ā-mēns , entis, Adi. m. Compar. u. ... ... nicht bei Sinnen, unsinnig, sinnlos, kopflos, außer sich, wie verrückt, wie rasend, griech. ἄφρων, a) v. Pers.: ne trepides amens ...
... 1. furio , āvī, ātum, āre (furia), wütend-, rasend-, unsinnig machen, begeistern, matres equorum, Hor.: vulgum, Sil.: matres, Stat. – furiātus, a, um, wütend, rasend, unsinnig, mens, Verg.: ignes, Ov.: mentes malis incursibus furiatae ...
2. furio , īre (furia), wütend-, rasend-, unsinnig sein, ut furiat, Sidon. carm. 22, 94: ludunt quippe ibi, non furiunt, Augustin. de civ. dei 6, 9, 1. p. 263, 18 D. 2
... nichts weniger als vernünftig, wahnsinnig, rasend, unsinnig, überspannt, a) v. leb. Wesen: homo ... ... – b) übtr., v. Lebl. u. Abstr., ungeheuer, rasend (= sehr heftig), wütend, impetus, Liv.: vultus ...
Potniae , iārum, f. (Ποτνιαί ... ... Asopus, berüchtigt durch das Futter seiner Weiden, von dem die Pferde u. Esel rasend geworden sein sollen, Plin. 25, 94. – Dav. Potnias ...
furiōsē , Adv. (furiosus), wütend, rasend, unsinnig, aliquid f. facere, Cic. ad Att. 8, 5, 1: in alqm cum gladio furiosius irruere, Spart. Hadr. 12, 5: furiosissime qui dixit, Sen. contr 10, 5 (34), ...
vē-sānio , īre (vesanus), wahnsinnig-, rasend sein, vesaniens ventus, Catull. 25, 13. Cassiod. hist. eccl. 9, 30.
manicos , on (μανικός, ή, όν), rasend machend, Plin. 21, 179.
furiōsus , a, um, Adi. m. Compar. u. Superl. (furia), voller Wut, -Raserei, wütend, rasend, unsinnig, sowohl durch Geistesstörung als durch leidenschaftliche Aufregung (Ggstz. sanus ...
furenter , Adv. (furens), wütend, rasend, bacchari, Santra tr. 2: irasci, Cic. ad Att. 6, 1, 12: agere, Amm. 26, 5, 7.
fānāticus , a, um (fanum), von einer Gottheit in Entzückung, rasende Begeisterung, Raserei versetzt, begeistert, schwärmerisch, fanatisch, rasend, I) eig., v. Pers.: Galli f., Liv.: homo, ...
Stheneboea (Sthenoboea), ae, f. (Σθενέ ... ... des Argiverkönigs Prötus, deren Liebe Bellerophon, der Gastfreund des Prötus, verschmähte, worauf sie rasend wurde, Iuven. 10, 327. Hyg. fab. 57 u. 243 ...
furiāliter , Adv. (furialis), wie eine Furie, unsinnig, rasend, Ov. fast. 3, 637. Porc. Latro in Catil. 37. Verecund. in cant. deuter. no. 26.
maenomenon (μαινόμενον), mel, ein Honig, den man in Pontus sammelte u. dessen Genuß rasend machte, Plin. 21, 77.
maniopoeos , ī, m. (μανιοποιός, rasend machend), anderer Name der Pflanze hyoscyamus, Ps. Apul. herb. 4.
1. furo , ere (zu griech. θυάζω, rase, ... ... amore furit, Ov.: furens puer, Hor. – furere alqā, in ein Mädchen rasend verliebt sein ( μαίνεσθαι επί τινι), Hor. epod. 11, 6: ...
furia , ae, f. (furo), I) die Wut ... ... 3, 551 sqq., p. 670 sqq.), durch innere Unruhe beständig peinigen u. rasend machen, das personifizierte böse Gewissen (vgl. Cic. de nat. deor. ...
1. Bacchus , ī, m. (Βάκχο ... ... , 13: Nysius, Cic. Flacc. 60). Herangewachsen wurde Bacchus selbst von Hera rasend gemacht u. irrte in der Raserei umher. – als Gott des Weins mit ...
bacchor , ātus sum, ārī (Bacchus), I) intr.: A) ... ... , Vulg. iudic. 20, 25: auch umherschwärmen, umhertollen = schwärmend-, rasend-, wild umherschweifen, -umherirren, in magnis montibus passim, Lucr.: totam per ...
rabidus , a, um (rabies), wütend, toll, I ... ... Sen. poët – ventus, Ov. – B) insbes., von Begeisterten, rasend, alios age incitatos, alios age rabidos, Catull. 63, 93. – ...
Buchempfehlung
Als einen humoristischen Autoren beschreibt sich E.T.A. Hoffmann in Verteidigung seines von den Zensurbehörden beschlagnahmten Manuskriptes, der »die Gebilde des wirklichen Lebens nur in der Abstraction des Humors wie in einem Spiegel auffassend reflectirt«. Es nützt nichts, die Episode um den Geheimen Hofrat Knarrpanti, in dem sich der preußische Polizeidirektor von Kamptz erkannt haben will, fällt der Zensur zum Opfer und erscheint erst 90 Jahre später. Das gegen ihn eingeleitete Disziplinarverfahren, der Jurist Hoffmann ist zu dieser Zeit Mitglied des Oberappellationssenates am Berliner Kammergericht, erlebt er nicht mehr. Er stirbt kurz nach Erscheinen der zensierten Fassung seines »Märchens in sieben Abenteuern«.
128 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro