Denkart und Denkungsart sind zwei Ausdrücke , die ... ... die Art und Weise bezeichnete, wie jemand die Denkgesetze (s. d.) anwendet, mit dem zweiten ... ... ein Gewerbetreibender hätten eine verschiedene Denkungsart. Die Methode des Denkens bestimmte dann die Denkart, Umstände (wie Erziehung , Umgang, ...
... Gesetze , welche die gleichbleibenden Formen bestimmen, in denen sich unser Denken vollzieht. Sie gleichen den Naturgesetzen darin, daß sie die ... ... und Schlüsse bilden, so werden die Denkgesetze, obwohl sie den Naturgesetzen ähnlich sind, keineswegs immer befolgt und ...
... von den Gesetzen des Denkens . Sie scheidet sich von den Einzelwissenschaften ab und stellt sich über ... ... gezeigt hatte, daß der Mensch in den Gesetzen des eigenen Denkens auch die Gesetze der ... ... 1854) und Hegel (1770-1831) den reinen Denkformen auch inhaltliche Bedeutung zu. So ward die ...
... er die Philosophie auf die Selbstgewißheit des Denkens gegründet hat. Wie die Skeptiker Montaigne und Charron ging ... ... würde nun folgen: Ich denke, also wird gedacht; Cartesius aber wandte den Gedanken von der Tatsache des Denkens sofort auf ein denkendes, unausgedehntes Ich hin, dem er die ...
... der Realität ist. Für den Unmündigen (d.h. das Kind, den Naturmenschen und den Ungebildeten) fällt dabei zunächst das Ich offenbar ganz ... ... mit Erfolg verfolgen kann, ein, wobei dann doch die Methode den Denker bald verläßt, und er sich gewöhnlich der Subreptionen aus ...
... der inneren oder auch der niederen Lebenszustände, nicht nur den Träger des Denkens und die Persönlichkeit bezeichnet. Die ... ... diesen Kategorien beilegt; auch den göttlichen Geist denken wir uns gegenwärtig nicht mehr nur mit dem altchristlichen ... ... Geist eines Zeitalters, d.h. von seiner Denkweise. Ferner stellt man den Geist, d.h. ...
... Grund -Zahlbegriff , aus dem alle anderen Zahlen entstehen, wie denn auch Eukleides sagt (Elem. 7, 1-2): Monade ... ... an, deren Effulgurationen, die andern Monaden sein sollen. Den Zusammenhang zwischen den Monaden findet Leibniz in der prästabilierten Harmonie . ...
... p. 404 a 1), identifizierten sie auch mit den Sonnenstäubchen , wie schon die Pythagoreer vorher getan hatten (Arist ... ... Formulierung. Platon , für den die eigentliche Wirklichkeit in den Ideen liegt, der aber ... ... Einzelobjekt, dann mehr pantheistisch als das All denkt, und in den sittlichen Tathandlungen dieses Ichs. Da ...
... nicht ableiten und rechtfertigen. Er erscheint wie eine Anthropomorphosierung der Welt durch den Menschen . Auch das psychisch ... ... dies Spinoza (1632-1677) getan hat, für den die Formel sequi = causari gilt. Schon ... ... doch handelt es sich für ihn bei dem a priori nur um den allgemeinen Denkbegriff. In jedem einzelnen Falle entscheidet nach Kants Auffassung über ...
... Stoff als das Nichtseiende in Gegensatz zu den Ideen (den allgemeinen Begriffen ), denen das substanzielle Dasein innewohnt; auch die ... ... Materie wieder neu bestimmt; da er den Gegensatz zwischen Denken ( Geist ) und Ausdehnung für ... ... diesem Begriff sind wir nicht befriedigt; denn wir eliminieren damit eigentlich den Begriff der Materie vollständig ...
... was die Logik einen Begriff nennt, mehr eine Denkforderung als eine Denkleistung. Wir denken den Begriff auf einmal nur durch die Forderung der Zusammenfassung aller der ... ... Einteilung auseinander abgeleiteten Begriffe enthält, wie es die Naturwissenschaften anstreben. Den Wert der Begriffsbildung hat zuerst ...
... Natur und kraft dieser Natur in den ewigen Wahrheiten eingeschlossen. Dennoch ist das Übel nicht nur möglich, ... ... Ursache des Mangels ihrer Handlungen . Denn Gott konnte der Kreatur nicht alles mitteilen, ohne sie selbst zu ... ... als es geschieht; es geschieht auch nichts anders, als es geschehen sollte; denn was nicht anders geschehen ...
... kein Einfluß auf psychologische Theorien eingeräumt werden; und den Leib für den Irrtum verantwortlich zu machen ist deshalb unstatthaft, ... ... stellt zwei Grundwesen auf, aus denen alles Vorhandene bestehn soll, Geist und Materie (Anaxagoras) oder Denken und Ausdehnung ...
... zur Ursache . Beide gehen aber in gleicher Weise aus den Attributen Gottes hervor und drücken das Wesen ein und derselben ... ... und Verknüpfung der Ideen ist daher nach Spinozas Auffassung im Weltall dieselbe wie die Ordnung und Verknüpfung der Körper (ordo et ...
... herausgetreten und wesentlich geworden sei, den von Ewigkeit gezeugten Sohn Gottes , den Abglanz der göttlichen Vollkommenheit , den Schöpfer der Welt und das ... ... nachdenken, um etwas zu erfinden. Und wie wir in unserer Persönlichkeit das Denken hypostasieren, d.h. von ...
... , bei welcher der eine Begriff durch den anderen bestimmt wird. Alles Denken ist Urteilen, sowohl das Unterscheiden ... ... Urteile (d.h. Urteile, in denen das Prädikat zu dem Subjektsbegriffe etwas noch nicht darin Liegendes hinzufügt) sowie Urteile a priori (d.h. ...
... eigtl. Zurückbeugung, bezeichnet im allgemeinen das Denken , im besonderen die auf den eigenen Bewußtseinsinhalt gerichtete Aufmerksamkeit , die ... ... der Erkenntnis : Sensation und Reflexion. Durch jene erfahren wir von den Außendingen, diese ist dagegen die Wahrnehmung der Tätigkeiten unseres Geistes in uns; jene hat die äußeren Sinne zur Voraussetzung, diese den inneren. Leibniz (1646 ...
... der anderen verbunden und die eine durch die andere bestimmt wird. Wie den Vorstellungsformen im wesentlichen die Wortarten entsprechen, so entsprechen den ... ... Verbum finitum oder die Copula , die den aktuellen Prozeß des Denkens wiedergeben und auf denen die Architektonik des Satzes beruht. Indem ...
... -1860) endlich hielt mit Bardach (1776-1847) den Schlaf für den ursprünglichen Zustand, dagegen Bewußtsein , Wahrnehmen usw. ... ... Verbindung herbeigeführten Wärmeschwingungen als die Ursache des Wachens , den Schlaf denkt er sich entstanden aus dem Verbrauch eines Teils des ...
... archê = Anfang) bedeutet, allgemein genommen , den Anfang , den Ursprung , die Grundlage , die ... ... Erkenntnisse; die Materialprinzipien bestimmen den Inhalt des Erkennens. Jene, wie den Satz der Identität , des Widerspruchs usw., ...
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