īcio od. īco , īcī, ictum, ere, mit einem Stoße od. Schlage erreichen = treffen, I) eig. u. meton.: I) eig.: ic. femur, Plaut.: fuscinā ici vidulum, Plaut. fr.: lapide ictus, ...
prōnus , a, um (prō), vorwärts geneigt, sich vorwärts ... ... pronum in ventrem, postea sedentem, Varro: pronus pendens in verbera, vorhangend zum Schlage, Verg.: pr. in baculum, sich bückend auf usw., Apul.: ...
calleo , uī, ēre (callum), I) eine harte (dicke ... ... Haut haben, priusquam calleret (sumen), Plin. 11, 211. – durch Schläge od. Arbeit = Schwielen haben, magis calleo quam aprugnum callum ...
vāpulo , āvī, ātūrus, āre, identifiziert mit vagulo, s ... ... , der geschlagen wird; meton. = geschlagen (gezüchtigt) werden, Schläge-, Prügel bekommen, I) eig., von Pers., Komik., Lucr., ...
hostia , ae, f. (hostio = ferio, ich schlage; eig. »die Geschlagene«, dah.) das Schlachtopfer, Opfertier, Opfer, gew. nur zur Versöhnung der Götter, das Sühnopfer (zur Unterscheidung v. victima s. Marquardt-Wissowa ...
tuxtax , klatsch klatsch, Ausdruck des Schalles beim Auffallen der Schläge, tuxtax tergo erit meo, klatsch klatsch wird es auf meinem Rücken gehen, Plaut. Pers. 265 R. (Vulg. taxtax). Vgl. Naev. com. 6 (wo ...
... ) herausschlagen, A) durch Schläge mit dem Hammer bilden, dah. 1) eig. = ... ... herausbilden, alios continuatio extundit (vom Bildhauer hergenommen, der durch unzählige Schläge aus dem rohen Marmor einen Gott macht), Quint. 1, 3, ...
repente , Adv. (repens), plötzlich, mit einem Schlage, unvermutet (Ggstz. sensim), Ter., Cic. u.a. – attrib., laeta rep. pax, Liv. 1, 13, 6: quo repente discursu, Liv. 22, 17, 3.
2. verbero , ōnis, m. (verber), eig. einer, der Schläge verdient, ein Schimpfwort, Schlingel, Galgenstrick, Schurke, Plaut. Amph. 284; capt. 551 u.a. Ter. Phorm. 684. Cic. ad Att. 14, 6, ...
tax pax , Ausdruck des Schalles beim Auffallen der Schläge, klatsch! patsch! Naev. com. 6 R. 2 (bei Charis. 239, 12). Vgl. tuxtax.
plumbeus , a, um (plumbum), aus Blei, bleiern, ... ... A) adi.: glans, Lucr.: vas, Plin.: charta, Suet.: ictus, Schläge mit einer Geißel, an der eine Bleikugel war, Prud.: color, Bleifarbe ...
inductor , ōris, m. (induco), I) einer, der Schläge aufzieht, der Durchprügler, Plaut. asin. 551. – II) = εμβιβαστής, der Leithund, Gloss. III, 361, 34. – III) ind. litterarum, ...
mastīgia , ae (μαστιγίας ... ... ein Schimpfwort, Schlingel, Taugenichts, Schurke, eig. einer, der immer Schläge bekommt od. verdient, Plaut. capt. 600 u. most. 1. ...
plāgōsus , a, um (1. plaga), I) pass., voller Schläge od. Wunden, dorsum, Apul.: crura, Apul. – II) aktiv = viel Schläge austeilend, schlaglustig, Orbilius, Hor. ep. 2, 1, ...
plāgālis , e (1. plaga), zum Schlage gehörig, poena, Prügelstrafe, Ps. Cypr. de duod. abus. saec. 9 extr.
vāpulāris , e (vapulo), der Schläge bekommt, scherzhaft, tribunus, der Oberste der Prügelempfänger, v. einem Sklaven, Plaut. Pers. 22.
verbereus , a, um (verber), Schläge verdienend, caput. Plaut. Pers. 184: so auch (scherzh.) statua, Plaut. capt. 951 u. Pseud. 911; vgl. 2. verbero.
virgidēmia ( virgindēmia ), ae, f., ein nach Analogie v. ... ... aus virga scherzhaft gebildetes Wort, die Prügelernte, d.i. Schläge, Plaut. rud. 636. Varro sat. Men. 8 (in einem ...
plāgipatida , ae, m. (plaga u. patior), einer, der Schläge erduldet, Plaut. capt. 472; most. 356.
plāgigerulus , a, um (plaga u. gerulus), Schläge bekommend, Plaut. most. 875; Pseud. 153 G.
Buchempfehlung
Als E.T.A. Hoffmann 1813 in Bamberg Arbeiten des französischen Kupferstechers Jacques Callot sieht, fühlt er sich unmittelbar hingezogen zu diesen »sonderbaren, fantastischen Blättern« und widmet ihrem Schöpfer die einleitende Hommage seiner ersten Buchveröffentlichung, mit der ihm 1814 der Durchbruch als Dichter gelingt. Enthalten sind u.a. diese Erzählungen: Ritter Gluck, Don Juan, Nachricht von den neuesten Schicksalen des Hundes Berganza, Der Magnetiseur, Der goldne Topf, Die Abenteuer der Silvester-Nacht
282 Seiten, 13.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro