Familiennamen , siehe Personennamen.
... dass man dem Kinde einen Namen aus den Namen von Vater und Mutter zurechtmachte. Abgesehen von den ... ... grösstenteils daraus erklären, dass die innere Bedeutung des Namens im Familiennamen früh verschwand und der Name ... ... lokaler Natur; das Hauptwerk über die altdeutschen Namen ist Förstemann , Altdeutsches Namenbuch. Bd. I. Personennamen. Nordhausen, 1856. Andere Arbeiten sind ...
Falkenbeize. Aus der Etymologie der Falkennamen vermutet man, dass die Falkenjagd zuerst bei den Germanen in Aufnahme gekommen und von da zu den Römern und andern europäischen Völkern übertragen worden sei. Die besonderen mittelhochdeutschen Namen der verschiedenen Falkenarten sind ger - oder girvalce, sackers ...
... , Ergebung in den besondern Schutz des Königs, Aufnahme ins Gefolge des Königs, Übernahme eines Amtes, z.B. des Majordomus ... ... die sie haben, empfangen sie später den Namen , der mit der Zeit Familienname wird. Da zu Anfang die Beziehung ... ... Geburt von freien Eltern, von einem freien, alten, vornehmen Geschlecht; Familiennamen solcher Geschlechter sind ...
... die Ortsnamenforschung ihrem Wesen nach lokaler Grundlage bedarf. Ortsnamen sind Namen örtlicher Individuen, dieselben mögen bloss der Natur angehören oder ... ... geworden sein. Ursprünglich sind es Gemeinnamen, deren Übergang zu Eigennamen sprachlich besonders durch Aufgeben des Geschlechtes und ... ... Sprache gemäss hier wie in den Personennamen zu zahllosen zusammengesetzten Ortsnamen geführt, wobei in erster Linie die ...
Namen von Sachen. Ausser den Personen erhalten namentlich in ältester Zeit auch Gegenstände ... ... dem Vorgange des Altertums, mit Tiernamen benannt, aber in appellativer Weise nur je die Gattung, z.B. ... ... Mette, Metteke , Kosewort zu Mechtild, Weckauf; auch Monatnamen , Namen der Planeten und der Zeichen des Tierkreises, ja die ...
... Noch durch längeres und mehr gepflegtes Haar zeichneten sich die Edlen und Könige, namentlich die Merowinger aus. Seitdem einzelne Karolinger von der Sitte ihres Volkes abwichen ... ... beizenden Salben aus Ziegentalg und Buchenasche, eine Sitte, welche die Römer von ihnen annahmen, wie diese auch auf falsche Flechten von deutschen Haaren begierig ...
Asen , der altnordische Name der einen Götterklasse, der die Wanen gegenüberstehen; got. und ahd. ... ... den Asen zählten ausser Wodan sämtliche oberen Götter und Göttinnen mit Ausnahme der Wanen genannten Freyr und Freya. Asen und Wanen führten miteinander einen Krieg ...
... lâchenaere , der Besprecher, Zauberer, als Geschlechtsname Lachner erhalten. Die frühesten Ärzte in Deutschland waren Geistliche, besonders in ... ... eine Sammlung ärztlicher Vorschriften mit angehängtem botanischen Glossar. Diesem und ähnlichen unter dem Namen des Hippocrates oder Aristoteles oft abgeschriebenen Arzneibüchern folgt im 15. ...
... die, ist altnordisch als Thrûdhr der Name einer Schlachtjungfrau, althochdeutsch in zahlreichen Frauennamen erhalten: Alpdrût, Regindrût, Irmindrût, Amaldrût, Gêrdrût, Sigidrût, Trûdhilt. Mit Einführung des Christentums ging der Name der halbgöttlichen Jungfrau in den ... ... nicht regen, nicht atmen, nicht rufen kann. Ein anderer Name ist Mare, Mahrt, Nachtmar. Grimm ...
Namen , siehe auch Personen- und Familiennamen , Ortsnamen .
... gisil, gisal , verkürzt gis zusammengesetztenzahlreichen Eigennamen: Willigis, Madalgis, Fridugis; Gisulf, Gisalbald, Gisalbrand, Gisalmund , auch ... ... der Höfe. Durch das ganze Mittelalter blieb die Geiselstellung eine Bekräftigung des Eides, namentlich wenn die Treue einmal verletzt, oder Verdacht des Abfalles vorhanden war. Sogar ...
... den Grafen , übten nach geistlichem Rechte Jurisdiktion über den Klerus , nahmen häufig an den Gerichten der Grafen teil, hatten manchmal sogar von ... ... Fragen auch politische Geschäfte verhandelt werden konnten. Das Recht der Bestätigung ihrer Wahl nahmen die Könige trotz zahlreicher Synodalbeschlüsse in Anspruch, und es geschah ...
... ein in einen Wolf verwandelter Mensch; die Annahme der Wolfsgestalt hängt von dem Überwerfen eines Wolfgürtels oder Wolfhemds ab; wer ... ... spielte dieser Aberglaube eine grosse Rolle, und zwar war hier die gewöhnliche Annahme, die Verwandlung werde durch einen um den Leib gebundnen Riemen bewirkt; der ...
Basilika. Diese alte Form des christlichen Gotteshauses wurde früher allgemein aus der Form der altrömischen forensischen Basiliken abgeleitet, Sitzungslokalen für die richterlichen Behörden. Diese Annahme ist in neuerer Zeit widerlegt worden, und man leitet jetzt die christliche Basilika ...
Kruzifix. Die altchristliche Kunst begnügte sich mit typischen ... ... mit dem Gotteslamm am Fuss oder dem Brustbild des Erlösers an der Spitze. Die Aufnahme der Kreuzigung Christi in den mittelalterlichen Bilderkreis bereitete sich in den Streitigkeiten vor, welche man namentlich in Syrien über die beiden Naturen des Herrn führte; syrische Mönche haben ...
Germanen , Name. Der Name Germanen war dem Volke, dem derselbe galt, fremd; ... ... Nachbar, Nachbarschaft zurückführen, sodass der Name nichts anderes bedeute als Nachbar; Pott endlich erklärt das Wort als ... ... verschieden erklärten, dunkeln Stelle über eine Nachricht, die er von dem Ursprünge dieses Namens vernommen hatte. Bei den ...
Immunität heisst das von den Merowingern und namentlich von den Karolingern den Stiftern und Klöstern erteilte Recht der Befreiung von öffentlichen Lasten, der Erhebung der königlichen Einkünfte für eigene Rechnung und der Aufnahme ihrer Hörigen in den besonderen königlichen Schutz mit den sich daran knüpfenden Wirkungen ...
Antrustio , abgeleitet von trustis , die verbundene Schar und besonders die der Gefolgsgenossen, ist in der Merowinger Zeit der Name desjenigen, der zur Gefolgschaft des Königs gehört; er heisst auch Tisch genosse, conviva. Die Aufnahme in die Trustis erfolgte durch die Formel: »Es ist recht, dass wer ...
Monatnamen. Die indogermanischen Völker belegten erst nach ihrer Teilung ... ... und Gewächsen. Die ältesten germanischen Monatnamen stammen aus Skandinavien und England. Von den Monatnamen der festländischen Deutschen ... ... Karl an Stelle der bisher durcheinander gebrauchten deutschen und lateinischen Namenreihe eine gültige deutsche Namenreihe gesetzt habe, die folgendermassen lautet: 1. ...
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