Karten , s. Spielkarten .
Whist (uist), aus England stammendes Kartenspiel mit 52 Karten , von 4 Personen gespielt, wobei 2 Gegenübersitzende zusammenspielen, mit dem Zwecke , den andern Theil durch gemachte Stiche (trickes) zu überbieten. Ein Stich, den eine Partie über 6 erhält, ...
Talon (talong), frz., Ferse, Absatz am Schuh , Vorsprung ... ... Bastionen ; im Kartenspiel: Stock , Stamm, die nach dem Vertheilen übrig gebliebenen Karten ; bei Staatspapieren der Papierstreifen, welcher die Anweisung für die Coupons ...
Casco , ital., Schädel , Scherbe , Schiffsrumpf. C.assecuranz, Versicherung auf C., d.h. Versicherung der Schiffsladung mit Einschluß des Schiffes . Ein dem Lʼhombre ähnliches Spiel mit deutschen Karten .
Rouge (ruhsch), frz., roth; r. et noir ( e noahr), Roth u. Schwarz , Glücksspiel mit Kugeln ( Roulette ) od. Karten .
Volte (wolt), frz., in der Reitkunst Wendung mit dem Pferde ... ... mit demselben einen Kreis od. Halbkreis beschreibt; V. schlagen , die Karten so mischen, daß eine Karte absichtlich an einen bestimmten Platz gebracht wird.
Tarok , aus Spanien über Europa verbreitetes Kartenspiel, wird von 3 Personen mit 78 Karten , von denen 22 Trümpfe sind, gespielt.
... , so genannt, weil auf den älteren Karten einer der Könige den P. dargestellt haben soll; das Spiel hat ... ... auf eine gewisse Karte gegen den Bankier setzen; dieser schlägt hierauf die Karten in 2 Theilen auf, den einen für sich, den andern für ...
... zwischen 2 Personen, von denen jede 5 Karten erhält; die folgende Karte wird als Trumpf umgeschlagen. Wenn die ... ... u. wenn der Gegner es zugibt, kauft sie nach Gutbefinden 15 Karten , was nun auch der Gegner thut und sich wiederholt, so lange ...
Jomard (Schomahr), E. François, geboren 1777 zu Versailles , ... ... Herausgabe des nationalen Prachtwerks über Aegypten . Er ist seit 1839 Conservator der Charten und Pläne der großen Bibliothek zu Paris; seine Schriften beziehen sich ...
Biribi , Glücksspiel aus Italien stammend; einer der Spieler ist ... ... die anderen setzen (pointiren) auf die 136 numerirten Felder der Spieltafel. Die Karten haben gleichfalls die Nummern 136; weist die vom Bankier gezogene Karte ...
Rennel , John, geb. 1742 zu Chudleigh, engl. Geograph, lange ... ... Dienste der ostind. Compagnie , st. 1830 zu London , lieferte gute Karten über Vorderindien u. eine tüchtige Schrift über Herodot , worin er ...
Ambigu (frz., gü), Mahlzeit, wo alle Speisen zu gleicher Zeit aufgetragen werden; ein Kartenspiel mit franz. Karten zwischen 26 Personen.
Forsell , Karl , geb. 1783 zu Sköttorp, schwed. Ingenieur, ... ... , 1824 Oberdirector des Generalvermessungsbureau, gest. 1848; von ihm haben wir die besten Karten von Schweden und Norwegen , auch gute statist. Arbeiten .
Kiepert , Heinrich , geb. 1818 zu Berlin , Geograph und Kartenzeichner, privatisiert zu Berlin . Bekannt durch die Herausgabe von Karten Kleinasiens , Palästinas , der Türkei etc. u. mehrer Atlase ...
Anville , Jean Bapt. dʼ, geb. zu Paris 1697, königl. Geograph, Adjunct bei der Akademie der Wissenschaften , gab 211 Karten heraus, namentlich » Atlas general « und » Atlas antiquus major ...
Carreau (frz. Carroh), das Viereck , die Raute , verschobenes Quadrat . Auch eine Farbe in den franz. Karten , durch rothe Vierecke bezeichnet (Schell).
L'Hombre (Longbr), von 3 Personen ausgeführtes Kartenspiel, von den Spaniern um 1430 aufgebracht. Wird mit den franz. Karten , ohne 8,9 u. 10 gespielt; die Spielenden erhalten 9 Karten , 10 werden verdeckt gegeben u. später gekauft, wobei die Vorhand das ...
Mercator , Gerhard , niederl. Mathematiker und Geograph, geb. 1512 ... ... . zu Duisburg 1594. Er erfand eine eigene Manier zu Entwerfung von Karten , M.s Projection genannt. Auch verfertigte er mehre Globen ...
Spielgeld (eigentlich Spillgeld, vgl. Spillmagen ), 1) Spargut der ... ... Geld im Spiel, 3) übliche Gabe an den Wirth fürs Benutzen der Karten , Würfel , Billard u.s.w., frei oder in bestimmten ...
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