schön heißt im weiteren Sinne dasjenige, was unser geistiges ... ... Kant (1724-1804) nennt schön den Gegenstand eines allgemeinen notwendigen interesselosen Wohlgefallens, welches durch das subjektiv ... ... und romantischen Kunst . Nach Schopenhauer (1788-1860) ist schön der deutliche Ausdruck bedeutsamer Ideen . Herbart (1776- ...
Topik (gr. topikê sc. technê von topos ... ... eines Themas geeignetsten Punkte ( topoi , loci communes, Gemeinplätze) auffinden könne. Schon Aristoteles (384-322) schrieb solche topika , ebenso Cicero ( ...
Wunder (miraculum) bedeutet zunächst alles, worüber man sich wundert; derartiges gibt es für die naive, unwissende Menschheit schon unendlich vieles; aber darüber hinaus wird gerade derjenige, welcher Natur und Geschichte am meisten kennt, viel Wunderbares finden, und der Philosoph ...
Poetik (gr. poiêtikê sc. technê ) heißt derjenige Zweig ... ... welcher die Dichtkunst nach ihrem Wesen , ihren Formen und Arten behandelt. Schon Platon (427-347) hat in einigen seiner Dialoge (Philebus, Phädrus, ...
häßlich ist das Gegenteil von schön, also dasjenige, was geistiges ... ... dieses aufs Gefühl bezogen wird, kann es schön und häßlich genannt werden. Bei rein wissenschaftlicher Betrachtung verschwindet dagegen der ... ... Daher ist die. Natur als solche niemals für den Forscher häßlich oder schön, sondern wird es erst ...
Demiurg (gr. dêmiourgos = Werkmeister, Weltbildner) bezeichnet schon bei Platon (427-347) den Weltbaumeister ( poiêtên kai patera tou pantos Platon Tim. V, 28 B); ihm folgt Plotinos (205-270); ähnlich ist in der Kosmologie der Gnostiker ...
Quietiv (vom lat. quies, Buhe) nennt Schopenhauer (1788- ... ... Willens zum Leben erzeugt wird. Dieses Quietiv, die Resignation , findet Schopenhauer schon in den höchsten Leistungen der Kunst , an Heiligenbildern und in der Tragödie ...
Beifall (assensio, synkatathesis ) ist die Zustimmung, welche wir einem ... ... oder einem Kunstwerk zu teil werden lassen, weil wir sie für wahr, gut oder schön halten. Die Skeptiker forderten, daß man den Beifall ganz zurückhielte ( epochê ); ...
Elemente (lat.) sind nach der älteren Auffassung die Ur- oder Grundstoffe der Körper , welche nicht weiter zerlegt werden können. Schon die Naturphilosophen des Altertums haben sich bemüht, sie aufzufinden. Als gewöhnliche Zahl ...
Ehebruch (adulterium) ist die Verletzung der ehelichen Treue . Während ... ... vertragswidrigen Befriedigung des Geschlechtstriebes mit einem anderen als dem Gatten besteht, findet moralischer Ehebruch schon da statt, wo der Gatte sein Herz einem anderen zuwendet. (Matth. ...
Ontologie (aus gr. on das Seiende u. logos ) ... ... es mit dem Sein zu tun hat. Das Forschungsgebiet der Ontologie begegnet uns schon bei Platon (427-347), der in seiner Ideenlehre die Ideen als ...
Epikureer heißt im gewöhnlichen Leben ein Mensch , der dem ... ... gegen Epikuros selbst und seine echten Anhänger gerichtet worden ist, ungerecht, wenn er auch schon frühe von ihren Gegnern, den Stoikern, erhoben wurde. Vgl. Lucretius ...
... gr. nous = Verstand ) heißt schon bei Homer das Erkenntnisvermögen; von Parmenides und Demokritos wird er ... ... Geschichte der griechischen Metaphysik spielt der Nous eine wichtige Rolle: Schon Xenophanes von Kolophon (ca. 500 v. Chr.) nahm eine ...
Aufklärung ist das Streben des 18. Jahrhunderts, Klarheit des ... ... Darstellung der Wissenschaft und durch Bekämpfung der Vorurteile und des Aberglaubens. Nachdem schon Bacon (1561-1626), Spinoza (1632-1677) und Locke ( ...
Nachahmung (lat. imitatio, gr. mimêsis ) heißt die Wiedergabe eines Vorbildes. Der Nachahmende schafft entweder Gegenstände, die schon vorhanden sind, noch einmal, oder er handelt ebenso, wie andere vor ihm gehandelt haben. Bei den höheren Tieren und Menschen finden ...
Assoziation (aus dem Lat. von associare = beigesellen) heißt eigentl. ... ... entsteht und die Wirkung hat, daß die Vorstellungen einander unwillkürlich hervorrufen. Schon Platon (427-347) und Aristoteles (384-322) kennen sie, ...
Phrenologie (von gr. phrên = Geist , Plural phrenes , und logos = Lehre) heißt die schon von Platon und Aristoteles angedeutete, von Gall (1758-1828) und von Spurzheim (1776 bis 1832) begründete Vergleichung der geistigen Kräfte ...
Nervengeist (lat. spiritus animalis), Lebensgeist , heißt bei älteren Philosophen das zwischen Leib und Seele vermittelnde Medium . Schon die Stoiker reden davon im Anschluß an die Quintessenz des Aristoteles ...
Kantianismus ist die Philosophie Kants (1724-1804) und seiner Anhänger ... ... durchgemacht. Zuerst (1755-1760) war er Wolfianer, schloß sich aber in der Naturwissenschaft schon enger an Newton an. Dann (1760-1770) sagte er sich vom Wolfischen ...
Kalokagathie (gr. kalokagathia von kalos = schön und agathos = gut), die Schöngüte, bezeichnet den Inbegriff des Schönen und Guten, das Wesen eines Menschen von guter Bildung und Lebensart. Die Hellenen gingen bei dieser Benennung von der ...
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Nachdem im Reich die Aufklärung eingeführt wurde ist die Poesie verboten und die Feen sind des Landes verwiesen. Darum versteckt sich die Fee Rosabelverde in einem Damenstift. Als sie dem häßlichen, mißgestalteten Bauernkind Zaches über das Haar streicht verleiht sie ihm damit die Eigenschaft, stets für einen hübschen und klugen Menschen gehalten zu werden, dem die Taten, die seine Zeitgenossen in seiner Gegenwart vollbringen, als seine eigenen angerechnet werden.
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