Annahme bedeutet in der Logik den Untersatz (vgl. Schluß ) eines Schlusses (propositio minor oder assumptio), allgemeiner die Voraussetzung bei einem Beweise . Vgl. Hypothese .
Ausnahme (lat. exceptio) ist die Aufhebung eines Gesetzes ... ... Vielfach entsteht aber der Schein der Ausnahme nur durch verkehrte Fassung des Gesetzes . So hat die ältere Sprachwissenschaft durch mangelhafte Fassung der Sprachgesetze fast überall Ausnahmen von den Regeln zulassen müssen, während ...
Name (lat. nomen, gr. onoma ) ist die ... ... desselben zusammen und bildet ihr äußeres Band. Er ist entweder Gemeinname (Gattungsname) und bezeichnet Gegenstände und Personen , wie sie mehrfach vorhanden ... ... ; der Mensch erkennt sich und andere dadurch als die Nämlichen; der Name bildet das äußere Korrelat für ...
... das gewünschte Resultat dazu verleitet hat, ferner die beweislose Aufnahme eines durch die Grundannahmen nicht mitgegebenen Begriffs in ein System . Diesem Fehler sind ... ... Aus dem Begriffe der Substanz läßt sich z.B. nie ohne Zuhilfenahme der Erfahrung der Gegensatz von ...
Geduld ist Selbstbeherrschung im Leiden , die ruhige, entschlossene Hinnähme von Üb ein, Anstrengungen und Widerwärtigkeiten, die wir entweder nicht abwenden können oder (aus Pflichtgefühl ) nicht abweisen wollen.
Dilemma (gr. dilêmma von dis zweimal, lêmma Satz = Doppelsatz), eigtl. zweiteilige Annahme , ist im logischen Sinne ein hypothetisch-disjunktiver Schloß, in dem der Obersatz ein hypothetisches Vorderglied und ein disjunktives Hinterglied hat, im Untersatz ...
Position (lat. positio v. pono = setze) heißt die Setzung oder die Bejahung oder die Daseinsaussage, d.h. 1. die Annahme von etwas; 2. die Bejahung eines Urteils ; 3. die ...
... Hypothesen im engeren Sinne sind verallgemeinernde Annahmen , welche man macht, um für eine Menge von Naturerscheinungen das Gesetz ... ... Lücken unserer Erfahrung durch Begriffe auszufüllen und zu erklären, eine vorläufige Annahme einer Prämisse, die eine für wahr gehaltene Ursache festzustellen ... ... Newtons, Laplaces Hypothese von der Kosmogonie, die Annahme eines Äthers , die elektrische Lichttheorie, das ...
... . das Dabeisein, Teilnehmen, ist die freudige Aufnahme, das Entgegenkommen, das wir einer Sache gegenüber zeigen. Es ist ... ... »uninteressiert« nannte, meinte er »uneigennützig, begierdefrei«, aber nicht »ohne Teilnahme «. – Interessenharmonie , d.h. Verträglichkeit der Interessen von Individuen, ...
Activität (franz. activité) heißt die Fähigkeit zu wirken oder das tätige Verhalten, wogegen Passivität die Unfähigkeit zu wirken oder das untätige Verhalten, die bloße Aufnahmefähigkeit bedeutet. Vollkommene Activität ist den Dingen ebensowenig eigen als vollständige Passivität, da ...
Perzeption (lat. perceptio = Aufnahme, Erfassung) heißt zunächst die ... ... ) schied zwischen der Perzeption, der sinnlichen Aufnahme und der Apperzeption der Aneignung und Verarbeitung der neuaufzunehmenden ... ... Psych. II, S. 235 ff.). Im allgemeinen Sprachgebrauch heißt Perzeption jetzt sinnliche Aufnahme, sinnliche Wahrnehmung , ...
Empfindung (von ahd. intfindan) heißt das durch einen Nervenreiz veranlaßte ... ... Empfindung, die erfahrungsmäßig durch die Einwirkung eines Äußeren auf das Innere, oder durch die Aufnahme eines Sinneseindruckes in die Seele entsteht, ist ein durch ein körperliches Organ ...
... der Organismen dort erfüllt werden. Durch diese Theorie soll sowohl die Annahme einer generativ acquivoca als auch die Rückkehr zur Linnéschen Lehre von der ... ... Leben erwecken könnten. Aber er gibt zu, daß die Richtigkeit dieser Annahme direkt durch Untersuchung der aus der Luft niederfallenden Samen wohl ...
Epigenesis . Um die Möglichkeit eines organisierten Wesens zu begreifen, reicht ... ... der Erzeugung dieser Wesen angenommen wird, so heißt Prästabilismus die Annahme , daß in die anfänglichen Organismen durch die oberste Weltursache die Anlage gebracht ...
... dem gegenwärtigen Leben . Die Annahme einer Präexistenz läuft entweder auf Metempsychose (s. d.) hinaus, ... ... in den für sie geeigneten Leib gekommen seien. – Veranlassung zu der Annahme einer Präexistenz gab sowohl die Lehre von den angeborenen Ideen als ...
... Pluralismus (nlat.) nennt man die Annahme , daß die Welt aus einer Vielheit einzelner Wesen bestehe. ... ... wie bei Herbart und Lotze. Kosmologischer Pluralismus bedeutet soviel als die Annahme mehrerer von Menschen bewohnten Welten . Kant (1724-1804) ...
Akatalepsie (gr. akatalêpsia ), Unbegreiflichkeit oder Aphasie (gr. ... ... aphasia ) oder Epoche (gr. epochê ) ist die Bezeichnung für die Annahme der skeptischen Richtung unter den Akademikern, es lasse sich das Wesen der ...
Assimilation (lat. von ad und similis), eigentl. Verähnlichung, heißt die Aufnahme fremder Stoffe in einen Organismus und ihre Umwandlung in seine Substanz . Die Assimilation findet nicht nur auf körperlichem, sondern auch auf geistigem Gebiete statt. Vgl. Assoziation .
Metempsychose (franz. métempsychose, vom gr. metempsychôsis , das von ... ... die Wanderung der menschlichen Seele durch verschiedene tierische und menschliche Körper . Die Annahme einer solchen Seelenwanderung beruht sowohl auf dem Pantheismus , der alles für ...
Intussusception (nlt.), innere Aufnahme und Verschmelzung der Stoffe , heißt das charakteristische Wachstum des Organismus , während Juxtaposition , d.h. Nebeneinanderlagerung, das Wachstum der mechanischen Gebilde bezeichnet. In der Botanik nennt man Intussusception (seit Nägeli [1817 bis 1891]) das ...
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