren, heben, erhöhen, fördern, steigern ...
probo , āvī, ātum, āre (probus), I) etwas als ... ... hat, Tac. Germ. 13. – b) übtr., als intellekt. od. moralisch usw. tüchtig, quis est, qui non probet, qui non laudet, Cic ...
pūrus , a, um (v. *pūrāre, zu altind. ... ... Gell. 18, 5, 11. – b) fleckenlos, α) moralisch, sittlich, αα) übh., rein, fleckenrein, rechtschaffen, heilig, ...
1. līber , era, erum (vgl. ε-λε ... ... (= nicht durch Geschenke bestochen), Cic. Verr. 2, 192. – 3) moralisch frei, a) im guten (philos.) Sinne, Cic. ...
Buchempfehlung
Die vordergründig glückliche Ehe von Albertine und Fridolin verbirgt die ungestillten erotischen Begierden der beiden Partner, die sich in nächtlichen Eskapaden entladen. Schnitzlers Ergriffenheit von der Triebnatur des Menschen begleitet ihn seit seiner frühen Bekanntschaft mit Sigmund Freud, dessen Lehre er in seinem Werk literarisch spiegelt. Die Traumnovelle wurde 1999 unter dem Titel »Eyes Wide Shut« von Stanley Kubrick verfilmt.
64 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro