Fliegende Blätter heissen die zahlreichen Flugblätter, die seit dem Ende des 15. Jahrh. mit einem oder mehreren Liedern, mehrfach als offene Foliobogen, seltener in Quart, am häufigsten aber in klein Oktav, namentlich aus den Druckstätten zu Strassburg und Basel, Augsburg und Nürnberg ...
... antiken Musik gelten darf, die Mehrstimmigkeit. 2. Anfänge der Mehrstimmigkeit. Dieselbe existierte in der Instrumentalmusik ... ... verschiedene Melodien unter sich zu mehrstimmigen Sätzen zu verbinden. Je mehr man aber im Zusammensingen mehrerer ... ... Tasten von nun an nur mehr die Funktion des Erklingenmachens, nicht mehr aber des Abteilens zu versehen ...
... . Später wurden auch türkische Pferde eingeführt. Diese morgenländischen Pferde wurden aber mehr als Paradepferde verwendet und konnten namentlich im Felddienste dem deutschen schweren Rosse den ... ... , aber es scheint, dass die angedrohte Strafe wenig fruchtete. Bei der vermehrten Aufmerksamkeit, die man dem Pferd im Mittelalter zuwendete ...
... silbergezierte Mützen und Schleier oder Stürzen wieder mehr in Aufnahme. Das Haar wurde nach wie vor ... ... Gedruckt im Jahr Christi 1712. « u.a.m. Mehr und mehr wich auch in den östlichen Staaten aller Widerstand; selbst Wien ...
... sie mit den Reichsstädten die Städtebank teilten, näherten sich mehr und mehr den Reichsstädten , nahmen etwa auch diesen ... ... Durch Handel und Reichtum hob sich die Macht der Städte mehr und mehr; unfreie Leute vom Lande, welche in den Städten Zuflucht ...
... Köpfe allein nicht entschädigen, denn die Plastik bedarf mehr als des Kopfes ; sie muss auf eine harmonische Ausbildung des ganzen ... ... blieb in dieser Epoche nur ein enges Feld. Die Architektur verschmähte mehr und mehr ihre Beihilfe. Die gotischen Bauwerke werden entweder in nüchterner Kahlheit ...
... 14. und 15. Jahrhundert noch infolge anderer Vorgänge einen deutschen Kirchengesang mehr und mehr in Fluss. Schon früher vernimmt man, dass Ketzer öffentlich ... ... erschien zu Erfurt schon eine auf 25 Lieder vermehrte Sammlung, das Enchiridion oder Handbüchlein, mit 18 Lutherischen ... ... Fortgang, wobei die letzteren bald mehr dem gemeinsamen Gebrauch der evangelischen Kirche, bald mehr einer besonderen städtischen oder ...
... fast immer Gartenanlagen in Verbindung, allerdings heute fast nirgends mehr erhalten. Den vollständigsten Begriff eines Gartens der Renaissance giebt uns die ... ... deren Hauptstück nun das vom Maler angefertigte Altarbild wurde, welches von einer in mehreren Stockwerken sich aufbauenden Architektur mit Säulenordnungen, abgebrochenen Giebeln, Voluten und allen Ausgeburten ...
... Lyra war ein drei- oder mehrsaitiges Instrument, welches mit dem Plectrum geschlagen wurde. Im übrigen gleicht es vollkommen ... ... oder Chifonie, wahrscheinlich weil es, in der Art des Organums Hucbalds, der Mehrstimmigkeit diente. Anfangs scheinen zwei Personen, die das Instrument auf dem Schosse liegen ... ... betragen haben. Später glich die Rotta mehr einer Mandoline. Die Saiteneinbuchtungen unserer Violine fehlten also und der ...
... es, entgegen dem bisherigen deutschen Gebrauch, nunmehr üblich, grössere Tischgenossenschaften nicht mehr an einer grossen, sondern an ... ... . Die einteiligen Wohnhäuser genügten nicht mehr. Sie wurden erweitert und in mehrere Räume eingeteilt, deren jeder ... ... Bankkästen dagegen, die sich längs den Zimmerwänden hinzogen, kamen mehr und mehr ausser Gebrauch oder wurden durch leichtere Geräte derselben Art ...
... dass ohne Genehmigung des Bischofs keine neuen Heiligen verehrt werden sollten. Mehrere Jahrhunderte stand deshalb das Recht der Heiligenernennung ausschliesslich den Bischöfen zu, ... ... 1280. seit seiner Beatification 1622: 15. Nov. Alexander. Unter den mehr als 30 Heiligen dieses Namens wird der Patron ...
... Schauplatz. Doch bilden die Geschichtschreiber dieser Zeit keine bestimmte Schule mehr, treten vielmehr an verschiedenen Orten unter ganz verschiedenen Verhältnissen auf. Die ... ... in die Mitte des 13. Jahrhunderts war die deutsche Geschichtschreibung mehr und mehr vom Geiste und der Bedeutung des deutschen Reiches und seiner ...
... Volkes. Ebenfalls nach altem Herkommen war eine Teilung unter mehrere Söhne gestattet, wobei die Mitwirkung des Volkes und der Grossen meist ... ... kaiserlichen Titel ohne Krönung durch den Papst oder einen Stellvertreter an. Mehr und mehr beruht das kaiserliche Ansehen auf der Hausmacht seines Geschlechtes. Dagegen ...
... Rhein herab wirksam blieb, ging mehr vom Volke, das mittel- und norddeutsche mehr von der Geistlichkeit und der Schule aus. In der Schweiz ... ... Schriften die Erinnerung an frühere Jahrzehnte aufrecht. Sonst trat das Schauspiel mehr und mehr in den Dienst der Schule, besonders seitdem die Jesuiten diese ...
... einziges bestimmtes Amt bedeuten zu dürfen, vielmehr an verschiedenen Stellen bald den Gefolgsherrn, bald den Gaukönig und bald den ... ... Papst gegenüber auf die Fürsten stützen müssen; die Folge war, dass diese sich mehr und mehr selbständig ausbildeten. In immer weiterem Umfange wurde damals in den ...
Donar ist der zweitgrösste der germanischen Götter, in der Urzeit wahrscheinlich mehr geehrt als Wodan , daher der fünfte Wochentag, dies Jovis , zu Donnerstag wurde, der noch heute manche volksmässige Anschauungen bewahrt hat. Während Wodan im sausenden Sturm auf weissem Wolkenrosse reitet ...
... ; liber bezeichnete ursprünglich wohl nur Rollen. Mehrere Blätter zu einer Lage gefaltet heissen quaternio , ursprünglich eine Lage von ... ... (Paris), England und den Niederlanden. In Deutschland pflegten die Studenten ihre Bücher mehr als anderswo selbst abzuschreiben, oder sie entlehnten sie aus den Kloster - ...
... und teuflischer Schlangen vorwaltet, verehrte das Heidentum mehr gütige, wohlthätige Schlangen; die Schlange ist ein heilbringendes, unverletzliches Tier, dem ... ... der Drache in der christlichen Symbolik und Malerei . Seine Gestalt ist nicht mehr, wie im heidnischen Altertum, diejenige einer geflügelten Riesenschlange, sondern eines zwitterhaften ...
... Gesetz der Dreiteiligkeit nicht unterworfene Strophe, die mehr gesagt als gesungen wurde; wenigstens wird bei ihr nirgends musikalischer Begleitung erwähnt; ... ... lost, dient besonders politischem, gnomischem und satirischem Inhalt und nimmt daher um so mehr zu, als die hochgespannte, religiöse und dem Frauendienst gewidmete Empfindung abnimmt. ...
Renner ist der Name eines ausgedehnten deutschen Lehrgedichtes des Hugo von Trimberg ... ... vor Bamberg. Das über 24000 Verse starke Gedicht entbehrt eines festen Planes und ist mehr eine allgemeine Strafpredigt, aber lebhaft geschrieben und durch eingestreute Fabeln und Erzählungen belebt. ...
Buchempfehlung
Stifters späte Erzählung ist stark autobiografisch geprägt. Anhand der Geschichte des jungen Malers Roderer, der in seiner fanatischen Arbeitswut sich vom Leben abwendet und erst durch die Liebe zu Susanna zu einem befriedigenden Dasein findet, parodiert Stifter seinen eigenen Umgang mit dem problematischen Verhältnis von Kunst und bürgerlicher Existenz. Ein heiterer, gelassener Text eines altersweisen Erzählers.
52 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro