corollarium

[1701] corōllārium, iī, n. (corolla), das Kränzchen, Gell. 4, 14, 6. – bes. ein urspr. aus natürlichen, später aus von vergoldetem od. versilbertem Kupferblech, ja von Gold u. Silber selbst verfertigten Blumen bestehendes Kränzchen, als Geschenk an gute Schauspieler und andere Künstler (vgl. Plin. 21, 5), wofür später Geld oder andere Dinge von Wert gegeben wurden; dah. I) übtr. = Geschenk, Trinkgeld, Zulage, (vgl. Varro LL. 5, 178), Cic. u.a.: corollarium accipere, Petron. – II) übtr. = Zusatz, angehängter Folgesatz, Boëth. de cons. phil. 3. pros. 10 u. 4. pros. 3.

Quelle:
Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. Hannover 81913 (Nachdruck Darmstadt 1998), Band 1, Sp. 1701.
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