... Grund -Zahlbegriff , aus dem alle anderen Zahlen entstehen, wie denn auch Eukleides sagt (Elem. 7, 1-2): Monade ... ... an, deren Effulgurationen, die andern Monaden sein sollen. Den Zusammenhang zwischen den Monaden findet Leibniz in der prästabilierten Harmonie . ...
... ohne fremdes Zutun so ist, wie es sich darstellt, also sich nach den ihm innewohnenden Kräften und ... ... der Erziehung , die Natur zu beobachten und den Weg zu verfolgen, den sie vorzeichnet. – In der Wissenschaft ... ... der praktischen Willensfreiheit in sich ein. Vgl. Geschichte . Faßt man den Begriff der Natur ...
... wesentlich von dem Erkenntniswerte ab, den man diesen Kategorien beilegt; auch den göttlichen Geist denken wir uns ... ... die Summe unseres Bewußtseinslebens dazu, den Begriff der materiellen Außenwelt durch den der geistigen zu ergänzen und in ihr den tieferen Kern des Daseins ...
... alten Rhetoren besonders gepflegte Erfindungskunst, welche lehrt, wie man die zur Behandlung eines Themas geeignetsten Punkte ( topoi , loci ... ... auxiliis, cur, quomodo, quando? (Wer, was, wo, wodurch, warum, wie, wann?) Endlich hat sich Leibniz (1646-1716) zeitlebens ... ... leugnen, daß die Topik sowohl als mnemonisches, wie auch als heuristisches Hilfsmittel gute Dienste leisten kann; andrerseits ...
Gnosis (gr. gnôsis ) bedeutet die (höhere ... ... will. In der alten christlichen Kirche gab es katholische und häretische Gnostiker. Jene, wie die Alexandriner Clemens und Origenes, wollten den Glauben ( pistis ) nur durch Spekulation stützen, diese (Basilides, ...
... zehrende Unlust , die aus einem nicht zu beseitigenden Übel , wie dem Verlust geliebter Personen oder Gegenstände, der moralischen Verkommenheit anverwandter oder befreundeter Personen usw. entspringt. Er gehört zu den lähmenden (asthenischen) Affekten (s. d. W.). – Kümmerlich ...
Deismus (nlt., geb. von deus = Gott ... ... , welche eine Gottheit als Urgrand aller Dinge annimmt, diesen aber nicht, wie es der Theismus tut, als den persönlichen Regenten der Welt ansieht, und die zugleich alle geoffenbarte Religion ...
... Inhalt und Ziel bestimmt ist, handele, sondern nur, wie reine Vernunft den Willen bestimme. Er kommt ... ... für determiniert. Der Wille unterliegt wie jede einzelne Monade und wie das Weltganze einer Vorherbestimmung. ... ... der Determinismus lediglich äußere Bestimmungsgründe für den Willen ansetzt, wie dies bei den Materialisten geschieht, während Leibniz schon ...
... dadurch erregt, daß es den Sinnen gefällt , ohne daß es, wie das Schöne , einer geistigen Idee entspricht, oder, wie das Sittliche , gewollt wäre. Ob etwas angenehm oder unangenehm ... ... ff. gehandelt. Ihm ist angenehm das, was den Sinnen in der Empfindung gefällt.
Elektron (aus dem Gr.) ist die elektrische Einheit der Materie (s. d.), so daß das Atom aus Elektronen besteht, wie denn auch nach der elektromagnetischen Theorie das Licht nicht durch Vibration der Moleküle ...
... und logos ; = Lehre) hieß bei den Griechen die Lehre von den Göttern und den göttlichen Dingen , und Theologe derjenige, der eine Theogonie dichtete, wie Hesiodos , oder über den Ursprung der Ding durch die ... ... geoffenbarter Theologie. Die Fakultätswissenschaft der Theologie, welche, wie besonders Schleiermacher (1768-1834) dargetan hat, eine ...
... Dinges ist im Gegensatz zu den durch die Sinne in der Empfindung erfaßten Eigenschaften ( Qualitäten ... ... der Begriff der Verbindung ebenfalls seine subjektive Grundlage hat und auch nur den Dingen in Beziehung auf ein Subjekt zukommt, hat ... ... Damit ist freilich über das Wesen und den Ursprung der Quantitätsbegriffe im allgemeinen nicht entschieden. Der ...
... wie etwas geschieht oder gedacht wird. Nach Kant (1724-1804), der den Begriff enger faßt, ist Modalität eine Prädikatsbestimmung im Urteile , durch ... ... hat, daß sie nichts zum Inhalte der Urteile beiträgt, sondern nur den Wert der Copula in Beziehung auf das Denken ...
... Ontogenie (gr.) heißt die Entwicklungsgeschichte des Individuums , welche, wie Huxley (1825-1895) und Haeckel (geb. 1834) zeigten, nicht nur bei verwandten Formen die gleiche ist, sondern auch oft den Entwicklungsgang des ganzen Stammes, die Phylogenie, bis zu einem Grade spiegelt. ...
Quiddität (mittellat. vom lat. quid = was?) bezeichnet bei den Scholastikern dasselbe wie Substanz (nach Aristoteles' Ausdruck to ti ên einai oder ti esti ). Vgl. Form .
ad oculos demonstrieren (lat.) heißt etwas so deutlich darlegen, daß man es wie mit den leiblichen Augen sieht.
... einmal, oder er handelt ebenso, wie andere vor ihm gehandelt haben. Bei den höheren Tieren und Menschen ... ... d.). Sowohl auf triebartiger Nachahmung wie auf freiwilliger Nachahmung beruht zum Teil die Heranbildung des Menschen zu ... ... gemacht hat, so trifft diese Auffassung für einzelne Künste , wie die Plastik und Malerei , ...
... wie Astronomie, heißt später die angebliche Wissenschaft oder Kunst , aus den Sternen das Geschick der Menschen zu deuten. Dieser uralte, noch heute ... ... vom 14. – 16. Jahrh., empfing aber durch das kopernikanische System den Todesstoß, durch welches die Erde zum Planeten unter Planeten herabsank ...
... sie mit Beiseitesetzung der metaphysischen Spekulationen von den Seelenvorgängen ausging und von den einfachem Phänomenen zu den komplizierten aufzusteigen versuchte. Die Entstehung der englischen ... ... Sitz im Körper und deren Zusammenhang mit den menschlichen Tugenden und den Teilen des Staatsorganismus. ... ... Prinzip der Seele , als den unsterblichen Teil von den anderen sterblichen Teilen ab. ...
Tugendlehre heißt derjenige Teil der Ethik (s. d.), welcher von den Tugenden handelt, oder, wie Kant (1724-1804) sagt, die Wissenschaft von den notwendigen sittlichen Gesetzen eines freien Willens unter den subjektiven empirischen Hindernissen.
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