bidental

[823] bidental, ālis, n. (bidens), ein Blitzmal, ein vom Blitz getroffener Ort, der dann durch ein Opfertier (bidens) gesühnt wurde u. so für geheiligt galt, dah. auch nicht durch Berührung verletzt werden durfte, Pers. 2, 27 (dazu die Schol.). Apul. de deo Socr. 7: b. movere, verrücken (u. so entweihen), Hor. de art. poët. 471 sq. – Dav. bidentālis, is, m., der Priester eines Blitzmals, Corp. inscr. Lat. 5, 567: u. ebenso bidentales sacerdotes, Corp. inscr. Lat. 5, 568.

Quelle:
Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. Hannover 81913 (Nachdruck Darmstadt 1998), Band 1, Sp. 823-824.
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