Bebryces [1]

[798] 1. Bebryces, ycum, Akk. cas, m. (Βέβρυκες), eine Völkerschaft in der später Bithynien genannten Landschaft in Kleinasien, Plin. 5, 127. Val. Flacc. 4, 315. Amm. 22, 8, 14. – Sing. Bebryx, ycis, m. (Βέβρυξ), der Bebrycier, vorzugsw. ein alter, auch Amycus genannter König in Bebrycien, der, stark im Cästuskampfe, die besiegten Fremden zu opfern pflegte, aber zuletzt von Pollux überwunden u. getötet wurde, Val. Flacc. 4, 261 u. 290. Stat. Ach. 1, 190 (wo griech. Akk. Bebryca). – Dav.: A) Bebrycia, ae, f. (Βεβρυκία), die von den Bebryciern bewohnte Landschaft Bebrycien, später Bithynien, Sall. hist. fr. u. [798] Val. Flacc. – B) Bebrycius, a, um (Βεβρύκιος), a) zur Landschaft Bebrycien gehörig, bebrycisch, Verg. u. Val. Flacc. – b) zum König Bebryx gehörig, arena, auf der Amykus od. Bebryx mit dem Pollux kämpfte, Stat.: nemus, in dem Amykus den Fremden auflauerte, Stat.: cruor, das von ihm vergossene Blut, Tert. – auch in bezug auf den bithynischen König Prusias, hospes, Sidon.

Quelle:
Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. Hannover 81913 (Nachdruck Darmstadt 1998), Band 1, Sp. 798-799.
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