ē-lābor , lāpsus sum, lābī, I) heraus - u. herabgleiten, -schlüpfen, -fallen, unvermerkt entgleiten, -entfallen, entschlüpfen, entwischen, A) eig.: 1) im allg.: α) v. leb. Subjj.: cum ( ...
... engern Sinne, v. Feuer = entglimmen, unvermerkt-, allmählich in Brand geraten (vgl. Serv. Verg. Aen. ... ... II) übtr.: 1) v. Leidenschaften u. Zuständen usw., unvermerkt an Stärke gewinnen, unmerklich fortwirken und um sich greifen, -überhandnehmen, sich unvermerkt verbreiten, Tyndaridis formae conflatus amore ignis, Alexandri ...
fūrtim , Adv. (fur), diebischerweise, übtr. = verstohlen, insgeheim, unvermerkt, Plaut., Cic. u.a.: Ggstz. palam, Ter., palam libereque, Cic.: Ggstz. vi aperte, Liv.: dissimulanter et furtim, Ggstz. simpliciter (unumwunden ...
cessim , Adv. (cedo), weichend = rückwärts, zurück, ab Ilio reverti, Varr. fr.: ire, unvermerkt zurückbleiben, Iustin.: abire, Mart. Cap.: dehiscens lagoena, schräge, Apul ...
obscūrē , Adv. (obscurus), I) dunkel, cernere, ... ... obscurius dicere, Cic. u. Quint. – b) = im dunkeln, unvermerkt, insgeheim (Ggstz. aperte, perspicue), Cic.: alqd non obsc. ...
fūrtīvē , Adv. (furtivus), verstohlen, unvermerkt, clam furtive accepisse, Plaut.: f. agere gratias et in angulo et ad aurem, Sen.: f. data munera, Ov
per-lābor , lāpsus sum, lābi, durchschlüpfen, durchdringen, ... ... wohin? m. ad u. Akk., durchdringen bis usw., unvermerkt und schnell gelangen bis usw., indeque perlapsus ad nos et ...
sub-lābor , lāpsus sum, lābī, I) unvermerkt heranschleichen, -sich einschleichen, Verg. Aen. 7, 354; 12, 686. – II) nach unten gleiten, A) im allg.: sublapsum est intercepto spiritu corpus, Sen. contr. ...
inter-morior , mortuus sum, morī, unter der Hand und unvermerkt hinsterben, absterben, I) eig., Suet. Ner. 42, 1. – II) übtr.: A) absterben, zugrunde gehen, hinschwinden, v. Gewächsen, Cato: ...
dissimulanter , Adv. (dissimulo), unvermerkt, insgeheim, alqm diss. (ohne daß er es merkt) asservare, Liv.: verba non aperte, sed diss. conclusa, Cic.: alii (ante finem recedunt) diss. et furtim, alii simpliciter et libere, Plin. ...
dissimulābiliter , Adv. (*dissimulabilis v. dissimulo), unvermerkt, insgeheim, Plaut. mil. 260.
sub-eo , iī, itum, īre, I) unter ... ... Verg.: altera barba subit, Mart. – b) nach und nach-, langsam-, unvermerkt herangehen, sich heranschleichen, sich einschleichen, α) m. Acc.: thalamos ...
aevum , ī, n., altl. aevom, griech. αἰών ... ... , piscium, arborum, Plin.: crescit, occulto velut arbor aevo, fama Marcelli, unvermerkt, Hor. – b) insbes., das hohe Alter, aevo ...
af-flo (ad-flo), āvī, ātum, āre, I) ... ... Graecorum frequentiam non fuisse, Cic. – β) anhauchen, eingeben, (unvermerkt) mitteilen, ubi indomitis gregibus Venus afflat amores, Tibull.: (genetrix) ...
... – b) übtr., v. langsam oder unvermerkt sich fortbewegenden Ggstdn., tacitis quia leniter undis placidus per vada serpis, ... ... . poët. 28. – B) insbes., kriechen, schleichen, sich unvermerkt ausbreiten, fortwuchern, per membra senectus serpit, Lucr.: neque enim serpit ...
1. fūror , ātus sum, ārī (fur), I) stehlen ... ... II) übtr.: A) stehlen, d.i. insgeheim u. unvermerkt an sich ziehen, erschleichen, civitatem, Liv.: speciem alcis, ...
ef-fluo (ec-fluo), flūxī, ere (ex u. ... ... sentiret, Cic. Tusc. 2, 59. – B) übtr.: 1) unvermerkt ausfallen, entfallen, entschwinden, a) konkr.: α) ...
af-fluo (ad-fluo), flūxī, ere, an etw. ... ... fr.: affluentibus in diem copiis, Flor. – II) übtr.: 1) unvermerkt zufließen, -zukommen, si ea sola voluptas esset, quae quasi ...
ob-rēpo , rēpsī, rēptum, ere, herzukriechen, -schleichen, ... ... te obrepet fames, Plaut. – unpers., ignoratione obreptum est (geschah es unvermerkt), ut sacrificantibus nobis eam secum mater inferret, Cypr. de laps. 25. ...
īn-fluo , flūxī, flūxum, ere, I) hinein - ... ... magnus influxit aut parcior, Sen. – B) übtr.: 1) hineinfließen, unvermerkt hineinkommen, sich einschleichen, sich einschmeicheln, in aures, Cic.: in universorum ...
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»In der jetzigen Zeit, nicht der Völkerwanderung nach Außen, sondern der Völkerregungen nach Innen, wo Welttheile einander bewegen und ein Land um das andre zum Vaterlande reift, wird auch der Dichter mit fortgezogen und wenigstens das Herz will mit schlagen helfen. Wahrlich! man kann nicht anders, und ich achte keinen Mann, der sich jetzo blos der Kunst zuwendet, ohne die Kunst selbst gegen die Zeit zu kehren.« schreibt Jean Paul in dem der Ausgabe vorangestellten Motto. Eines der rund einhundert Lieder, die Hoffmann von Fallersleben 1843 anonym herausgibt, wird zur deutschen Nationalhymne werden.
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