resideo , sēdī, sessum, ēre (re u. sedeo), verweilend sitzen bleiben, sitzen, sitzend zurückbleiben, verweilen, I) eig.: a) übh.: corvus arbore residens, Phaedr.: in equo, Ov.: equo, Sil.: patriis in terris resedisse ...
... moror), in od. bei etw. verweilen, -sich aufhalten, I) eig.: sedecim annis Italiae, Iustin.: nidis, Col.: meridiano (zur Mittagszeit) immorans, daselbst verweilend, Plin.: imm. in hac vita, Augustin.: v. Lebl., ...
com-moror , ātus sum, ārī, verweilen, eine Weile bleiben, a) übh., an einem Orte, in einem Zustande, bei einer Handlung, commorandi enim natura deversorium dedit, non habitandi, Cic. – c. paululum, Sall.: paulisper, dum ...
dēversito , āre (Intens. v. deverto), verweilend einkehren, übtr., ad alqd, bei etwas verweilen, Gell. 17, 20, 6.
nōn-numquam od. (richtiger) getrennt nōn numquam , Adv., mehr als einmal = bisweilen, zuweilen (Ggstz. numquam od. saepe, saepius), Cic. u.a.
... auf, monte sub aërio, Verg. 2) zur Bezeichnung des Verweilens in der unmittelbaren Nähe eines höher ragenden Gegenstandes, unter, unterhalb, unten ... ... .: sub sinistra Britanniam relictam conspexit, Caes. 3) zur Bezeichnung des Verweilens in einem umschließenden Gegenstande, unten in, ...
2. diū (verwandt m. dū-dum), Compar. diūtius , Superl. diūtissimē , 1) eine Weile, längere Zeit, in längerer Zeit, Ggstz. uno tempore, Cic.: Ggstz. momento, Sen.: Ggstz. semper, Cic.: ...
rārō , Adv. (rarus), selten, hier und da, nur zuweilen (Ggstz. saepe), Cic. u.a.: verb. admodum r., Cic. fr., r. admodum, Quint.: r. umquam, Quint.: ita r., Cic.: sic r., Hor ...
... B) im Sinne des Verweilens, des längeren oder kürzeren Aufenthalts, weilen, verweilen, verbleiben, sich aufhalten, sich befinden, 1) eig.: ... ... – 2) übtr., dum moror in externis, verweile bei usw., mich beschäftige mit usw., Vell.: ...
dūdum , Adv., I) (du zu duro, u. ... ... eben, eben od. nicht lange erst, vor einer (kleinen) Weile, vor kurzem, vorhin, vorher, früher (s. Brix Plaut. ...
2. mōror , ārī (v. μωρός), ein Narr ... ... im scherzh. Doppelsinne = ein Narr sein u. = (1. moror) verweilen, leben, Suet. Ner. 33, 1: ebenso ego morā moror ...
crūsta , ae, f. (verwandt mit crūdus, cruor), ... ... , d.i. die harte, trockene Oberfläche eines sonst weichen Körpers, deutsch zuweilen auch Borke, Rinde, Schale, Schicht, a) übh.: ...
sēnsim , Adv. (sentio, sensus), nur od. kaum merklich, allgemach, allmählich, unter der Hand, nach und nach, mit Weile (Ggstz. repente, citato gradu, cursim), sensim sine sensu, ...
morātor , ōris, m. (moror), I) (v. moror no. I) der Verweiler, Zögerer, a) der Bummler, Corp. inscr. Lat. 4, 813. – b) als milit. t. t. = der ...
dē-mīror , ātus sum, āri, mit Verwunderung bei etwas verweilen, sich gar sehr über etwas verwundern (als über etwas Neues, Unbekanntes), dem. responsum eius, Gell.: quod demiror, Cic.: m. folg. ...
... Plaut. Quint. u.a. – II) mitunter, zuweilen, bisweilen, manchmal, Sen. rhet. u. phil., ... ... 26, 6). – dah. interim... interim, zuweilen... zuweilen, bald... bald, Quint.: semper... sed etiam interim, ...
quondam , Adv. (eig. *quomdam), I) zu ... ... u. Suet. – b) zu gewisser Zeit, zu gewissen Zeiten, zuweilen, Cic. u. Verg. – II) insbes.: a) ...
re-moror , ātus sum, ārī, I) intr. sich aufhalten, verweilen, säumen, diu intus, Plaut.: non diu, Catull.: in Italia, Liv. – II) tr. zurückhalten, aufhalten, verzögern, hemmen, alqm, Plaut. u. ...
1. dēsidia , ae, f. (desideo), I) das lange Sitzen, Verweilen an einem Orte, zB. am Putztische, Prop. 1, 15, 6. – II) das Müßigsitzen, der Müßiggang aus Mangel ...
dēsideo , sēdi, sessum, ēre (de u. sedeo), sitzend verweilen, -verharren, I) aus Mangel an Rührigkeit still-, müßig dasitzen, müßig verweilen, die Hände müßig in den Schoß legen, frustra ubi totum desedi diem ...
Buchempfehlung
Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
62 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro